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Organspende: 14-jährige Yessica half nach ihrem Tod fünf Menschen

Derzeit warten 12.000 Personen in Deutschland dringend auf ein Spenderorgan. Diese zunehmende Dringlichkeit habe das Gesundheitsministerium erwogen, bis zum Frühjahr des nächsten Jahres, eine Befragung aller Krankenversicherten durchzuführen.

Ein Fall darüber, wie Probleme des Abwartens von Organfreigaben plötzlich Verstorbener sich positiv lösen können, wurde an einer Kinderklinik in Neuburg an der Donau aufgezeigt. Die 14-jährige Yessica hinterließ fünf ihrer Organe nach ihrem Tod im Juli 2011.

Yessica hatte sich in Südfrankreich einen Virus eingefangen, der tödlich verlief. Ihre Eltern erlaubten die Organspende, von der jetzt fünf Menschen profitierten. Der Virus hatte das Gehirn der 14-Jährigen zerstört. Nach zwölf Tagen endete der Kampf der Ärzte um ihr Leben vergebens.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Tod, Leben, Mensch, Organspende
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.09.2011 12:39 Uhr von LuckyBull
 
+9 | -6
 
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Tragische Geschichten wie diese wird es öfters in DE geben. Trotzdem müsste man das Thema Organspende intensiver und breiter in der Öffentlichkeit aufstellen. Die ersten Schritte dazu erfolgen nun in Kürze.
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29.09.2011 12:48 Uhr von rubberduck09
 
+25 | -5
 
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Immer wieder das gleiche Ich will ja spenden, aber es gibt Probleme...

für mich:

- Der Ausweis ist ein einfacher zettel, der im Geldbeutel ned lang überlebt.
- Meine nächsten Angehörigen haben ein Vetorecht

Beides bitte endlich mal ändern. a) Merkmal auf der KvK und b) kein Vetorecht - meine Entscheidung und Basta

für andere:

Wer stellt sicher, da ich nicht nur wg. meiner Organe ´aufgegeben´ werde? Da wird immer mit der Ethik argumentiert gegen. Nur: Zu viele Ärzte auch in Deutschland beweisen täglich, daß sie 0,0 Ethik-Gefühl besitzen.

Die Listen lassen sich natürlich massiv fortsetzen. Interessiert aber offenbar keinen von den Organspendezentren, die da mal was dran ändern könnten.
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29.09.2011 13:35 Uhr von theG8
 
+16 | -13
 
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@Digitalkaese: Oh, mann... informiere Dich einfach mal, bevor Du hier so einen Dünnschiss à la Bild von Dir gibst. Ein Säufer wird niemals Dein gespendetes Organ erhalten. Der hat es sich nämlich wirklich nicht verdient!
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29.09.2011 13:46 Uhr von jschling
 
+3 | -4
 
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@ruberduck: grundsätzlich steh ich der Sache sehr positiv gegenüber und habe auch einen solchen Ausweis, weil ich das korrekt finde.
Ich kenn natürlich auch andere die denken wie Digitalkaese, was ich respektiere.
Deutlich unschöner, aber auch Lukulus hat seine Gründe, muss halt jeder selber wissen.
Aber was du hier ablässt ist so der völlige Schwachsinn - und ich hoffe doch mal es gelingt dir nicht mit diesen "Argumenten" dein eigenes Gewissen zu beruhigen :-((
Wenn der Zettel wech ist, ist er das eben - spricht ja zumindest nix dagegenes zu versuchen. Im Fach wo der Perso oder Führerschein sitzt ganz oben... da kommt er auch nicht weg !
Und die Angehörigen, die meine Einstellung natürlich kennen, müssen ja nicht zu einem "Problem" werden, solltest du mit denen klären.
Also sowas uncooles sich sein Gewissen schön zu reden hab ich noch nicht gelesen - ich glaub man muss auch überdurchschnittlich d*mm sein, um diesen "Argumenten" selber zu glauben
...armes Licht :-((

