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Oktoberfest: Bierkontrolleure wollen Bürgermeister wegen Schankbetrug anzeigen

Eine Maß Bier sollte einem Liter entsprechen. Der Verein gegen betrügerisches Einschenken hat diese Regel auf dem Münchner Oktoberfest nachkontrolliert und spricht nun von Schankbetrug.

Laut den Bierkontrolleuren befindet sich in den Oktoberfest-Bierkrügen zu wenig Bier. Der Oberbürgermeister Münchens, Christian Ude, spricht jedoch von einer Toleranzgrenze, wonach 0,9 Liter straffrei sind.

Der Verein will nun den Bürgermeister wegen dieser Auslegung der Regel anzeigen, schließlich mache er sich bei diesem Schankbetrug zum Mittäter. Die Besucher der Wiesn hätten dadurch jährlich fünf Millionen Euro Schaden zu erleiden.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Betrug, Bier, Bürgermeister, Oktoberfest, Wiesn
Quelle: www.welt.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.09.2011 19:54 Uhr von Nasa01
 
+53 | -1
 
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Ich bin ja nicht kleinlich, aber bei einem Preis von 9,60 € sollte die Maß schon voll sein.

Andererseits - wem´s zu wenig ist kann ja nachschenken lassen.
Aber wer macht das schon?
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29.09.2011 20:13 Uhr von Pils28
 
+14 | -1
 
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Ein Durchschnitt von 1,86Litern empfinde ich: als Frechheit. Wenn es einige Aureißer geben sollte, die aber 0,9Liter nicht unterschreiben, soll mir das recht sein. Aber ein Durchschnitt von 0,86 bedeutet, dass es nur in Ausnahmefällen das Maß korrekt mit 1l gefllt war.
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29.09.2011 20:37 Uhr von TausendUnd2
 
+6 | -0
 
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Ehm Laut Wikipedia ist der Münchner OB selbst Mitglied in dem Verein.
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29.09.2011 21:15 Uhr von konfetti24
 
+6 | -0
 
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So sehe ich das auch! jedes Jahr den Leut immer mehr Kohle für ein bisschen Bier aus der Tasche ziehen. Und wenn man sieht was die Einschenken dann könnte man kotzen!
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29.09.2011 21:30 Uhr von sicness66
 
+12 | -0
 
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100ml=1€: Ein Kasten Bier 100€ :D
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29.09.2011 21:34 Uhr von andi_25
 
+9 | -0
 
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Ähmm: @Sicness

So darfst du nicht ganz Rechnen da Schanksteuer und co dazukommen im Restaurant kostet 0,5 auch 2,60 EUR ok 9,60 ist da noch zu viel.

Aber wenn man bedenkt das Pro 10 Mass 1 Mass Gut gemacht wird ist das schon wieder eine Menge.
10 Verkauft und noch mal 9,60 Zusätzlich eingenommen, das sind 10% von einer Mass die da Fehlen und das kann keine Toleranzgrenze mehr sein
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29.09.2011 21:49 Uhr von Anal-phabet
 
+1 | -7
 
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ja mei ach wer da zum saufen hinfährt, dem ist das spätestens nach der dritten mass egal!
im prinzip ist das zwar ne sauerei, aber wieso sollte man seine kraft darin investieren sich darüber aufzuregen? (bringt ja sowieso nichts)

dann lieber doch volle kanone auf´s saufen fokussieren ;)....

[ nachträglich editiert von Anal-phabet ]
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29.09.2011 21:57 Uhr von linuxu
 
+5 | -0
 
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@unique2910: wenn du dich beschwerst,dann wird das Mass nachgeschenkt und alles was über dem Eichsstrich liegt ist Rotze vom Schankwirt und der Bedienung.
Soviel zum Beschweren.
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29.09.2011 22:30 Uhr von Schwertträger
 
+5 | -0
 
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Wenn 10% straffreie Toleranz sein sollen, können die Bürger ja das bei der nächsten Steuer-Überweisung ja auch mal so handhaben. Mal sehen, was der Bürgermeister dazu sagt.
Das mal eine Maß nicht ganz voll ist, kann passieren, ja, dass es schwierig ist, bei der Eile und dem Schaum auf dem Bier die nötige Menge in die Gläser zu bringen, ist auch richtig, aber hier sieht es so aus, als wenn das Ganze System hätte. Und da hört der Spaß auf. Denn wenn man anfängt, mit den 10% zu kalkulieren, dann wird da ein einträgliches Geschäft draus. Und das auf dem Rücken der Wiesn-Gäste.

