29.09.11 23:09 Uhr
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Iran: Todesurteil für evangelischen Pastor, der seinem Glauben treu bleibt

Da der evangelische Pastor, Yucef Nadarchani, auch dieses Mal dem iranischen Gericht nicht Folge leistete, von seinem christlichen Glauben abzuschwören, vergab er die letzte Chance, das im September vergangen Jahres gegen ihn bereits ausgesprochene Todesurteil abzuwenden.

Vorgeworfen wird ihm unter anderem der Abfall vom Islam. Der zweifache Vater, der mit 19 zum Christentum konvertierte, war 2009 festgenommen worden, als er gegen ein Gesetz protestierte, dass nichtislamische Kinder zum Koranunterricht zwingt. Seitdem sitzt der Christ im Gefängnis ein.

Aufgrund Nadarchanis eingelegter Berufung gegen das über ihn verhängte Todesurteil beim Obersten Gerichtshof, war ihm drei Mal die Möglichkeit eingeräumt worden, sich von seinem neuen Glauben abzuwenden, um das Urteil nicht rechtskräftig werden zu lassen.


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WebReporter: XFlipX
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Iran, Todesurteil, Pastor, Glauben
Quelle: www.spiegel.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.09.2011 23:09 Uhr von XFlipX
 
+8 | -6
 
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Wahnsinn...Unbedingt die Quelle lesen, die bietet noch mehr Informationen, die hier aus Platzmangel nicht mit eingearbeitet werden können.
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29.09.2011 23:23 Uhr von usambara
 
+12 | -6
 
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Isa ibn Maryam Jesus, Sohn der Maria gilt im Koran als der Messias & Prophet.
sollten sie mal lesen...
http://de.wikipedia.org/...
Die Schiiten gelten unter Sunniten ebenfalls vom Glauben abgefallen...
scheiß Religionen...
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29.09.2011 23:26 Uhr von Phillsen
 
+10 | -27
 
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29.09.2011 23:31 Uhr von XFlipX
 
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Glaubst du, dass das bei den Sunniten etwa glimpflicher abgelaufen wäre ?

XFlipX
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29.09.2011 23:31 Uhr von Exilant33
 
+6 | -11
 
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"Wahnsinn" das ist nicht Wahnsinn, das ist IRAAAN!!!
Spass bei Seite,

Die Katholiken sind in dieser Hinsicht genauso, bloß das Sie keinen mehr Aufknüpfen oder Allg. Hinrichten!
Was bedeutet "Religion" heute? Das Menschen einen Fundus an Regeln befolgen der Tausende Jahre Alt ist, der nichts mit unserer Heutigen Gesellschaft oder Lebensart Gemein hat. Der aus einer Zeit stammt wo andere Regeln herrschten! Und denoch überwiegt dieser Wahnsinn immer noch?! Es ist echt zum Lachen, wenn dieser Shice nicht so Tot Ernst wäre...

[ nachträglich editiert von Exilant33 ]
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29.09.2011 23:33 Uhr von XFlipX
 
+6 | -6
 
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..er nicht gewusst was aufs Konvertieren steht Und der Iran hatte sich völkerrechtlich verpflichtet seine rel. Minderheiten zu achten.

XFlipX
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29.09.2011 23:37 Uhr von Phillsen
 
+4 | -5
 
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@xflipx: Wenn ichs richtig verstanden habe darf man im Islam doch Ohne bedenken Lügen, wenns dem Islam dient. Oder geb ich das jetzt zu frei wieder?
EDIT: Stichwort Taqiyya

[ nachträglich editiert von Phillsen ]
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29.09.2011 23:38 Uhr von Again
 
+7 | -3
 
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Phillsen: "aber intelligente Menschen hängen nicht derart verbissen einer Religion nach. "
Schon klar, aber hier geht es darum, dass ein Mensch stirbt. Und sei es, weil er nicht intelligent ist.
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29.09.2011 23:40 Uhr von Pils28
 
+2 | -4
 
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Märtyrertod mag vielleicht heroisch sein, aber als: Familienvater hat man eigentlich noch wichtigere Pflichten. Sieht man das anders, ist man genau so ein Fanatiker, wie die, die über einen dann richten.
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29.09.2011 23:42 Uhr von kirgie
 