Grundsätzlich ist man mt so einem Spenderausweis eigentlich auf der sicheren Seite: der Arzt selber hat nichts davon (ausser Arbeit), er weiss auch nicht und wird nie erfahren, wer die Organe erhalten hat.
Zudem besteht weniger die Gefahr, dass ein überlasteter Arzt dich tod schreibt und ins Eisfach legt, denn vor einer Organentnahme muss der Tod zweifelsfrei von 2 Ärtzen bescheinigt werden (welche wie schon erwähnt keinen "Vorteil" davon haben)
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29.09.2011 14:19 Uhr von -darkwing-
 
+12 | -5
 
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Bei mir hält: sich hartnäckig die Info im Hinterkopf, dass man bei Organspendern gerne mal früher die Hoffnung auf Genesung aufgibt bzw. die lebenserhaltungen Geräte abschaltet...

Ist einfach so drinne...

[ nachträglich editiert von -darkwing- ]
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29.09.2011 14:24 Uhr von Jaecko
 
+10 | -1
 
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Mir war neu dass auch "Opfer" von Virenerkrankungen als Organspender in Frage kommen. Wer stellt sicher, dass in den Organen keine Viren sind, die sich dann im neuen Körper ggf. ausbreiten?
Nur weil das Gehirn zerstört wird heisst das nicht, dass die Viren sich nicht auch woanders aufhalten.
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29.09.2011 14:43 Uhr von mia_w
 
+4 | -2
 
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@jaecko: Also das ist wohl das schlechteste Argument. Natürlich werden Spenderorgane auf alles Mögliche untersucht. Hier sicher auf genau diese Viren z.B.
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29.09.2011 15:02 Uhr von Serverhorst32
 
+4 | -7
 
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Leider kann man sich nicht aussuchen wer die Organe bekommt.

Ich würde bsp. NIEMALS meine Leber einem Alkoholiker spenden der seine kaputtgesoffen hat.

Ich würde bsp. NIEMALS meine Lunge oder Teile davon einem Kettenraucher spenden der an Lungenkrebs erkrankt ist.

Und weil man sich das nicht aussuchen kann bekommt halt keiner etwas.
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29.09.2011 15:49 Uhr von gofisch
 
+2 | -2
 
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@jschling: "Zudem besteht weniger die Gefahr, dass ein überlasteter Arzt dich tod schreibt und ins Eisfach legt, denn vor einer Organentnahme muss der Tod zweifelsfrei von 2 Ärtzen bescheinigt werden (welche wie schon erwähnt keinen "Vorteil" davon haben) "

aaach... ja, weißt du, du hast nix ahnung. da ist mit eisfach sowieso nix, weil wenn man tot ist sind die organe ja unbrauchbar. d.h. der spender muss "frisch" gehalten werden. und dein tod ist dann auch ein sog. hirntod und dieser hat äußerst zweifelhafte kriterien wenn du mich fragst. btw. kliniken verdienen eine menge geld damit - zumindest die transplantationskliniken. die "entehmenden" zwar nicht, aber es gibt mittlerweile eine sehr... wie sage ich es nett... ausgepregte erwartungshaltung gegenüber krankenhäusern, wie viele organe sie zu liefern haben.

am besten informiere dich selber ein wenig. google mal explantation.
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29.09.2011 16:01 Uhr von rubberduck09
 
+0 | -1
 
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@jschling: Bevor du meine Argumente als Schwachfug bezeichnest, solltest du nochmal meditieren gehen.

Meine Verwandten wissen, daß ich spenden will, und es ist nunmal meine Meinung, daß der Zettel absoluter Bockmist ist. In _meinen_ Geldbeuteln verursacht der nur Krümel. Da drauf steh ich (zu lebzeiten) nicht.

Wenn ich also am Abnibbeln bin und _sowieso_ meine Verwandten gefragt werden müssen, denn werden die Ärzte die Antwort ggf. von denen schon bekommen. Ich kann dann nichts mehr machen. Warum mein Wille dann sowieso überstimmbar ist, ist mir dabei allerdings nicht klar. Kannst auch du mit deiner Argumentation nicht ausräumen.

