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Kreuzfahrten: Mysteriöses Verschwinden von 13 Passagieren seit Anfang 2011

Recherchen des kanadischen Soziologieprofessors Ross A. Klein zufolge sind seit Anfang 2000 insgesamt 159 Passagiere und Besatzungsmitglieder von diversen Kreuzfahrtschiffen ins Meer gestürzt. Davon wurden nur 33 gerettet. In diesem Jahr sind bisher 13 Personen über Bord gegangen.

Bei dem letzten mysteriösen Abgang handelt es sich um einen älteren Herrn aus England, der um die 70 Jahre alt und allein reisend war. Bei einem Zwischenhalt der "Balmoral" wurde er noch gesichtet. Tags drauf war er spurlos verschwunden. Eine Notiz in seiner Kabine ließ auf seinen Suizid schließen.

Welche Gründe bei den anderen verschwundenen Passagiere vorlagen, bleibt rätselhaft: Waren es Unfälle, Selbstmorde oder Verbrechen? Ein Ex-Versicherungschef, der seine Tochter auf diese Weise verlor, gründete die ICV, eine Organisation zur Verbesserung notwendiger Gesetze bei Kreuzfahrten.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Passagier, Anfang, Kreuzfahrt, Verschwinden
Quelle: www.abendblatt.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.09.2011 14:29 Uhr von madjoo
 
+24 | -11
 
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Was bitte ist an Suizid, Unfall oder Verbrechen mysteriös?

Drecks"news"! ;-)
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29.09.2011 14:35 Uhr von Jaecko
 
+34 | -5
 
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Diese Art Suizid dürfte doch die humanste für alle sein.
Kein psychisch geschädigter Lokführer, kein Personal, das Hirnmasse von der Wand putzen muss, kein Jäger, der jemanden vom Ast schneiden muss.

Man verschwindet einfach.
Und wenns wirklich ältere Leute sind, die sonst niemanden mehr haben, merkts eh keiner.
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29.09.2011 14:36 Uhr von jpanse
 
+24 | -3
 
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Und die Meeresbewohner: haben auch noch was davon...
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29.09.2011 14:58 Uhr von Azeruel
 
+8 | -2
 
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"Und seit wann halten Gesetze jemanden vom Selbstmord ab oder Schützen vor blöden Unfällen? Noch einer der anscheinend denkt man könnte alles mit einem Gesetz oder Verbot lösen ...."

Was hat das damit bitte zu tun? Es geht dabei wohl eher um Prävention, Haftbarkeit der Organisatoren und Aufdeckungsmöglichkeiten. Offensichtlich gibt es da Lücken. Niemand hat behauptet dass Gesetze jemanden am Suizid hindern. Davon abgesehen können "blöde Unfälle" durchaus durch sinnvolle Gesetze verhindert werden (vgl.: Arbeitsschutzgesetz etc. pp.)

Also mal ehrlich, um das zu verstehen bedarf es eigentlich keiner sonderlichen Denkleistung.

[ nachträglich editiert von Azeruel ]
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29.09.2011 15:56 Uhr von bigJJ
 
+2 | -2
 
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iornie: gesetz, dass die betreiber zwingt überall kameras auf ihren schiffen zu installieren - auch in den kabinen!
ganz einfache geschichte...

diese methode bewährt sich auch in berlin, wo kameras in u-bahnen installiert werden, um täter abzuschrecken...
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29.09.2011 17:03 Uhr von Azeruel
 
+0 | -1
 
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Chorkrin: Du willst es offensichtlich nicht verstehen. Wo steht denn bitte das zum Beispiel der Unfall seiner Tochter nicht zu verhindern gewesen wäre? Und ich hab auch nie von einer 3 Meter hohen Plexiglasscheibe gesprochen. Die rede war von SINNVOLLEN Gesetzen. Wo ist das Gott verdammte Problem wenn es Leute gibt die sich dafür einsetzen die gegenwärte Situation zu analysieren und sie gegebenenfalls zu verbessern? Man kann sich auch gegen alles erst einmal prinzipiell verwehren.

Einfaches Beispiel: Es könnte zum Beispiel ein Gesetz geben dass die Organisatoren eines Kreuzfahrtschiffes dazu verpflichtet ein System zu integrieren welches durch diverser Sensoren erkennt ob jemand über Board gegangen ist. Solche Systeme wären nicht teuer, würden aber ohne Gesetze evtl. aus Profitgier nicht eingesetzt. Es sei dahingestellt ob es wirklich so eifnach wäre und tatsächlich so kostengünstig, dies ist explizit nur ein Beispiel. Seine gegründete Organisation ist ja exakt dafür da um zu schauen ob so etwas ginge, ob es sinnvoll wäre, etc. pp.

Aber nein, sowas kann natürlich nicht sein. Der EHEMALIGE Versicherungsvertreter tut das aus reiner Geldgier. Ja ne.. is klar.

