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Berlin: Lehrer weigern sich, U-Bahn-Schläger zu unterrichten

Seit dieser Woche besucht Torben P. das katholische Liebfrauen-Gymnasiums in Berlin und geht dort in die elfte Klasse. Dies führte nun zu einem Lehreraufstand an dem Elite-Gymnasium: Erzürnte Pädagogen drohen mit Streik und sogar mit fristloser Kündigung, wenn sie den Prügler unterrichten müssen.

In einem Brief an den Schuldezernent des Erzbistums Berlin fordern die Lehrer: "Es ist von Ihnen verantwortungslos, diesen Schüler auf die Liebfrauen-Schule zu senden. Wir werden so lange keinen Unterricht geben, bis Sie Ihre Entscheidung rückgängig gemacht haben."

Alle anderen Schulen hatten den 18-jährigen U-Bahn-Schläger ebenfalls abgelehnt. Torben P. wurde zu zwei Jahren und zehn Monaten Jugend-Haft verurteilt. Seine Verteidigung hat Revision eingelegt und er bekam Haftverschonung.


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WebReporter: Nick44
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bahn, Lehrer, U-Bahn, Schläger, U-Bahn-Schläger
Quelle: www.bz-berlin.de

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50 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.09.2011 13:17 Uhr von Yoshi_87
 
+48 | -11
 
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Den Kerl für immer wegsperren: Einfach aus dem Grund da er weiterhin eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt. Wer ohne Grund Leute zusammen schlägt(und ihnen auf den Kopf tritt) hat in der Öffentlichkeit nichts zu suchen.
Man könnte noch darüber reden ihn in die Geschlossene zu stecken. Hauptsache der kommt bis an Lebensende nicht mehr raus. Sollte man mit allen machen die so drauf sind.



Ich frage mich eh wie der Unterrichtet werden soll...? Der wird doch eh von allen fertig gemacht werden.

[ nachträglich editiert von Yoshi_87 ]
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30.09.2011 13:17 Uhr von str8fromthaNebula
 
+34 | -1
 
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da es: nur sinnlose gewalt war , finde ich auch er sollte erst bestraft werden, und dann den harten weg gehen müssen..alles nachholen und wenn er dann keine lust mehr hat, hat er halt pech..
aber so is das doch als hätte der staat auch nochmal in sein opfer reingetreten..

[ nachträglich editiert von str8fromthaNebula ]
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30.09.2011 13:30 Uhr von Jaecko
 
+15 | -6
 
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Nur weils "katholisch" ist? Wenn ich mir mal anschau, was sonst noch in der Gegend rumläuft und sich "katholisch" nennt... da könnt einem schlecht werden...
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30.09.2011 13:35 Uhr von ElChefo
 
+19 | -2
 
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3Pac ist nicht auch ein katholisches Gymnasium auch der Sicherheit seiner Schüler verpflichtet?

Will sagen: Wieso sollte eine Schule gezwungen sein, einen überführten Gewalttäter, erst recht einen, der scheinbar aus dem Nichts plötzlich agressive Stimmung gehabt hatte, zu unterrichten und damit seine Schüler eben dieser Person auszuliefern?
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30.09.2011 13:53 Uhr von falkz20
 
+26 | -6
 
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wenn ich damals an meiner schule so jemanden: gehabt hätte, der hätte wirklich spießruten laufen müssen. der würde sich nach dem knast sehnen!!

schön das ihn alle ablehnen, somit hat er sich selber aus der gesellschaft getreten ;))
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30.09.2011 14:13 Uhr von pt187
 
+20 | -3
 
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das wird ja ein toller abiball mit dem :P
wenn er da wieder am sekt nippt und einem der anwesenden auf den kopf springt und wieder sagt eigentlich macht er sowas ja gar nicht
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30.09.2011 14:15 Uhr von ziczac007
 
+12 | -25
 
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30.09.2011 14:22 Uhr von Kamimaze
 
+8 | -30
 
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30.09.2011 14:25 Uhr von Gimpor
 
+9 | -5
 
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Zwei Möglichkeiten: 1. Man verwehrt ihm jegliche Bildung, er rutscht endgültig in die Kriminalität ab und wir haben einen Sozialfall, den wir die nächsten paar Jahrzehnte mit Steuergeldern füttern / einsperren müssen.
2. Man gibt ihm eine Chance, er macht Abitur und entwickelt sich mit einer recht guten Wahrscheinlichkeit zu einem angepassten Bürger, der arbeiten wird und Steuern zahlt.