Bin froh, dass ich dem Event nichts abgewinnen kann und darum dort auch nicht geschröpft werde.
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29.09.2011 22:56 Uhr von Sir-Smudo
 
+6 | -0
 
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Leute, das Maß ist voll!!!
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29.09.2011 23:42 Uhr von 1234321
 
+1 | -0
 
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Kann man die Mass nicht mit Dosenbier auffüllen? Ich meine, unterm Tisch siehts doch keiner.

[ nachträglich editiert von 1234321 ]
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29.09.2011 23:56 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
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@1234321: Das ist genauso miserabel und indiskutabel wie die nicht vollen Masskrüge.
Leute, die ihre eigenen Getränke mitbringen, sind der Horror eines jeden Gastwirts und bei vielen, knapp kalkulierenden Läden der Grund für höhere Preise.

Hier auf der Wiesn mag es moralisch vertretbar sien, aber hat man sich erst eine Ausnahme zurecht gelegt, folgen bald weitere.
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30.09.2011 01:08 Uhr von Kappii
 
+1 | -0
 
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dann kosten: nächstes Jahr 900ml Bier 9,80€. Ein paar mehr oder minder große Hinweisschilder im Zelt dass die Wiesn´Maß nur 900ml hat und alle sind zufrienden.
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30.09.2011 01:14 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@Kappii: NATÜRLICH sind dann alle zufrieden: Dann ist es ja auch regulär und nicht mehr kriminell geschummelt.
Dann hat ja jeder die Möglichkeit und freie Wahl, zu 900 ml zum Preis von 9,80 EUR Nein zu sagen.
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30.09.2011 01:15 Uhr von Lebensgefahr
 
+3 | -0
 
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sowas gibt es in Cannstatt nicht: bei uns auf dem Wasen sind die Krüge immer voll eingeschenkt, zudem kostet das Mass 8,60 €. Und fast überall bekommt man mit Gutschein das Bier zur Hälfte. Das Bedienungsgeld zahlt man mit 80 Cents separat. Mittwochs ist FAmilientag und alles wird ermässigt.
von 11.30 bis 14.00 Uhr bekommt man in allen Zelten Göckele und die Mass Bier zum halben Preis.
In einem Zelt gab es am Montag das 2. Mass Bier umsonst.
Also auf zum Cannstatter Volksfest bei Stuttgart auf dem Wasen.
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30.09.2011 01:36 Uhr von Moriento
 
+1 | -0
 
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Mir ist: die Wasen am Neckarufer auch 1000mal lieber als diese volksfestartige Kommerzverarschung namens Wiesn. Ich würde zwar persönlich nicht mehr zum Traditionsmorgen kommen, sonst aber immer wieder gerne.

Vielleicht saufen auch die Wirte weniger und können einfach besser abschätzen wie viel Bier in´s Glas muss.
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30.09.2011 03:01 Uhr von Floppy77
 
+3 | -0
 
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In einem Restaurant würde es als Betrug gelten, wenn das Bier nicht bis zum Eichstrich geht. Wer für einen Liter bezahlt, sollte auch einen Liter bekommen.

Ob der Bürgermeister das auch in Ordnung finden würde, wenn er bei der nächsten Tankfüllung 10 % weniger im Tank hat? Diese Toleranzgrenze sollte dann ja jeder nutzen dürfen.
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30.09.2011 09:58 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -0
 
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dem herrn ude gehört 10 % seines verdienstes gestrichen.

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