+5 | -6
 
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tjo: Er stirbt, weil er nicht zugeben will das sein imaginärer Freund nicht so cool ist wie der imaginäre Freund der anderen...
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30.09.2011 00:01 Uhr von sicness66
 
+5 | -6
 
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Ähhh: Ist das nicht das Land, dessen Führer gerade vor der UNO wegen seiner ach so tollen Rede gegen Israel gefeiert wurde ? Naja lassen wir das...
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30.09.2011 00:08 Uhr von BusinessClass
 
+7 | -16
 
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Kruemelmuncher: "ich konvertieren würde und kurz vor der hinrichtung einen schönen haufen"

und wieder einmal hasst du uns gezeigt wie tief dein Niveau ist. Naja bist auch nicht besser als die Leute von deiner Fraktion eben die hier ihr Bestes geben um gegen Muslime/Islam zu hetzen.

Falls du denkst das wir uns von deinen Beleidigungen gestört fühlen, täuschst du dich, wir sehen nur wie tief das Niveau von Leuten deiner Fraktion ist.

@XFlopX
bei dir flopt es ja ganz schön, meinst du dass bei Christen etwas anders ist ?

http://www.shortnews.de/...

1000 beispiele kann ich dir da aufzählen aber deinesgleiche schauen immer nur auf andere, nicht wahr ?

Räumt erst mal euren Saustall auf, bevor ihr über andere den Mund aufmacht ;-)

PS; In USA gibts auch die Todesstrafe.. wie hinterweltlerisch ne und das sind strengere Christen als die Deutschen ;-)

[ nachträglich editiert von BusinessClass ]
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30.09.2011 00:19 Uhr von Aggronaut
 
+4 | -2
 
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Exilant33: vorweg, kirche und relegion gehen mir am arsch vorbei ....

was du schreibst ist absoluter bullshit! deine ganzen werte und normen basieren auf dem christentum wie kurzsichtig muss man sein um nur das wahrzunehmen was grad um ein rum passiert ?? das christentum hat europa geprägt danach leben und handeln wir alle ob wir wollen oder nicht.

vieleicht solltest du dir mal die 10 gebote zu gemüte führen oder dich mit den sieben totsünden beschäftigen und vergleichen was das mit deinem leben zu tun hat.

wahnsinn ist nur das was der mensch draus macht.

...bei soviel ignoranz plazt mir echt der arsch !
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30.09.2011 00:21 Uhr von Schwertträger
 
+5 | -2
 
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@Phillsen: >Würden die sich alle an einen Ort mit Liberaleren Regeln suchen, ginge da bald das Licht aus. Also sollen sie was tun statt hinter vorgehaltener Hand zujammern.<

Er hat ja was getan!
Anstatt feige auszuwandern, ist er geblieben, um vor Ort was zu verändern!
Das muss man ihm hoch anrechnen, denn, wie Du schon sagst, er wusste, was er sich damit einhandelt.

Außerdem: Ein Land mit besseren Gesetzen suchen? Du wärst doch einer der ersten, die meckern würden, wenn er sich bspw. Deutschland als Land mit besseren Gesetzen suchen würde, oder?!
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30.09.2011 00:27 Uhr von Schwertträger
 
+5 | -3
 
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@BusinessClass: >und wieder einmal hasst du uns gezeigt wie tief dein Niveau ist. Naja bist auch nicht besser als die Leute von deiner Fraktion eben die hier ihr Bestes geben um gegen Muslime/Islam zu hetzen.<

Da muss ich in diesem Fall ja mal widersprechen.

Läge das Ganze so, dass jemand wegen mit Begründung aus der Bibel hingerichtet würde, dann würde ich das Symbol in Form eines Kothaufens seitens des Verurteilten auf einer Bibel keineswegs niveaulos finden, sondern absolut legitim.

Wenn man schon eines beliebigen Buches wegen stirbt, sollte es doch wohl erlaubt sein, auf eben jenes Buch zu schei**en, oder?!