Kann ja sein, dass ihr ihn nicht mögt und ihm das aller Schlimmste wünscht (Was auch ziemlich verständlich ist), aber ich würde aus Eigeninteresse doch lieber die zweite Variante bevorzugen!
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30.09.2011 14:31 Uhr von verni
 
+13 | -4
 
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Sehr gut: dass man dem Pack jetzt langsam mal den Weg leuchtet....endlich tut jemand was. So sollten das in Zukunft auch Vermieter in ganz Berlin tun....da der Staat ja unfähig ist und das Problem weiter ausweitet
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30.09.2011 14:37 Uhr von JesusSchmidt
 
+3 | -24
 
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30.09.2011 14:43 Uhr von silver-surfer030
 
+3 | -15
 
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30.09.2011 14:49 Uhr von Dracultepes
 
+10 | -5
 
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@kamikaze: Das kannte ich auch noch nicht.

Allerdings ändert das nichts daran das er "wie von sinnen" gegen den Kopf des Opfers getreten hat.

Und wenn man nicht weiss das man nicht gegen den Kopf eines am Boden liegenden Opfers tritt dann ist man vllt (noch) nicht Reif genug das Abitur zu machen.
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30.09.2011 14:53 Uhr von bimmelicous
 
+4 | -12
 
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ich: finde das Urteil gut. Da hat der Richter mal mitgedacht. Dass es möglich ist, eine Haft nach hinten zu schieben um einem Täter einen Schulabschluss zu ermöglichen wusste ich nicht.
Aber ich finde es toll und kann deshalb das unreife Verhalten der Lehrer nicht nachvollziehen.
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30.09.2011 15:02 Uhr von mia_w
 
+4 | -4
 
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Das Problem ist die: Verhältnismäßigkeit. Aus einer Bedrohung heraus vom Opfer nicht abzulassen und auf den am Boden liegenden eintreten, steht halt in keinem Verhältnis zu einer eventuellen Bedrohung. Wenn er Abitur reif wäre, wüsste er, wo das Ende ist.
Leider ist es jetzt so, dass hier mal jemand seine Meinung zur Rechtsprechung kund tut, aber beim falschen Prozess. Da gäbe es mit Sicherheit andere Auswahl Möglichkeiten, bei denen es dringender gewesen wäre.
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30.09.2011 15:06 Uhr von Kamimaze
 
+5 | -6
 
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@Dracultepes: Ein Gericht, erst recht im Jugendstrafrecht, muss immer feststellen, in welchem Maße der Angeklagte schuldig ist, so ist es auch hier geschehen.

Mit anderen Worten: wenn ein späteres Opfer den Beschuldigten im Vorfeld einer Straftat, wie hier schwere KV, massiv provoziert oder gar handgreiflich wird, wirkt das strafmildernd für den Angeklagten, in bestimmten Fällen kann er sogar selbst den "ersten" Schlag ausführen, wenn er in der Situation annehmen kann, dass diese für ihn gefährlich werden kann (§ 32 Abs 2, § 33 StGB).

Das Jugendstrafrecht soll außerdem erzieherisch wirken. War ein jugendlicher Angeklagter bisher völlig straffrei, so kann er nicht genau so bestraft werden, wie einer, dessen Strafakten ganze Schränke füllen. Außerdem hat der Täter im vorliegenden Fall nicht vorsätzlich, sondern impulsiv gehandelt, das ist auch noch ein Unterschied.

Übrigens genau so, wie die Angeklagten im Fall Brunner. Nur hat das bayrische Gericht auf Mord geurteit, was ich definitiv nicht nachvollziehen kann: http://www.spiegel.de/...
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30.09.2011 15:11 Uhr von moloche
 
+3 | -9
 
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ich hätte ihn als Lehrer genommen: mündliche Tests kann man ja schon mal besonders schwierig gestalten und bei manchen Prüfungen korrigiert man halt besonders streng. Wenn man sich mit seinen Lehrerkollegen noch abspricht, wird er große Probleme haben den Abschluss zu schaffen.
Ich gebe zu, bei manchen Fächern (z.b. Mathe) ist es nicht einfach, aber bei Deutsch und Co. gehts.
N bischen Psychoterrror und der Typ ist am Ende.
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30.09.2011 15:18 Uhr von Enki77
 
+14 | -4
 
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keine Gnade: Auf den Kopf eines am Boden liegenden zu treten war zu meiner Zeit ein absolutes no go. Den wenn einer am Boden liegt ist der Kampf eigentlich vorbei.
Das ist es zum Glück für viele auch heute noch.

