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Musikpiraten wollen wahrscheinlich die GEMA verklagen

Wegen "Schutzrechtsberühmung" prüft zurzeit der Verein Musikpiraten e.V. die Möglichkeit, die GEMA zu verklagen.

Im vergangenem Jahr gab es beim Creative Commons-Wettbewerb "Free! Music! Contest" bei einem Lied Probleme mit der GEMA, die darauf einen Anspruch erhob. Damals war die GEMA allerdings in der Beweispflicht.

In diesem Jahr will die GEMA aber den Spieß umdrehen. Diesmal geht es gleich um fünf Musikstücke, auf die die GEMA ihre Ansprüche erhebt. Allerdings soll diesmal der Verein beweisen, dass die GEMA mit ihren Forderungen im Unrecht ist.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Verein, GEMA, Musikpirat
Quelle: newspresso.gulli.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.09.2011 12:07 Uhr von 54in7
 
+51 | -8
 
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typisch deutschland schuldig bis die unschuld bewiesen ist -.-
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30.09.2011 12:13 Uhr von PeterLustig2009
 
+11 | -13
 
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@54in7: Sorry aber das ist doch totler Blödsinn

Deutschland ist nicht gleich GEMA

Und wenn jemand sagt ich erhebe Anspruch darauf und du musst mir beweisen dass ich das nicht darf heißt es ja nicht dass das Gericht sagt, ja so machen wir das
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30.09.2011 12:25 Uhr von rubberduck09
 
+55 | -2
 
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Leider ist das in D-Land gängige Praxis: Wenn die GEMA kommt, muß ich eine Liste mit den Musikstücken schreiben (auch gema-freie!), damit die abrechnen können. Auch wenn da genau 0 GEMA-vertretene Titel dabei sind.

Hoffentlich kriegt die GEMA diesmal eine ordentlich aufs Maul.
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30.09.2011 13:15 Uhr von Chuck-Norris
 
+13 | -0
 
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Jeder der da arbeitet: hat anscheinend noch nie in seinem Leben Musik gemacht oder kleinere Konzerte besucht! Seltsamerweise verwandeln sich immer spontan sämtliche Gemalisten in nutzlose Zettel voller Gemafeindlicher Titel die es garnicht gibt ;)
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30.09.2011 13:20 Uhr von Dr.Nossen
 
+5 | -0
 
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Eure Mütte hatte da doch mal was http://www.youtube.com/...
Musste ich dran denken, als ich das laß :D
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30.09.2011 13:42 Uhr von Klecks13
 
+4 | -5
 
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@ rubberduck: "Wenn die GEMA kommt, muß ich eine Liste mit den Musikstücken schreiben (auch gema-freie!)"

Du musst gar nichts. Die GEMA ist kein Amt und ihre "Vorschriften" sind nicht Gesetz.

Wenn du sagst, dass keine GEMA-vertretenen Stücke dabei sind, kann die GEMA verlangen was sie will, sie bekommt nichts. Auch keine Liste. Du hast keinen Vertrag mit der GEMA, die Rechteinhaber der Titel auch nicht, also hat die GEMA nicht mal Anspruch darauf, dass du auch nur eine einzige ihrer Fragen beantwortest. Du musst noch nicht mal "guten Tag" sagen, wenn du nicht willst.
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30.09.2011 13:43 Uhr von JesusSchmidt
 
+13 | -0
 
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gema abschaffen. große labels wie sony können sich auch selbst um ihre verwertungsrechte kümmern.

kleine labels bekommen eh nix bzw. zahlen mehr, als sie bekommen.

in einem echten rechtsstaat würde es gema in der jetzigen form niemals geben.
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30.09.2011 13:48 Uhr von JesusSchmidt
 
+9 | -0
 
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@Klecks13: komisch. meine band wurde damals von den veranstaltern dazu gezwungen. "alles eigenkompositionen" hat denen nicht gereicht. sie bestanden auf die titellisten, weil sie die veranstaltung angeblich bei der gema anmelden mussten. wir waren kein gema-mitglied.

[ nachträglich editiert von JesusSchmidt ]
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30.09.2011 13:59 Uhr von Mika_lxxvii
 
+5 | -1
 
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korrekt: in Bezug auf die GEMA gilt weder gesunder Menschenverstand, noch normales Rechtsverständnis und das leider auch vor Gericht

sobald auch nur ein Lied dabei ist (und sei es Happy Birthday) auf die die GEMA Rechte erhebt wird die gesamte Veranstaltung GEMA pflichtig, daher auch die Listen, wenn nur GEMA frei gespielt wird, damit die das nachprüfen können

außerdem gilt in dem Bezug grundsätzlich im Zweifelsfall immer GEMA Pflicht,

da liegen aber noch ganz andere Sachen quer, aber so lange die Musiker in Deutschland da mitmachen (vor allem die vielen Kleinen die selbst komponieren) wird der Verbraucher da nix ändern können
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30.09.2011 14:00 Uhr von Klecks13
 
+6 | -0
 
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@ JesusSchmidt: Tja, wenn sich der Veranstalter freiwillig zum Erfüllungsgehilfen der GEMA macht..

Als Band bist du dann natürlich machtlos; sich weigern würde bedeuten, dass dich der Veranstalter nicht auftreten lässt. Das ist aber dessen eigene Entscheidung.
Das Privatunternehmen(!) GEMA hat nicht die geringste rechtliche Handhabe, über den Auftritt zu entscheiden.

Würde der Veranstalter die Liste mit dem Vermerk "nicht relevant" zurückgeben, könnte die GEMA nichts machen außer nen Eintrittskarte kaufen und den ganzen Abend aufpassen, ob nicht doch ein GEMA-pflichtiger Titel dabei ist.
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30.09.2011 14:34 Uhr von der_robert
 
+4 | -0
 
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@Zeus35 - dem ist nichtsmehr hinzuzufügen - vorallem deinem letzten Satz :-)

[ nachträglich editiert von der_robert ]
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30.09.2011 19:58 Uhr von Leeson
 
+0 | -0
 
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GEMA-SPAM: Dann bomben wir die GEMA mit Listen freier Musik zu.
Wenn die jede Liste bearbeiten müssen, blockiert man diesen Verein ganz gut^^
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30.09.2011 22:42 Uhr von rolf61
 
+1 | -0
 
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Es wird Zeit: dass die GEMA abgeschafft wird !!!!
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30.09.2011 23:21 Uhr von praesident1
 
+2 | -0
 
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Die GEMA gehört abgeschaft: 40% der Einnahmen der GEMA gehen in die Verwaltung und die kleinen Künstler gehen ganz leer aus. Außerdem wird mit der Gema die ganze Kultur in Deutschland gekillt, der kleine Gastwirt kann sich diese Forderungen nicht mehr leisten. Viele würden gerne um wieder Menschen zu begeistern in die Lokale zu gehen Musikveranstaltungen anbieten. Das ist nicht möglich. Warum müssen Radios Geld bezahlen wenn sie die Musik spielen. Sie machen für die Künstler Reklame die Leute kaufen die CDs und dafür müssen die Sender zahlen. Unglaublich was sich hier eingebürgert hat. Das ist moderner Raub! Für mich ist die GEMA eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für unnütze Beamte und Deutscher Regelungswahn!

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