Was die USA und deren Todesstrafenbefürworter angeht, fallen die in genau die gleiche Kategorie von fanatischen Vollidioten, wie die, die irgendwo im nahen Osten Konvertiten zum Tode verurteilen.
Fundamentalisten sind in jedem Falle Klappspaten, die nur aus Angst und Lebensunfähigkeit zu so einem Gottesglauben greifen.
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30.09.2011 00:29 Uhr von Again
 
+3 | -1
 
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Aggronaut: "vieleicht solltest du dir mal die 10 gebote zu gemüte führen oder dich mit den sieben totsünden beschäftigen und vergleichen was das mit deinem leben zu tun hat. "
10 Gebote ^^
Die ersten drei sind fürn Arsch, das vierte ist ok, das fünfte essentiell und über den Rest gibts wohl verschiedene Meinungen. Ähnliches gilt für die Todsünden.

@makak:
"immer weiter auf unseren fortschritt und unsere einsicht gepocht wird - und in islamischen ländern ist es halt das motto "andere länder, andere sitten" "
Was sollen wir sonst machen? Uns nach unten orientieren? Die Zustände in solchen Ländern werden kritisiert, aber ändern kann mans nur schwer.

[ nachträglich editiert von Again ]
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30.09.2011 00:34 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -1
 
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@Aggromaut: Stimmt nru bedingt: >vieleicht solltest du dir mal die 10 gebote zu gemüte führen oder dich mit den sieben totsünden beschäftigen und vergleichen was das mit deinem leben zu tun hat.<

Natürlich haben 2000 Jahre Christentum ihre Spuren hinterlassen, klar.
Aber jetzt mal eben den Inhalt der sieben Gebote (das sind die entscheidenden, die schmückenden mit "Gott" im Text lasse ich mal gleich außen vor) nur dem Christentum zuzuschreiben, greift ein wenig zu kurz.
Ehebruch, Mord etc. waren auch schon LANGE VOR dem Christentum verboten/verpönt/Mit Rechtssprechung belegt.

Und die Todsünden kennt der normale Durchschnittbürger nicht einmal, also werden sie auch kaum sein Leben beeinflussen.
Intuitiv wird eher das als Sünde empfunden, wo sich aus sozialer Prägung das schlechte Gewissen regt, weil man sich vorstellen kann, selbst auf Empfänger-, also Opferseite zu sein. Mit dem Christentum hat das wenig zu tun.

Wenn man etwas dem Christentum zurechnen kann, dann dass die Gebote schön griffige Texte sind und dass das Marketing sehr tüchtig war.
Neues, was es vor besagten 2000 Jahren nicht auch schon in irgendeiner Form gab, hat das Christentum jedenfalls nicht hervorgebracht (damit ist weltlich Relevantes gemeint, nicht die Ein-Gott-Theorie).
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30.09.2011 00:51 Uhr von Exilant33
 
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@ Aggronaut: Meine " Normen" basieren auf dem Christentum? Ich weiß nicht was du gelesen hast, aber anscheinend hast du dich gewaltig verlesen! Ich bin Atheist, Junge, Ich habe den Islam angeprangert genauso wie den Christentum, oder besser gesagt Religion im Allgemeinen! Dieses Fanatische, gleicht sich wie die Faust aufs Auge, was diese beiden Religionen schon fast zu "Brüdern" macht, so will Ich es mal ausdrücken! Und nochmal, KOTZ!! Jetzt verstanden!!

Und P.S. Ich handle definitiv NICHT nach dem Christentum, darauf SHICE Ich, ein ganz Gewaltigen Haufen!!!

[ nachträglich editiert von Exilant33 ]
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30.09.2011 01:16 Uhr von Phillsen
 
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@Schwertträger & Makak: Zuerst Schwertträger:
Zuerst zu deinem letzten Satz.
Nein das würde ich nicht, warum sollte ich denn? Wenn er willens ist unsere Sprache zu lernen, für seinen Lebensunterhalt zu arbeiten und seinen Kindern beizubringen keine Passanten zu belästigen, (insert random ausländerklischee), etc. Dann Herzlich Willkommen
Zum Thema Mut:
Klar irgendwer muss damit anfangen, aber ändert sein Mut irgendwas?
Er wird (so wies momentan aussieht) sterben, seine Kinder ohne Vater aufwachsen, und die Hardliner werden sich darin bestätigt sehen, dass der böse Westen glaubt besser/wichtiger zu sein als die gottesfürchtigen hiesigen Schariarichter.
(mag sein, dass da jetzt etwas Polemik mitschwingt)

Nun zu Makak:
Ach komm immer dieser Auge um Auge Blödsinn. Wir wären keine Rassisten sondern Idioten.
Es gibt keine Gerechtigkeit im Unrecht. Falsch bleibt Falsch. Völlig unabhängig von den Gesetzen und Gepflogenheiten anderer souveräner Staaten.
Oder hält denen jetzt ernsthaft einer vor das wäre nicht okay, weil wir es hier nicht genauso machen dürfen/sollten?
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30.09.2011 01:36 Uhr von Schwertträger
 
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@Philsen. thanx für die schnelle und sachliche Antwort.