Wenns wirklich so schlimm stehen würde um Spender: Warum nicht anbieten, sich _kostenlos_ z.B. zwischen 2 Zehen mit henna-artiger Farbe die Zustimmung auftätowieren zu lassen?
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29.09.2011 16:27 Uhr von Dracultepes
 
+4 | -6
 
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Ich bin dafür das jeder ausschließen muss das er nicht spenden will.

Wer angibt das er nicht spenden will kriege auch keine Spende und fertig.
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29.09.2011 16:38 Uhr von Wurzelheini
 
+1 | -0
 
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rubberduck für sowas gibt es ausweishüllen für 1-3€ aber wenn es dir das net wert ist..naja. mMn sollten ab nem bestimmten Alter sowie so nur die Personen die Möglichkeit haben ein Spenderorgan zuerhalten, wenn sie selbst nen Organspendeausweis besitzen. Letztlich wär es aber schon besser wenn dies bereits bei den Krankenkassen vermerkt wäre.
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29.09.2011 16:44 Uhr von StrammerBursche
 
+2 | -0
 
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@theG8: Und wieso nicht? Entscheidet ein Arzt einfach nach seinen eigenen Moralvorstellungen, wer auf die Liste kommt und wer nicht?
Jetzt erklär doch mal.
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29.09.2011 16:57 Uhr von ChickenCowboy
 
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@StrammerBursche: Natürlich nicht! Einfach mal nachlesen: http://www.dso.de/

"Ist das Risiko der Transplantation und ihrer Nachbehandlung zu hoch und sind die Erfolgsaussichten schlecht, so wird der Eingriff nicht in Betracht gezogen. Nach dem Transplantationsgesetz (§ 16) sind die Ärzte verpflichtet, Gründe für oder gegen die Aufnahme auf die Warteliste zu dokumentieren und dem Patienten mitzuteilen. Dabei sind sie verpflichtet, den Richtlinien der Bundesärztekammer zur Aufnahme in die Warteliste zu folgen."

So einen Organspendeausweis kann man mit ein bisschen Folie auch in zwei Minuten laminieren. Meiner hält so schon seit zwei Jahren und sieht taufrisch aus. Außerdem kann nachträglich keiner drauf rumkritzeln.
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29.09.2011 17:02 Uhr von supermeier
 
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Wie viel Gedanken: sich manch einer um das Stück Aas macht was irgendwann mal übrig bleibt.
Sonst einen auf Öko und Bio machen, aber wenn es darum geht den Sondermüll der übrig bleibt entsprechend ökologisch und ökonomisch zu entsorgen ist Wiederverwertung plötzlich ganz was furchtbares.
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29.09.2011 18:49 Uhr von c0rE_eak_it
 
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so viele egoistische Menschen wie hier auf einem Haufen sind hab ich selten erlebt. Und als ob ein Arzt die Maschinen früher abstellt, wenn er weiß das dort ein Organspender liegt. So ein Schwachsinn. Ich ziehe so den Hut vor den Eltern, dass sie sich dazu entschieden haben. Dann war der Tot wenigstens nicht völlig sinnlos. Es ist einfach eine Herzzereißende Geschichte und hier zerreißt euch das Maul und wollt euer Fleisch komplett mit unter die Erde mitnehmen. Was habt ihr dann davon? Das gute Gewissen nach dem Tod unverseht unter der Erde zu liegen oder was ? Ekelhaft was hier manche schreiben ganz ehrlich ... da stirbt ein Mensch und rettet dadurch fünf Menschen das Leben und manch finden das auch noch falsch. Perverse Welt.

[ nachträglich editiert von c0rE_eak_it ]
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29.09.2011 21:20 Uhr von shadow#
 
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Ausweise kann man völlig kostenlos bestellen: http://www.organspende-und-transplantation.de/...
Am besten Im Geldbeutel hinter den Personalausweis, da wird das Ding bei der Identifizierung auch gefunden und nutzt nicht ab.


