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Saarländer erhält Milliarden-Rechnung von Vodafone: Wie der Betrag zustande kam

In den Fall des 28 Jahre alten Saarländers Semavi Ümit Yavuz, der eine Rechnung seines Internetanbieters Vodafone in Höhe von 1.016.627.411 Euro erhielt (SN berichtete) und diese sofort und ohne Ratenzahlung begleichen sollte, kommt nun Klarheit.

Ein Sprecher des Unternehmens gab nun bekannt, dass es sich schlichtweg um einen Fehler handelte, den selbst er in seiner Laufbahn noch nicht gesehen habe. Vodafone habe die Rechnungskontonummer des Saarländers als zu zahlenden Betrag in das Schreiben eingefügt.

Der 28-Jährige muss die Summe nun natürlich nicht begleichen, auch der Gang zum Rechtsanwalt bleibt dem Saarländer erspart. Ob Vodafone eine kleine Entschädigung für den in Schrecken versetzten Kunden bereit hält, ist nicht klar.


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WebReporter: newsechode
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Milliarde, Vodafone, Rechnung, Betrag
Quelle: www.newsecho.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.09.2011 11:38 Uhr von newsechode
 
+6 | -67
 
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30.09.2011 11:38 Uhr von ted1405
 
+23 | -2
 
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zum Text "Ob Vodafone eine kleine Entschädigung für den in Schrecken versetzten Kunden bereit hält, ist nicht klar."

Wenn es denn nur der Schrecken allein gewesen wäre!
In der vorherigen Shortnews stand ja schon, daß vodafone den Anschluss kurzerhand gesperrt hatte ...

Ein simples "´tschuldigung ... tut uns leid" könnten sie aus meiner Sicht stecken lassen - da sollte schon ein wenig mehr als nur eine abgedroschene Floskel dabei herumkommen.

[EDIT]
Okay ... der gute war auch so bereits im Zahlungsrückstand und zudem stand der Betrag lediglich im Anschreiben, nicht aber in der Rechnung - dadurch relativiert sich das doch schon sehr.

Nun ja ... aber das kommt davon, wenn für Nachrichten nur die halbe Wahrheit verarbeitet wird.
:-)

[ nachträglich editiert von ted1405 ]
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30.09.2011 12:16 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
+23 | -2
 
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Irrtum: Das ist nicht Seine Bankverbindung, sondern seine Rechnungskontonummer bei Vodafone.
Quasi eine von VF intern verteilte Kontonummer, damit VF die Zahlungen des Kunden entsprechend zuweisen kann.
Doch damit kann man auf ganz andere Weise schindluder treiben.
Was ich hier jedoch aus nachvollziehbaren Gründen nicht veröffentlichen werde.

Denn Kontonummer haben niemals 11 Stellen.
Nicht in Deutschland...noch nicht.

[ nachträglich editiert von Wurstwasserpfeiffe ]
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30.09.2011 12:40 Uhr von jens3001
 
+14 | -0
 
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@Autor: Seit wann darf man seine eigene Seite als Quelle einliefern?
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30.09.2011 13:18 Uhr von ManiacDj
 
+13 | -0
 
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@jens3001: Ist doch nichts neues sihe Pottschalk und weitere.
Nur versuch du mal von dieser Seite eine News zu veröffentlichen die wird Grundlos abgelehnt bis der "Eigentümer" diese erstellt hat.
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30.09.2011 14:31 Uhr von sammy90
 
+0 | -2
 
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HAHA: wäre das in den USA passiert, wäre vodafone verklagt worden weil er typ beim lesen der rechnung einen schweren Schock erlitten hat und nun einen "herzfehler" hat!!!
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30.09.2011 14:38 Uhr von ChrisXsb
 
+11 | -2
 
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@Autor: Lies mal deine eigene Quelle: In der News steht: "Ob Vodafone eine kleine Entschädigung für den in Schrecken versetzten Kunden bereit hält, ist nicht klar."

Und in der Quelle steht: "Weiterhin sagte Hoffmann, Vodafone habe daraufhin auch eine Korrektur dieses Schreibens an Yavuz gesendet. Aus Kulanz bat man ihm sogar einen Vergleich an, sodass er lediglich die Hälfte der noch offenen Zahlungen begleichen sollte"

Wohlgemerkt, nicht der Milliardenbetrag sondern die echte offene Forderung. Der Kunde wurde aufgrund einer geringeren offenen Forderung gesperrt. Der hohe Betrag stand nur im Anschreiben nicht in der Rechnung.

Der Autor verschweigt hier Infos und gibt die Quelle falsch dar.

cu
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30.09.2011 15:09 Uhr von Enki77
 
+0 | -2
 
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@ChrisXsb: Die Quelle wurde aktualisiert. Der Artikel hier bezieht sich auf die vorherige Version.
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30.09.2011 16:13 Uhr von Floppy77
 
+0 | -4
 
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Vielleicht sollte er die Gelegenheit nutzen und: zu einem anderen Anbieter wechseln. Selbst den Fehler machen und dann noch den Anschluss sperren.

Bei solch einer horrenden Summe hätte den Mitarbeitern bei Vodafone selber klar sein müssen, dass es sich um einen Fehler im System handelt. Da fehlt scheinbar der gesunde Menschenverstand.
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30.09.2011 16:34 Uhr von Enki77
 
+2 | -0
 
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@Floppy77: Das Summe auf dem Anschreiben hat nie ein Mitarbeiter gesehen, da es wohl ein Druckfehler /verschobenes Feld sein wird.