Wer das nicht begriffen hat der ist psychisch nicht ganz in Ordnung (oder falsch sozialisiert) und der Gesellschaft in der Form als zu hohes Risiko nicht zuzumuten.
Damit gehört er auf jeden Fall für längere Zeit weg gesperrt, ob nun in ein Gefängnis oder in eine Anstalt.
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30.09.2011 15:28 Uhr von dazedpict
 
+8 | -5
 
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Unfassbar! Richtig so, erbärmlicher Drecksack.
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30.09.2011 15:36 Uhr von gamer9991
 
+9 | -1
 
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Richtig so, die Strafe ist meiner Meinung nach sowieso viel zu niedrig...
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30.09.2011 15:36 Uhr von Enki77
 
+13 | -2
 
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@JesusSchmidt: @JesusSchmidt
"krankes pack hier... "

Und das von einem mit weniger Verstand als ein Zaunpfahl. Wie war/ist eigentlich das Leben an der Rütlischule?
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30.09.2011 15:52 Uhr von Mankind3
 
+13 | -2
 
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jesus: "krankes pack hier... "

Und das von jemanden der sagt er würde auch auf einem rumtreten der eh schon am Boden liegt.

Warum bitte muss man ein Kampfkünstler sein um zu sehen ob der nochmal aufsteht. Und selbst wenn er nochmal aufsteht würde wohl ein erneuter Faustschlag reichen um ihn wieder zu Boden zu werfen, dafür muss man einem nicht mit den Füßen den Kopf zertrümmern.

Alternativ könnte man auch einfach flüchten nachdem der gegner am Boden liegt, bis der wieder oben ist, hat man normal genug distanz aufgebaut damit man nicht mehr eingeholt wird.
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30.09.2011 16:08 Uhr von Slaydom
 
+9 | -1
 
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@kamimaze: du kannst labern wie du willst, Torben hat zugegeben, dass von ihm aus die Aggression ausging und ihn gezielt angepöbelt hat, er hat ja vorher schon welche angepöbelt, die haben aber nie richtig reagiert.Er kommt wahrscheinlich eh nur so gut weg, da sein Vater selber Richter ist, der wird schon wissen wie man das handhabt.
@jesus
du hast sie auch nicht alle, man sieht wenn der andere sich nicht mehr bewegt oder nicht mehr aufstehen wird. Denn wenn du immer weiter machst und er daran stirbt, dann hast du die arschkarte, dann ist egal ob er auf dich losgegangen ist, es sei denn er hatte die Absicht dich zu töten, aber das steht wieder woanders.Aber selbst dann darf man nicht mehr drauf treten, wenn er sich nicht mehr bewegt
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30.09.2011 16:18 Uhr von silver-surfer030
 
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30.09.2011 16:34 Uhr von ElChefo
 
+9 | -1
 
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@Jesus: "wenn mich jemand angreift"

Dummerweise (für deine "Argumentation") hat sein Opfer in allerdings gar nicht angegriffen. Der junge Mann war einfach nur in "agressiver Stimmung" (laut eigener Aussage).

"und ich es tatsächlich schaffe ihn umzuhauen, werde ich auch nicht aufhören, auf ihn einzutreten, wenn er am boden liegt."

Und du bezeichnest andere als "krankes Pack". Naja. Haben schon andere hier gesagt. Irgendwie dann doch verdammt heuchlerisch, oder?

"ich bin kein kampfkünstler. woher soll ich wissen, wann der typ nicht mehr aufsteht?"

Wenn er vor dir liegt und nicht mal mehr auf deine Tritte reagiert, weisst du es.

"aber gebt mir ruhig weiter minus, statt euch ernsthaft mit dem thema zu befassen"

Das Minus bekommst für die eigene offensichtliche Unwissenheit über den Fall, um den es hier geht. Und für die Pauschalrundumbeleidigung.

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