29.09.11 17:16 Uhr
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Griechenland-Krise: Beamte treten nun gegen sich selbst in Streik

In Griechenland ist das Chaos nun perfekt: Beamte haben beschlossen, ihre Ministerien zu besetzen und sind somit gegen sich selbst in Streik getreten.

Der Protest richtet sich gegen die geplanten Sparmaßnahmen. "Wir werden zwei Tage hier bleiben", so einer der Demonstranten.

Mit den Streiks sollen die Verhandlungen der griechischen Regierung mit den Finanzkontrolleuren der Europäischer Union (EU), der Europäischer Zentralbank (EZB) und des Internationalem Währungsfonds (IWF) behindert werden.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krise, Griechenland, Streik, Beamte
Quelle: www.sueddeutsche.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.09.2011 18:03 Uhr von verni
 
+10 | -1
 
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Wie man es dreht: und wendet....das ganze ist ein Fass ohne Boden und alle wissen es.
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29.09.2011 18:16 Uhr von Ich_denke_erst
 
+6 | -2
 
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Lustig: Vielleicht sollte man denen mal sagen dass sie ohne die Sparmaßnahmen pleite sind und dann auch kein Gehalt mehr bekommen. Leider haben die meisten Griechen jahrzehntelang keine Probleme mit diesem Lebensstil der Korruption und Betrügerei gehabt. Jetzt bekommen sie die Konsequenzen zu spüren und wundern sich.
Ich war seit Anfang der 80er Jahre regelmässig in Griechenland und habe mich immer wieder gewundert wie dieses System funktionieren kann. Jetzt weiß ich das es nicht funktioniert.
Die Griechen müssen nun nur noch kapieren dass jetzt die dicke Rechnung kommt und sie die Konsequenzen aus ihrem jahrzehntelangem Schludern tragen müssen.
Übrigens - die griechische Oberschicht hat genug Geld um alle Staatsschulden locker bezahlen zu können. Ich warte darauf dass der Staat hier mal Steuern kassiert.
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29.09.2011 18:47 Uhr von neminem
 
+2 | -0
 
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Bedeutet ein Schuldenschnitt: nicht Verhältnisse wie in Argentinien? Frage mich ob wir denen wirklich einen Gefallen tun würden, wenn wir einem Schuldenschnitt zustimmten.

Und wieso stellt man als Forderung solche harten sozialen Maßnahmen und nicht eine Reichensteuer? Und wieso spricht man die Korruption nicht an bzw. die grundlegende Dinge. Und wieso fordert man immer nur, und hilft nicht konkret? Vielleicht schaffen die das gar nicht in so kurzer Zeit alleine. Hat man also echtes Interesse an einer Lösung oder tut man nur so? Ich mein, wenn es wirklich so schlimm ist, hilft es uns doch am Ende auch nicht viel, auch wenn wir den schwarzen Peter auf die Griechen schieben werden?!

[ nachträglich editiert von neminem ]
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29.09.2011 19:07 Uhr von Ich_denke_erst
 
+3 | -0
 
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@neminem: Argentinien war damals pleite - ja. aber im Vergleich zu Griechenland hatten die eine gute Infrastruktur und eine gut aufgestellte Industrie. In Griechenland hast Du nicht einmal im Ansatz eine Verwaltung geschweige denn nennenswerte Industrie. Da sind viele kleine Familienbetrieb, wenige Mittelständler aber keine Großindustrie. Da nützt ein Schuldenschnitt nichts da es danach wieder losgehen würde mit Schuldenmachen in der Hoffnung auf den nächsten Schuldenschnitt. Griechenland braucht als erstes die Einsicht das es so nicht weiterwursteln kann - dann müssen die wirklich reichen die seit jahrzehnten keine Steuer gezahlt haben zur Kasse gebeten werden. Damit wäre der Haushalt dann wieder saniert.
Dann müsste eine effiziente Verwaltung aufgebaut werden und die Korruption und Steuerhinterziehung massiv bekämpft werden.
Im Moment sieht es so aus dass vollkommen nutzlose Sparmassnahmen auf der Ausgabenseite beschlossen werden, die Einnahmeseite aber bei den s.g. kleinen Leuten erhöht werden soll. Das funktioniert aber nicht.
Das Problem ist hier aber der Papandreou - wenn der an die reichen Griechen geht und kassiert war er die längste Zeit Premier.
Komischerweise spricht das aber auch keiner von der "Troika" an.

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