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Wahrscheinlichkeit von lebensfreundlichen Planeten nahe der Galaxie-Mitte höher

Eine neue Studie von Forschern hat ergeben, dass, obwohl die Strahlung zunimmt je näher Planeten dem Zentrum einer Galaxie sind, die Wahrscheinlichkeit lebensfreundliche Planeten zu finden steigt.

Bis jetzt waren Forscher davon ausgegangen, dass die Wahrscheinlichkeit für lebensfreundliche Planetensysteme mit zunehmender Nähe zum Zentrum der Galaxie abnimmt.

Der Wissenschaftler Michael Gowanlock sagt: "Sterne, die erst später entstehen zehren von der zunehmenden Metallizität und damit steigt die Wahrscheinlichkeit auf dortige erdartige Planeten" und "Als Ergebnis dieses Vorgangs könnte die Blütezeit des Lebens in unserer Galaxie erst noch bevorstehen".


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WebReporter: Konstantin.G
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Planet, Astronomie, Galaxie, Mitte, Wahrscheinlichkeit
Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.09.2011 17:11 Uhr von alphanova
 
+9 | -7
 
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tech: von mir das übliche Minus für die Quelle und die durch Faulheit begründete typische "Ein-Forscher-sagte"-Masche
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29.09.2011 17:59 Uhr von MC_Kay
 
+4 | -1
 
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Logisch Das ist doch logisch.
Immerhin ist dort deutlich mehr Materie, mehr Sterne, mehr Planeten, etz. als in den äußeren Bereichen vorhanden. Also steigt die Wahrscheinlichkeit für lebensfreundliche Planeten deutlich an.

Nur was ist "lebensfreundlich"?
Schließlich kann das Lebeben in verschiedenen Formen existieren. Die meinen wohl eher "für uns bekanntes Leben lebensfreundlich".
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29.09.2011 18:21 Uhr von Again
 
+3 | -0
 
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MC_Kay: "Das ist doch logisch. "
Ja, aber nicht unbedingt aus dem Grund den du nennst ;-)

"Immerhin ist dort deutlich mehr Materie, mehr Sterne, mehr Planeten, etz. als in den äußeren Bereichen vorhanden."
Und da kommt es jetzt drauf an, auf was man die Wahrscheinlichkeit münzt. Normalerweise münzt man sie glaub ich auf einzelne Sterne, daher ist es egal, wie viel Sterne es dort gibt.

"Schließlich kann das Lebeben in verschiedenen Formen existieren. Die meinen wohl eher "für uns bekanntes Leben lebensfreundlich". "
Naja, ich denke, dass man da schon relativ fixe Grenzen ziehen kann. Man braucht zumindest mal Kohlenstoff.

@News:
Schlechte Quelle? Es ist schon lange bekannt, dass die Metallizität außen abnimmt. Wahrscheinlich wurde das Paper nicht richtig umgesetzt.

[ nachträglich editiert von Again ]
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29.09.2011 21:41 Uhr von MC_Kay
 
+1 | -1
 
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@Again: "Und da kommt es jetzt drauf an, auf was man die Wahrscheinlichkeit münzt. Normalerweise münzt man sie glaub ich auf einzelne Sterne, daher ist es egal, wie viel Sterne es dort gibt."
In der News geht es um die Warscheinlichkeit in einem Gebiet und nicht um einen Stern herum. Also ist die Warscheinlichkeit logischerweise höher wenn es mehr Objekte in dem Gebiet gibt.

"Naja, ich denke, dass man da schon relativ fixe Grenzen ziehen kann. Man braucht zumindest mal Kohlenstoff."
Das stimmt nur bedingt. Leben auf Siliziumbasis ist denkbar. Allgemein jedes Element aus der IV-Hauptgruppe kommt in Frage.
z.B. hat unser Blut (Hämoglobin) im Kern Eisen (Fe) wohingegen das "Blut der Pflanzen" (Chlorophyll) im Kern Magnesium (Mg).

Fazit:
Du solltest dich erstmal einlesen und dann Kommentare kritisieren ;)
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29.09.2011 22:19 Uhr von Again
 
+3 | -1
 
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MC_Kay: "In der News geht es um die Warscheinlichkeit in einem Gebiet und nicht um einen Stern herum."
Das geht aus der News eben nicht heraus.
"die Wahrscheinlichkeit für lebensfreundliche Planetensysteme"
Kann zb einfach bedeuten, dass jedes zehnte Planetensystem habitabel wäre. Dann ist es egal, ob man jetzt 100 oder 10000 Systeme hat. Aus der höheren Anzahl an Planeten kann also nicht einfach auf eine höhere Wk geschlossen werden, wenn man nicht weiß, wie sie definiert ist.

"Allgemein jedes Element aus der IV-Hauptgruppe kommt in Frage."
Da hast du wohl recht, aber C ist eben das leichteste.

"z.B. hat unser Blut (Hämoglobin) im Kern Eisen (Fe) wohingegen das "Blut der Pflanzen" (Chlorophyll) im Kern Magnesium (Mg)."
Das hat jetzt aber wenig mit der Basis für Leben zu tun.

"Du solltest dich erstmal einlesen und dann Kommentare kritisieren ;) "
Hab ich. Keine Angst.
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30.09.2011 07:41 Uhr von Again
 
+3 | -0
 
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Separis: "Das, was seid Jahren als absolut unwahrscheinlich und nahezunmöglich, in Bezug auf anderes Leben im All, propagiert wurde, soll nun plötzlich wahrscheinlich sein."
Zum einen bedeutet bewohnbar nicht, dass es dort Leben gibt, zum anderen wurde nie die Unmöglichkeit propagiert. Sieh dir mal an, wann SETI entstanden ist, wer Carl Sagan war, wann die Greenbank-Konferenz war, was die Ziele der Viking Mission waren,...

"Warum will man uns immer häufiger die Exitenz von Exoplaneten plötzlich schmackhaft machen. "
^^ Das man jetzt so oft was davon hört hängt einfach damit zusammen, dass man sie noch nicht so lange detektieren kann (vor allem kleinere) und man jetzt eben immer mehr findet.
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30.09.2011 12:16 Uhr von Polyhymnia
 
+3 | -0
 
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@Separis: Eigentlich ist es gerade die Tugend der Wissenschaft KEINE "fertige Lösung" zu haben. Die Wissenschaft richtet sich immer nach den aktuellsten Daten und bestbegründetsten Hypothesen. Wenn etwas komplexes wie die Entstehung des Lebens untersucht wird, muss man sich darauf einstellen, das eine Zeit Meinungen berichtigt werden müssen.

Übrigens geht es nicht darum irgendetwas "schon längst gewusst zu haben", sondern darum seine Behauptung zu beweisen. Du kannst jede beliebige Hypothese aufstellen, das ist kein Problem. Aber sie positiv zu beweisen ist der Knackpunkt, der Wissenschaft von allen anderen Denkrichtungen abgrenzt.

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