>Klar irgendwer muss damit anfangen, aber ändert sein Mut irgendwas?
Er wird (so wie´s momentan aussieht) sterben, seine Kinder ohne Vater aufwachsen, und die Hardliner werden sich darin bestätigt sehen, dass der böse Westen glaubt besser/wichtiger zu sein als die gottesfürchtigen hiesigen Schariarichter.<

Nun ja. Mit der Begründung hätte Luther seine Thesen dann wohl besser nicht ans Tor geheftet. :-)

Es kann ja durchaus sein, dass das Beispiel dieses Mannes andere dazu bringt, sich ebenfalls zu erheben und zu protestieren. Und vielleicht bringt die "schlechte Behandlung" dieser Leute auch ein paar der bisher neutralen Moslems dort auf die Palme, die sich dann auch hörbar machen und eine Gesetzesänderung fordern, nach deren Umsetzung es dann allen besser geht. Muss nicht so sein, kann aber.

Sicher hast Du nicht Unrecht mit Deiner Sichtweise (es ist die der Vorsichtigen und Vernünftigen), aber andererseits ist das, was dieser Mann macht, die einzig legitime (und pazifistische) Form der Kampfes, und nicht selten hat sie in der Vergangenheit Erfolg gehabt. Als Stichwort nenne ich da nur mal als prominentesten Vertreter Ghandi.
Auf den hätte zu Beginn seines Wirkens Dein Einwand mit dem "was hat er davon? Ändert sich was?" auch 1:1 gepasst.


Und zum Einwandern: Mangels Ausbildung hätte dieser Mann keine Chance hier zu arbeiten. Er wäre also ein Sozialhilfeempfänger. Denke schon, dass das sehr viele Leute hier stören würde.
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30.09.2011 01:52 Uhr von Moriento
 
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Hmmm: @Schwertträger

Dein Wissen bezügich der Religionen weist derart eklatante Lücken auf, dass ich mich wirklich frage, warum du überhaupt darüber schreibst. Ich möchte jetzt nicht näher darauf eingehen, aber nur so alt Tip ...
Du könntest folgende drei Punkte mal recherchieren: die Gesellschaftsnormen, die Rechtsprechung vor dem Christentum und die Wurzel der "Ein-Gott-Theorie"

@BusinessClass
Nur weil sich die entsprechenden Gruppierungen in den USA Christen nennen, sind es noch lange keine Christen. Man kann kaum weiter weg von den Lehren des Christentums sein, die praktizieren eher eine pervertierte Art von protestantischem Judentum.
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30.09.2011 02:14 Uhr von Phillsen
 
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Hmmja: Ja du hast ja recht, ohne Fleiss kein Preis.
Ich kann mir nur einfach nicht vorstellen, dass da innerhalb der nächsten 1-2 Generationen wirklich etwas passiert.
Ich hab manchmal das Gefühl, dass die Negativen Aspekte wie die beinharte Scharia oder die "Beschneidung" der persönlichen Freiheit einfach vom Großteil der Bevölkerung billigend in Kauf genommen werden im Gegenzug für das Flauschige Wir-Gefühl, das diese "Religion-im-Zentrum-von-Allem" Mentalität mit sich bringt.
Aber es soll vorkommen das ich mich Irre.

@Moriento
Klär uns auf, ich weiß es auch nicht.

[ nachträglich editiert von Phillsen ]
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30.09.2011 03:31 Uhr von Alchemistin
 
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@Moriento: Hmmm.... Deine Antwort geht irgendwie an der Hauptaussage meiner Postings vorbei. Aber egal, jedem ist was anderes wichtig. Dir halt dieser Nebenschauplatz. Doch wieso kritisierst Du, dass ich nur grobe Andeutungen mache, beschränkst Dich aber selber auch auf solche?