Was den Rest angeht, es ist unglaublich wieviele Egoisten es hier gibt.
Nur auf finanziellen Vorteil bedacht, lieber niemandem helfen als dem vermeintlich Falschen zu helfen.
Ihr widert mich an!
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29.09.2011 21:29 Uhr von c0rE_eak_it
 
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@Lukulus: Wenn du nicht möchtest, dass deine Hinterbliebenen soviel Geld zahlen müssen, wenn du stirbst, dann schließ einfach eine Lebensversicherung ab und fertig is. Ich bin jetzt noch nicht so oft gestorben, aber normalerweise zahlt die Versicherung recht schnell oder meinst du, die müssen erst prüfen ob du wirklich tot bist?

Und deine Meinung ist nunmal egoistisch. Dir sind also die 3000 Kröten die für deine Beerdigung draufgehen und deinen Verwandten zugute kommen, wenn du deine Lunge/Herz/Niere rausrückst mehr Wert als ein Menschenleben was du damit retten könntest?
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30.09.2011 00:09 Uhr von Cat_M.D.
 
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@fuxxy: 1. Bei Viren helfen so oder so keine Antibiotika, völlig unabhängig vom Alter des Patienten.

2. In der Theorie kann jedes Virus, das fähig ist sich im Bereich der Hirnhäute anzusiedeln, eben jene so massiv schädigen, dass die Person sehr schnell verstirbt.

3. Mir fallen aus Studienzeiten noch so ein oder zwei Erreger ein, die für einen solchen Vorgang verantwortlich seien könnten: diverse Herpes-Viren, Rabies-Virus, Zytomegalievirus und nicht zu vergessen die guten, alten Röteln.
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30.09.2011 05:36 Uhr von Daedalus1337
 
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@rubberduck09: Dein Organspenderausweis ist aus Papier? Dann scheinste den schon echt ziemlich lange zu haben. Find ich gut. Würde dir aber raten, dir einen neuen zu holen - die sind mittlerweile im Scheckkartenformat - das alte Papierformat war nicht so gut, das hat sich in meinem Geldbeutel auch aufgelöst...
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30.09.2011 07:46 Uhr von Djerun
 
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solange das: gesundheitswesen von pharmakonzernen bestimmt wird und krankenhäuser etc als unternehmen mit gewinnabsicht geführt werden
werde ich einer organspende nicht zustimmen
und ja, ich bin egoistisch und unmoralisch und was weiß ich noch alles

das problem lässt sich relativ einfach lösen, wenn man stammzellenforschung dafür erlauben würde, aber da lässt man sich von den ewiggestrigen der kirche und sonstigen hohlköpfen vorschriften machen
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30.09.2011 08:40 Uhr von vorhaengeschloss
 
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Na hier gibts ja Spezis, man man man. Man bekommt nur ein Organ wenn man auch Spender ist.

Stellt Euch mal vor ihr seid in einer Position wo ihr eine Organtransplantation benötigt. Und ihr vom Arzt gesagt bekommt, dass zwar Organe verfügbar wären, es für euch aber kein neues Organ gibt weil ihr ja keinen Spenderausweis habt.
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30.09.2011 09:22 Uhr von rubberduck09
 
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@Wurzelheini: Ned ich hab was von meiner Spendebereitschaft sondern jemand anderes. Bin ich die Wohlfahrt? Es muß reichen, daß ich sage: "bin ich kaputt, könnter die Teile haben". Wenn dieser Wunsch ned wahrgenommen wird von den entsprechenden ist das nicht mein Problem.
Ich stopf mir jedenfalls nicht den Geldbeutel mit jeder Menge Kram voll.
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30.09.2011 09:26 Uhr von rubberduck09
 
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@shadow#: Da hamwers ja wieder. Ein Riesen-Wisch. Warum gibts das nicht im EC-Kartenformat auf imprägnierter Pappe? Kann man prima mitm Folienstift ausfüllen und hält länger sowie findet das Teil dann auch überall Platz.

Hab mir jetzt den genannten ´neuen´ bestellt. Mal sehen, ob der wie genannt wirklich kleiner und haltbarer ist.

[ nachträglich editiert von rubberduck09 ]
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30.09.2011 09:32 Uhr von Mankind3
 
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rubberduck: nicht mehr so wichtig...

[ nachträglich editiert von Mankind3 ]

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