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Hollywood: Nun auch in den USA Streit zwischen Türken und Armeniern

Eine osmanische Parade wurde in Hollywood abgesagt. Armenier hatten sich darüber beklagt. Eigentlich sollte die osmanische Parade am dritten Oktober diesen Jahres stattfinden. Als Vorveranstaltung für das anatolische Kulturfestival am sechsten Oktober diesen Jahres.

Laut dem Armenischen National-Komitee wäre das eine Beleidigung der armenischen Opfer im ersten Weltkrieg, die durch Osmanen gestorben sind. Außerdem sagt das Armenische National-Komitee, dies käme einer Hassrede und Bedrohung gleich.

Die Sprecherin von Pacifica Instituts, Hafsa Rai, zeigt sich schockiert. Ziel des anatolischen Festivals sei es, alle Kulturen, die in der jetzigen Türkei gelebt haben, zu zeigen. Auch die armenische Kultur sei Teil des Festivals.


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WebReporter: Bayernpower71
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Türkei, Streit, Hollywood, Armenien
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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30.09.2011 17:59 Uhr von Rechthaberei
 
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Nichts im Vergleich was früher abging: Ab ungefähr 1830, änderte sich das Verhältnis der Türken zu den Nicht-Türken im Osmanischen Reich.
Die Türken gaben ab diesem Zeitpunkt den Gedanken eines multiethnischen Islamischen Reiches langsam auf und betonten immer mehr den Nationalcharakter ihres Staates, kurzum, sie richteten ihren Staat immer mehr nach den westlichen Staaten aus.

Schon ab 1850 kam es zunehmend zu Problemen mit den Armeniern, die als eigenständige Volksgruppe zur
Zielscheibe des wachsenden türkischen Nationalismus wurden. Die Armenier setzten dagegen als Christen und wegen ihres Bezugs zum Kaukasus auf das aufsteigende russische Reich und agierten immer wieder für die Russen gegen die Türkische Regierung.
1894 wagten die Armenier erstmals den offenen Bruch im Reichsgebiet im Vertrauen auf die Russen. Sie
weigerten sich weiter Steuern zu zahlen und massakrierten 5000 türkische Zivilisten und einige Kurden.

Die Türkischen Truppen schlugen zu und töteten noch im selben Jahr ungefähr 10 000 Armenier.
Im August 1896 besetzten dann armenische Freiheitskämpfer/oder Terroristen je nach – die Staatsbank in Istanbul. Sie forderten die Loslösung aller armenischen Gebiete vom Reich und die Freilassung von Gefangenen. Desweiteren gab es im Osten, um den Vansee Aufstände in denen etliche tausend Türken ums Leben kamen. Die Türken verweigerten die Forderungen und massakrierten im Gegenschlag ungefähr 50 000 Armenier.

1909 kam der nächste armenische Aufstand gegen die türkische Herrschaft, diesmal gezielt gelenkt und
ausgerüstet von russischen Agenten. Vor allem in Adana kam es zu heftigen Kämpfen. Auch hier wurden wieder etliche türkische Zivilisten und ungefähr 7000 Kurden getötet. Die Jungtürken schlugen den Aufstand nieder und töteten im G