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Zürich: Flugzeug mit Sebastian Vettel an Bord hatte Ausfall des Landesystems

Beim Landeanflug einer Airbus-Maschine A380 am Züricher Flughafen, wurde plötzlich ein Problem des Landessystems angezeigt. Ein prominenter Passagier in der Maschine, an deren Bord sich 480 weitere Personen befanden, war Sebastian Vettel.

Die Maschine der Singapore Airlines setzte auf dem Flughafen zur Landung an. Doch Sekunden vor der landung musste der Pilot noch einmal durchstarten. Ein Fehler im Instrumentenlandesystem war die Ursache.

Gegenüber der Zeitung "Blick" sagte ein Passagier, der Pilot habe im letzten Moment noch mal durchstarten müssen, um einen Crash zu vermeiden. Eine Sprecherin der Singapore-Airlines bekannte, dass es bei diesem Flug einen "Go-Around" gab. Der Flug wurde sodann nach Frankfurt weitergeleitet.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Flugzeug, Sebastian Vettel, Zürich, Ausfall
Quelle: www.bild.de

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30.09.2011 00:42 Uhr von Hawkeye1976
 
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So ein Quatsch! "Gegenüber der Zeitung "Blick" sagte der Pilot, er habe im letzten Moment noch mal durchstarten müssen, um einen Crash zu vermeiden."

Ich wette meinen Arsch darauf, dass er das so nicht gesagt hat! Singapore Airlines beschäftigt doch keine Vollidioten als Piloten in ihren "Flaggschiffen". Die wissen schon, dass man Medien gegenüber nicht von Crashs oder Beinahe-Crashs spricht, wenn nichts außergewöhnliches passiert ist.

Was ist denn passiert? Der PIC bemerkt im Final (oder kurz davor), dass das ILS spinnt und entscheidet sich - safety first - zu einem Go-Around. Völlig üblich. Ähnliches passiert tagtäglich aus verschiedensten Gründen.

Gerade mal in die Quelle geschaut und da steht:
" Ein Passagier zum „Blick“: „Der Kapitän sagte, er habe so stark wie möglich beschleunigen müssen, um einen Crash zu verhindern.“ "

Okay, das sagt alles. Ein Passagier, hat nicht richtig verstanden, was der Pilot gesagt hat und erzählt der Boulevard-Presse Unfug ...
Lieber Autor der News: Kannst nicht lesen?
Werter Checker: Liest du die Quellen nicht, bevor du eine News freischaltest?

Es ist normal, dass Piloten das Durchstarten zu einem Go-Around den Paxen kommunizieren.
Im Final ist die Maschine sehr langsam. Für den Go-Around wird in der Regel der TO/GA-Modus der automatischen Schubregelung aktiviert, so dass die Maschine mit maximaler Leistung beschleunigen und sicher steigen kann.
Das fühlt sich natürlich ziemlich heftig an und es ist nur logisch, dass der Pilot das den Paxen erklärt.
Eine Gefahr für die Passagiere oder die Aussicht auf einen "Crash" bestand nach aktueller Kenntnislage zu keinem Zeitpunkt, da solche Manöver recht häufig vorkommen und keinen Piloten überfordern.

Nachdem ich mir mal die Anflugkarten für Zürich angeschaut habe, wundert es mich auch nicht, dass der Pilot danach lieber in Frankfurt einen Visual geflogen hat, als das mit einem A388 in Zürich zu tun.

Kurzum: Diese News ist gar keine!

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