Und btw. wäre zum Beispiel solch ein Systeme einfach realisierbar, und gäbe es ein Gesetz was dieses zur Pflicht macht und hat dann ein Schiff solch ein System nicht eingebaut und jemand geht über Board weil er unglücklich ausrutscht und stirbt weil es keiner merkt, dann wäre es durchaus gerechtfertigt diesen auch Haftbar zu machen.

[ nachträglich editiert von Azeruel ]
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29.09.2011 17:17 Uhr von Sonnflora
 
+4 | -1
 
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>Bei dem letzten mysteriösen Abgang handelt es sich um einen älteren Herrn aus England, der um die 70 Jahre alt und allein reisend war. Bei einem Zwischenhalt der "Balmoral" wurde er noch gesichtet. Tags drauf war er spurlos verschwunden. Eine Notiz in seiner Kabine ließ auf seinen Suizid schließen.<

Oder der hat sich beim Zwischenhalt abgesetzt und durch die Notiz seinen Tod vorgetäuscht. Möglich ist alles...
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29.09.2011 17:36 Uhr von Rigo15
 
+0 | -3
 
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"Mysteriöses Verschwinden"

"Eine Notiz in seiner Kabine ließ auf seinen Suizid schließen"

.. ja nee is klar ..
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29.09.2011 18:42 Uhr von kbot
 
+2 | -1
 
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also sowas kann man auch ganz einfach als Chance nutzen um die Lebensversicherung seiner Familie zukommen zu lassen ...

einfach bei einem Zwischenstopp sich davon machen, ein neues Leben in der dritten Welt anfangen und die Familie wird von der Versicherung mit ner Mio. getröstet...
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29.09.2011 22:38 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
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Solche Leute sind immer ein Gräuel!! >Ein Ex-Versicherungschef, der seine Tochter auf diese Weise verlor, gründete die ICV, eine Organisation zur Verbesserung notwendiger Gesetze bei Kreuzfahrten.<

Ich hasse solche Leute.
Sicher haben sie einen tragischen Verlust erlitten.
Aber ist das ein Grund, alle anderen Menschen mit völlig unnötigen Gesetzen zu überziehen und ihnen das Leben schwer zu machen? Nur weil derjenige nicht fassen kann, was passiert ist?
Es wird immer was passieren! Allen Gesetzen und Sicherheitsvorschriften zum Trotz.
Das mündet nur in solch unsinnigen Vorschriften, wie dass zum Beispiel nachts keiner mehr auf die hinteren Deckbereiche darf, nachts keiner mehr im Swimmingpool baden darf, usw. usf. . Ätzend. Wir regulieren uns nochmal zu Tode.

Und dann ausgerehnet noch ein Versicherungsheini!
Deretwegen haben wir doch schon genügend unsinige Verordnungen und Regelungen. (Wie z.B. das man Teilschuld bekommt, wenn man trotz korrekter Geschwindigkeit und ausreichend Schlaf, ohne Alkohol oder sonstiges einen Fahrradfahrer anfährt, der einem unbeleuchtet von der falschen Seite kommend direkt vor´s Auto fährt).
Solche Typen gehen seltsamerweise nie verloren auf einer Kreuzfahrt.
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29.09.2011 22:49 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@Azeruel: Aus der Quelle:"Anlass zur Gründung der ICV war das Verschwinden seiner Tochter Merrian, 40, am zweiten Tag einer Alaska-Kreuzfahrt im August 2004 auf der in Papenburg gebauten "Mercury" (77 713 BRT), die inzwischen "Mein Schiff 2" heißt. "

Woher willst Du wissen, dass das ein Unfall war.
Die Frau war 40. Das ist ein ideales Selbstmordalter für eine Frau.


>Was hat das damit bitte zu tun? Es geht dabei wohl eher um Prävention, Haftbarkeit der Organisatoren und Aufdeckungsmöglichkeiten.<

Haftbarkeit?
Bezüglich was willst Du denn da jemanden haftbar machen?
Unterhalt für die Familie, falls es den arbeitenden Familienvater erwischt, oder wie?
Und wie will man dann beweisen, dass er nicht absichtlich abgegangen ist? Schon jetzt ziehen sich Gerichtsverfahren endlos hin, selbst wenn die Beweislage recht klar ist. Und da willst Du noch solche Fälle in die Haftbarkeit bringen?

Aus Unfallgründen werden wohl nur noch die allerwenigsten Leute verschwinden, da die Zahl an Sicherheitsvorschriften schon jetzt sehr hoch ist. Also nix mit "offensichtlich" und "Lücken".