Und die Mitarbeiter in den Callcentern werden wohl nur die Zahl in Ihren Systemen gesehen haben und dort wird es sicherlich der eigentliche Betrag und nicht der Milliardenbetrag gewesen sein.
Wenn eine solche Summe irgendwo in der EDV gewesen wäre, dann wird das noch am gleichen Tag entdeckt (vermutlich von den Controllern), weil das die Gesamtsummen damit vervielfachen würde.
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30.09.2011 16:43 Uhr von kingoftf
 
+2 | -3
 
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Das wundert: mich bei der Verbrecherbande überhaupt nicht, ich prügele mit mit denen seit einem Jahr über einen angeblich gültigen DSL-Vertrag, der mir nie freigeschaltet worden ist, bis hin zur obersten Telekom-Behörde in Madrid und immer noch kommen mit schöner Regelmäßigkeit Bettelbriefe von einem Inkassobüro

Vodafone = nie wieder
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30.09.2011 17:10 Uhr von korem72
 
+0 | -3
 
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Vodafone: kassiert sehr gerne auch unberechtigte! Summen per Inkassounternehmen ein !
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30.09.2011 18:05 Uhr von Gorxas
 
+3 | -0
 
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@Wurstwasserpfeiffe: "Denn Kontonummer haben niemals 11 Stellen.
Nicht in Deutschland...noch nicht."

Das ist falsch... in Deutschland kann die Kontonummer bis zu 12 Stellen beinhalten.

Zur News:

Schöner Hype um nichts! Es war lediglich das Anschreiben falsch, aber die Rechnung war richtig. Wie kommt sowas nur in den Medien durch? Sowas passiert desöfteren... selbst in unserem Haus wurde mal die Kontonummer anstelle des Betrages im Anschreiben falsch angegeben. Sowas passiert! Wir sind alles nur Menschen. Und der Typ scheint diesmal ein manuelles Schreiben bekommen zu haben, da er schon in Rückstand war. In solchen Fällen kommt es oft vor, dass dann kein automatisches Schreiben mehr rausgeht.
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30.09.2011 19:41 Uhr von Junginho
 
+1 | -2
 
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Wenn es seine Kontonummer ist wieso ist ihm das denn dann nicht gleich aufgefallen? Ich meine, schließlich kommt die einem doch bekannt vor, zumindest wenn sie irgendwo auf der Rechnung nochmals wiederholt wird (wird von ihrem Konto xyz abgebucht....).
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30.09.2011 21:14 Uhr von TheRoadrunner
 
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Erfahrung mit einem US-Telefonanbieter: In meiner USA-Zeit ist mir etwas im Nachhinein lustiges passiert. Ich hatte einen Telefonvertrag mit $5 Grundgebühr und dafür damals günstige $0,12 / Minute für Gespräche nach Deutschland.
Nun wurde der Vertrag umgestellt, ohne dass mir Bescheid gesagt wurde. Ich hatte zwar keine Grundgebühr mehr, zahlte dafür aber $3,14 / Minute nach Deutschland. Da ich davon bis zur ersten Rechnung nichts wusste, habe ich also mal eben ne halbe Stunde für 90 Dollar telefoniert.
Bei der Hotline angerufen, meine Story erzählt. Man hatte Verständnis, wollte sich drum kümmern. Nächste Rechnung wieder falsch. Im Laufe der Zeit habe ich gelernt, bei der Hotline gleich einen Manager zu verlangen. Hört sich arrogant an, aber in meinem Fall ging es über mehr als 100 Dollar, und das durften die normalen Angestellten dort nicht entscheiden. Warum soll ich also dasselbe zwei Mal erzählen?
Nach etlichen Versuchen waren wir soweit, dass ich der Firma nach deren Berechnung noch $1,48 schuldete, und das kam dem sehr nahe, was ich errechnet hatte. Also hab ich gesagt: gut, bucht die $1,48 ab. Was machen die Helden? Sie buchen $148 ab!!
Nun habe ich mich also damit abgemüht, denen zu erklären, dass damit $146,52 zuviel abgebucht worden waren. Natürlich musste ich auch erst erklären, wie es zu den $1,48 überhaupt gekommen war etc. Letztlich hat sich das ganze über 9 Monate hingezogen.
Wen wird es wundern, dass ich mir danach einen anderen Telefonanbieter gesucht habe...
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01.10.2011 02:03 Uhr von lenzen88
 
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entschädigung: da kriegt er jetz nen iphone "geschenkt" wo er 150 tacken zuzahlen soll
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01.10.2011 06:22 Uhr von TommyWosch
 
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der Grund: warum das jetzt so schnell geklärt wurde dürfte das öffentliche Interesse sein.
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01.10.2011 06:46 Uhr von KamalaKurt
 
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ich denke, dieses anschreiben wurde auch eletronisch erstellt und das programm lässt solche hohen zahlen zu, anstatt eine plausibilitätsprüfung vorzunehmen.

ich war 15 jahre lang kunde bei vodafon und bis auf einen zwischenfall immer sehr zufrieden. solche fehler können bei jedem anbieter passieren.
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01.10.2011 21:06 Uhr von HorstVogel
 
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Wäre der Streitwert: 1 Mrd gewesen wenn man zum Rechtsanwalt gegangen wäre?
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01.10.2011 23:32 Uhr von Stachelschwein0505
 
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lol: Wieso denn nicht doch Ratenzahlung???
Wenn er pro Monat einen Betrag von 1013,09 € bezahlt, ist er in 64666 Jahren damit fertig!!!
Das kommt davon, wenn die liebe Tochter das Handy in die Pfoten bekommt und kräftig SMS und MMS verschickt!!!

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