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Forscher testen Albert Einsteins Gravitationstheorie an Galaxienhaufen

Forscher konnten erstmals die Gültigkeit der Relativitätstheorie von Albert Einstein an entfernten Galaxiehaufen nachweisen. Es wurde nun bewiesen, dass die Schwerkraft der Galaxienhaufen die Lichtstrahlen der Galaxien beeinflusst.

Albert Einstein hatte diese sogenannte Gravitations-Rotverschiebung bereits mit seiner Relativitätstheorie vorausgesagt.

"Die Ergebnisse machen die Gravitations-Rotverschiebung zum einzigen von der Allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagten Effekt, der über 22 Größenordnungen hinweg - von 20 Metern bis hin zu Millionen von Lichtjahren - bestätigt worden ist", so die Forscher in Kopenhagen.


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WebReporter: Konstantin.G
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Astronomie, Albert Einstein, Gravitationstheorie
Quelle: www.focus.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.09.2011 16:04 Uhr von alphanova
 
+9 | -6
 
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es wurde nicht in fremden Sonnensystemen nachgewiesen sondern an Galaxienhaufen, das ist etwas ganz anderes.
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29.09.2011 16:17 Uhr von uhrknall
 
+1 | -2
 
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Rotverschiebung aus Bereichen von sehr hoher Gravitation ist vielleicht ein indirekter Beweis, dass die Zeit dort langsamer läuft als anderswo.
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29.09.2011 16:24 Uhr von uhrknall
 
+1 | -2
 
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Gerade in der Quelle gelesen als Begründung für die Rotverschiebung:
"...dass das Licht eines sehr massereichen Objekts, beispielsweise eines Sterns, von der Schwerkraft dieses Objekts angezogen wird..."

Das glaube ich nicht. Ich würde sagen, die Lichtgeschwindigkeit verhält sich konstant zur Zeit. Würden wir in einem solchen Galaxienhaufen die Lichtgeschwindigkeit messen, hätten wir wieder unsere bekannte Konstante.
Und die Frequenz des Lichts, nichts anderes ist die Rotverschiebung, hat mit der Energie desselben nichts zu tun. Es muss meiner Meinung nach eine sogenannte Zeitdilatation vorliegen, dh. die Zeit vergeht dort langsamer.
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29.09.2011 16:25 Uhr von Konstantin.G
 
+4 | -5
 
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Alphanova: Haste Recht. Ich hatte die News zuerst ganz anders, "fachlicher" geschrieben. Danach wurde ich gebeten einiges verständlicher zu schreiben.
Hier die andere Quelle:
http://www.pro-physik.de/...

Da ist mir beim umschreiben anscheinend ein Fehler unterlaufen. Der Fehler wurde von mir gemeldet und sollte in Kürze korriegiert werden.

[ nachträglich editiert von Konstantin.G ]
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29.09.2011 17:00 Uhr von Gitbrenna
 
+2 | -0
 
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@Uhrknall: Mit der Zeit hat das in dem Fall nicht viel zu tun.
Würde dort eine andere Zeitkonstante existieren, hätte das den gleichen Effekt auf das Licht jedes Spektrums.
Die Rot-Verschiebung rührt daher, dass Einstein gesagt hat: Energie hat eine Masse (E= mc²). Und Licht hat Energie(E=h*f). Also h*f=mc², was aussagt, dass je höher die Frequenz(Farbe) desto schwerer ist das Licht, desto Stärker wird es von Gravitation(Galaxiehaufen) abgelenkt.
Das heißt, dass das Licht, dass man durch den Galaxiehaufen sieht, nicht der Farbe entspricht die es haben müsste, da es durch die massive Gravitation des Galaxiehaufens abgelenkt wurde.
Einstein hat diese Vermutung aufgestellt als er sagte, dass Licht ein Gewicht hätte, konnte es aber zu Lebzeiten nicht an solchen Objekten überprüfen.

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