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Wirtschaft: Nokia will Stellen streichen

Seinen Sparkurs setzt Nokia fort. Bis Ende des Jahres will Nokia 3.500 Stellen in Deutschland, Rumänien und in den USA streichen.

Bis Ende des Jahre soll das Werk in Rumänien geschlossen werden. Auch die Standorte in Bonn und Malvern (USA) sind von der Schließung betroffen. Die Rumänen, die Nokia bezuschusst haben, wollen Zuschüsse zurück.

Die Stellenstreichungen sind ein Teil des Konzernumbaus. Weiter hat sich Nokia entschieden, seine Smartphones nicht mehr mit Symbian sondern mit Windows Phone auszustatten.


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WebReporter: sulospace
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Nokia, Rumänien, Stellenabbau
Quelle: wirtschaft.t-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.09.2011 17:19 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+3 | -0
 
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Da fällt mir eine schöne Wortneuschöpfung ein. Viele Kritiker dieses nokianischen Vorgehens neigen immer sehr schnell, dies als einen Raubtierkapitalismus - oder gar einen Heuschreckenkapitalismus anzusehen.
Ich finde die Metapher mit den Raubtieren oder den Heuschrecken nicht ganz richtig und finde (und auf diese Wortneuschöpfung bin ich ein klein wenig stolz):
Dies ist ein
KARAWANENKAPITALISMUS !!!

Die Karawane zieht von Oase zu Oase (erst Finnland, dann Bochum, dann Rumänien und wer weiß wo noch überall hin) - und überall da, wo sie auftaucht, schafft (oder vielmehr: lässt schaffen) optimale Bedingungen zum Weiden der Kamele. Mit anderen Worten:
Die Heuschrecke geht zu den blühenden Landschaften.
Bei der Karawane ist das anders: Da wo sie hingeht, entstehen erst die blühenden Landschaften. Das Problem:
Ab und zu sagt die Karawane (oder vielmehr ihr Anführer):

"In dieser Oase schmecken uns die Datteln nicht mehr!"

Und dann zieht die Karawane weiter - und lässt diejenigen, die sie entbehren kann, zurück.

Es sei denn, natürlich: Jemand sagt: "Nehmt mich bitte mit! Ich will auch laufen. Ich will gar nicht auf dem Rücken eines Kamels reiten."

[ nachträglich editiert von Abdul_Tequilla ]
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29.09.2011 17:43 Uhr von DarkBluesky
 
+2 | -0
 
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Der ausstieg: aus Bochum war der Anfang vom Ende. Früher hatte ich auch Nokia Handys, Fernseher, Videogerät usw. Heute Nicht mehr und ich werde auch wegen Bochum keins mehr nehmen. Die taugen auch nichts mehr.
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29.09.2011 21:32 Uhr von CoffeMaker
 
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@Abdul_Tequilla eigentlich heißt es nur Raubkapitalismus, das -tier muss nicht zwingend dazwischen stehen, hab nie begriffen warum da einige dies noch dazwischen schrieben.

Raubkapitalismus bezeichnet den rücksichtslosen Kapitalismus, nicht nur gegenüber den Arbeitnehmer sondern auch gegenüber Kunden und Umwelt. Höchstmöglichen Profit in noch kürzerer Zeit, alles andere ist unwichtig.

Was Nokia da macht dafür bruach man kein anderes Wort erfinden, das gehört immer noch zum Raubkapitalismus -> schnell abschöpfen und verpissen.
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29.09.2011 23:10 Uhr von shadow#
 
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@Abdul_Tequilla: Blühende Landschaften? Wohl kaum!

Das mit der Karawane passt trotzdem:
Die Nokia-Karawane besiedelt karge Landschaften, labt sich an den dort vorhandenen Ressourcen und lässt, sobald der Brunnen versiegt ist, nichts als einen Haufen Scheiße zurück.

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