>Einfaches Beispiel: Es könnte zum Beispiel ein Gesetz geben dass die Organisatoren eines Kreuzfahrtschiffes dazu verpflichtet ein System zu integrieren welches durch diverser Sensoren erkennt ob jemand über Board gegangen ist. <

Ja, und dann?
Wenn dann jemand Selbstmord begeht, werden die Maschinen gestoppt, eine Suche wird eingleitet und den anderen Gästen die Kreuzfahrt verleidet, oder wie?

Wenn ich mich auf etwas einigen könnte bzw. ein, zwei der Forderungen des ICF unterstützenswert fände, dann den internationalen Polizeizugriff auf die Schiffe (das ist vernünftig und schreckt Verbrecher ab) und die prinzipielle Meldepflicht. Aber sonst....

Wenn sich jemand umbringen will, dann tut er das auch. Und je öfter man solche weichen Methoden einschränkt, desto öfter werden Lokführer oder Lastwagenfahrer darunter leiden. Und auch wenn Leute wie Du meinen, dass das Paradies erreicht wird, wenn sich Leute irgendwann überhaupt nicht mehr umbringen können, widerspreche ich Dir da, denn sich selbst das Leben zu nehmen, ist ein Grundrecht.


>Davon abgesehen können "blöde Unfälle" durchaus durch sinnvolle Gesetze verhindert werden<

Die Frage ist der Preis. Es gibt für alles einen Break Even. Wenn man vor lauter Schutzvorschriften den ursprünglichen Vorgang nicht mehr wie geplant ausführen kann, dann ist der Preis inakzeptabel.
Ich finde auch nicht, dass rund 160 Personen in elf Jahren eine besonders hohe Zahl ist. Angesichts der Passagierzahlen ist das Kleckerkram und im Grunde keiner Aktion würdig.

Dass auch das eine oder andere Verbrechen in dieser Zahl steckt, ist betrüblich, aber wenn es sich partout nicht aufklären lässt, dann hat der Täter eben Glück gehabt. Von schärferen Gesetzen wird weder Angehörigen solcher Opfer (sofern vorhanden und nicht selber involviert) wohler, noch werden zukünftige verhindert.


>Also mal ehrlich, um das zu verstehen bedarf es eigentlich keiner sonderlichen Denkleistung.<

Um zu verstehen, wohin uns übertriebenes Sicherheits- und Ordnungsdenken bringen, braucht es schon etwas mehr Denkleistung, aber eigentlich gehe ich davon aus, dass ein nennenswerter Prozentsatz der Bevölkerung sie zu erbringen in der Lage ist. :-)



Offensichtlich gibt es da Lücken. Niemand hat behauptet dass Gesetze jemanden am Suizid hindern. Davon abgesehen können "blöde Unfälle" durchaus durch sinnvolle Gesetze verhindert werden (vgl.: Arbeitsschutzgesetz etc. pp.)

Also mal ehrlich, um das zu verstehen bedarf es eigentlich keiner sonderlichen Denkleistung.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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29.09.2011 23:07 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@Azeruel: >Und btw. wäre zum Beispiel solch ein Systeme einfach realisierbar, und gäbe es ein Gesetz was dieses zur Pflicht macht und hat dann ein Schiff solch ein System nicht eingebaut und jemand geht über Board weil er unglücklich ausrutscht und stirbt weil es keiner merkt, dann wäre es durchaus gerechtfertigt diesen auch Haftbar zu machen.<

Und wer zahlt das dann am Ende?
Richtig, der Fahrgast über die Ticketpreise.
Tut mir leid, aber ich wäre, falls ich denn Kreuzfahrtinteressent wäre, nicht bereit, über meinen Ticketpreis einen Anteil an Haftungskosten für Leute zu finanzieren, die aus Dummheit oder Leichtisnn unfallsweise über Bord gehen.
Und erst recht nicht wäre ich bereit, solche Kosten anteilsmäßig zu tragen, wenn findige Angehörige eines Selbstmordkandidaten den Vorfall hinterher als Unfall darstellen und den Fahrtveranstalter zur Kasse bitten wollen.

Wie schon gesagt, das offizielle Meldeverhalten muss geregelt werden.
Auch die korrekte Übergabe der Habseligkeiten an Angehörige muss geregelt werden.
Polizeizugriff internationaler Polizei-Instanzen (Interpool etc, meinetwegen auch FBI) sollte auch möglich sein, ....
..... aber bei Haftung und dergleichen SchnickSchnack muss man sehr vorsichtig sein.


Nur mal als Beispiel:
Da fällt jemand aus Leichtsinn über Bord. Ist der dann nach seiner Dank der neuen Sensoren ermöglichten Rettung dann auch voll haftbar für den Urlaubsausfall der anderen 999 Passagiere? Und springt da dessen Haftpflichtversicherung ein, so er denn eine hat?
Falls Haftung ja und zweiteres nicht, wäre er wohl besser ungerettet geblieben, was?!
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30.09.2011 00:33 Uhr von totseinmachtimpotent
 
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