Wo sollte ich denn Deiner Meinung nach mit meinen Recherchen über Gesellschaftsnormen beginnen? Bei den heutigen Urwaldstämmen Südafrikas, die noch nie vom Christentum gehört haben? Oder wäre das nicht das, was Dir zur Untermauerung Deiner gedachten und nicht weiter ausgeführten These vorschwebt?

Was die Rechtsprechung angeht, wird man wohl vordergründig erstmal bei den alten Griechen landen, wenn man so eine Recherche anfängt. Aber natürlich ist das eigentliche Sprechen von Recht schon viel, viel älter, auch wenn zu Zeiten von nicht sesshaften Jägern und Sammlern noch keine schriftlichen Gesetze existierten.

Die "Ein-Gott-Theorie" ist nicht mal Gegenstand meines Postings gewesen, sondern war von mir nur als ein Anspruchsmerkmal des Christentums genannt worden, da sich gerade die offiziellen Vertreter dieses Glaubens die Einigung verschiedener Glaubensgruppen unter einem Gott auf die Fahnen schreiben.

Wenn auch anders, als Du es vermutest, weist mein Wissen über Religionen tatsächlich eklatante Lücken auf, da ich ja nicht Theologie studiert habe. :-)
Da ich mich aber lediglich gegen den Irrglauben gewendet habe, unsere Jetztzeit wäre (im Wortsinne ausschliesslich) vom Christentum geprägt und alles Gute und Erhaltenswerte wäre allein auf dieses zurückzuführen, ist es auch nicht notwendig, umfassendes und 100%es Wissen über Religionen zu haben.

Wenn Du nicht darauf eingehen willst, so ist das natürlich Dein gutes Recht und ich lege auch keinen Wert darauf, dass Du gerade auf den Aspekt eingehst, dass ich Lücken im Wissen habe, aber falls Du stattdessen irgendeinen thematischen Standpunkt darlegen willst, solltest Du vielleicht doch auf ein paar Einzelheiten eben jenes Standpunktes eingehen.
Oder was war jetzt die Absicht Deines Postings?
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30.09.2011 03:41 Uhr von Alchemistin
 
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@Phillsen: Momentan passiert auf jeden Fall schon mal, dass die Frauen innerhalb des Islam stärker werden. Das heisst, über kurz oder lang wird sich die gedankliche Verbindung Islam und Patriarchat auflösen, die in vielen Ländern momentan noch vorherrscht. Das kann durchaus noch fünfzig Jahre dauern.

Auch dass der nun verurteilte Pfarrer genau gar nichts bewirkt, ist möglich. Auf den einen erfolgreichen Gandhi kommen bestimmt auch ein paar namenlose gescheiterte Vorgänger, die einfach nicht zur richtigen Zeit am richtigen Fleck waren. Stimmen aber diese Faktoren, genügt ein einzelner Mann, eine einzelne Frau, ein einzelnes Wort, eine einzelne Geste, um sehr viel zu bewegen.

Erst sehr viel später, mit viel Abstand, kann man beurteilen, ob die Aktion dieses Pfarrers wirklich sinnlos war.
Außerdem ist er ja auch noch nicht tot. :-)



>Ich hab manchmal das Gefühl, dass die Negativen Aspekte wie die beinharte Scharia oder die "Beschneidung" der persönlichen Freiheit einfach vom Großteil der Bevölkerung billigend in Kauf genommen werden im Gegenzug für das Flauschige Wir-Gefühl, das diese "Religion-im-Zentrum-von-Allem" Mentalität mit sich bringt.<

Da ist schon was dran.
Allerdings ist das bei uns nicht anders. Nur heisst unser goldener Käfig nicht Religion, sondern Sicherheit. Für den Anschein von Sicherheit nehmen wir alles mögliche in Kauf. Vom Straßenverkehr bis hin zum Bürgerrecht.
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30.09.2011 06:23 Uhr von IceWolf316
 
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Daran erkennt man doch mal wieder, wie überflüssig, Sinnlos und gefährlich Religionen sind!

Ich finde es bewunderns wert das der Mann im Angesicht des Todes seinen Überzeugungen treu bleibt, allerdings auch Dumm.

Ich halte Religionen allgemein für eine Probleme verursachende Krankheit, die Menschheit brauchte eine Zeitlang religionen um sie einige Phänomene zu erklären, aber jetzt sind wir langsam soweit wo es lächerlich wird!

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