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Vatikan attackiert Bundespräsident: Scheidung als Thema war "Grenzüberschreitung"

Bundespräsident Christian Wulff hatte in seiner Rede zum Papst-Besuch in Deutschland auch seine eigene Scheidung angesprochen, die im katholischen Glauben angeprangert wird.

Dies zum Thema zu machen, halten Berater des Vatikans für falsch. Prälat Wilhelm Imkamp hat Wulff deshalb nun heftig kritisiert, das Ansprechen der eigenen Scheidung sei eine "Grenzüberschreitung" gewesen.

"Wenn der katholische Christ Wulff sein politisches Amt und dessen Möglichkeiten dazu benutzt, seine persönlichen Probleme mit und in der Kirche zu thematisieren, könnte man durchaus von einer gewissen Grenzüberschreitung sprechen", echauffierte sich Imkamp wörtlich über Wulffs Worte.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Vatikan, Grenze, Scheidung, Bundespräsident, Thema
Quelle: www.focus.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.09.2011 14:01 Uhr von Hawkeye1976
 
+12 | -2
 
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Sowenig ich von unserem Bundesgrüßaugust halte, aber in dieser Hinsicht kann man ihm nichts vorwerfen.
Er hat ein Problem angesprochen, dass nicht nur er hat, sondern tausende Katholiken in diesem Land.

Wir sind hier nunmal nicht einem jener Länder, wo vor Papst und Kirche gebuckelt wird. Wenn´s dem Papst nicht passt, dann soll er in seinem Vatikanstaat-TakaTuka-Land bleiben.
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30.09.2011 14:05 Uhr von Noseman
 
+6 | -2
 
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Dieses selbstherrliche Selbstverständnis: Es ist ja nicht so, dass es nur um persönliche Vorlieben geht.

Geschiedene können und werden allein aufgrund dessen, dass sie geschieden sind, entlassen werden von der Kirche. Und das obwohl sie der Staat, der (Einkomens-)Steuerzahler (mehr als 50% derer sind in keiner Kirche) bezahlt.

Und da stellt sich Ratzinger vorm Bundestag hin und meint, dass sein Gesülze vom höchsten Deutschen amtsträger unkommentiert bleiben müsse.


Nochwas am Rande: soviel zur Aufrichtigkeit des Mitglieds des kath. Zentralkomittes und MdBs Thierse.

Der hatte die "Aufregung" nicht verstanden und Gelassenheit angemahnt. Man müsse ja wenigstens miteinander reden können; sinngemäß.

Ein Diktat des Papstes =/= "miteinander reden" und hat im Bundestag nichts zu suchen!
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30.09.2011 14:09 Uhr von artefaktum
 
+3 | -1
 
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"Wenn der katholische Christ Wulff sein politisches Amt und dessen Möglichkeiten dazu benutzt, seine persönlichen Probleme mit und in der Kirche zu thematisieren, könnte man durchaus von einer gewissen Grenzüberschreitung sprechen"

Gegenprobe: Und wenn Wulff das Thema ansgesprochen hätte und NICHT(!) geschieden wäre, hätte man im Vatikan mit der Erwähnung des Themas keine Probleme gehabt?
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30.09.2011 14:45 Uhr von Bildungsminister
 
+5 | -1
 
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Ich hatte nun überlegt hier aufzuzählen was in der Kirche alles schief läuft, und wie viele Chancen der Papst bei seiner D-Reise verschenkt hat, und wie vielen Menschen er vor den Kopf gestoßen hat. Aber am Ende bleibt sowieso als Essenz die Frage - Haben die keine anderen Probleme?

Ich bin gewiss kein Fan unseres Hansguckindieluft Bundespräsidenten, und die Gelegenheiten bei denen er mal den Mut zusammen nimmt um kritische Themen anzusprechen kann man an einer Hand abzählen, aber hier hat er ein Thema angesprochen was gewiss nicht nur ihn tangiert.

Was hat denn Benedikto erwartet als er nach Deutschland kam? Die Kirche hat hier gewiss genug Schaden angerichtet, als das man sie jubelnd empfangen würde. Und mit den getätigten Äußerungen zeigt der Papst nur einmal mehr, dass er und die Kirche nicht verstanden hat, dass sich Zeiten ändern, und die Kirche dem mindestens 50-100 Jahre hinterher hinkt. Wobei ich seinen Vorschlag, die Kirche solle sich vom Staat, und damit auch der Kirchensteuer los sagen doch sehr erbaulich fand.
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30.09.2011 15:05 Uhr von JesusSchmidt
 
+5 | -1
 
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scheiss vatikan! immerhin zeigt sich hier, dass jede religion aus dem selben typ idioten besteht. zentralrat, scharia oder papst - ich sehe nur müll. opium für das volk.
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30.09.2011 16:28 Uhr von Floppy77
 
+3 | -1
 
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Der hätte mal lieber Pfaffen zum Thema machen: sollen, die sich an kleine Jungs ran machen.
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06.10.2011 11:07 Uhr von Loxy
 
+1 | -0
 
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"Scheidung als Thema war Grenzüberschreitung": Liebe katholische Kirche, zum Thema "Grenzüberschreitung" kann ich nur sagen "Wer von Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein." ...oder sitzt nicht gerade die katholische Amtskirche im Glashaus bei dem Thema.

Naja, aber so ist das... den Splitter im Auge des anderen moniert man und den Balken im eigenen sieht man nicht.
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17.10.2011 11:55 Uhr von sooma
 
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Höhenflug seit der Papst im Reichstag sprechen durfte?

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