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Strafanzeige gegen Betreiber des Atommüllzwischenlagers Gorleben gestellt

Gegen den Betreiber des Atommüllzwischenlagers in Gorleben wurde Strafanzeige gestellt. Die genaue Anzeige der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg beläuft sich auf den Tathergang der unerlaubten Freisetzung ionisierender Strahlung.

Eigenen Berechnungen zufolge sei der Strahlengrenzwert am Zwischenlager bereits 2003 überschritten worden. Die Gesellschaft für Nuklearservice habe jahrelang mit falschen Werten gerechnet, nämlich dem Wert, der für bereits eingelagerte Castoren gelte. Dies sei wissenschaftlich höchst dilettantisch.

Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat umgehend die Untersuchungen aufgenommen und vom zuständigen Bundesamt für Strahlenschutz eine Stellungnahme eingefordert. Sollten diesbezüglich Fragen offenbleiben, würde zum ersten Mal ein Atommülltransport nach Gorleben gestoppt werden.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Betreiber, Strafanzeige, Atommüll, Gorleben
Quelle: www.ndr.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.09.2011 21:54 Uhr von FrankaFra
 
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Nun versuchen sie es auf diese Weise. Wenn man mit Schottern nicht weiterkommt, muss man sich der Waffen des Feindes bedienen. Diesmal eben den Rechtsweg.

Sollte der Castortransport gestoppt werden, strahlen die Gegner... (Kalauer)
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29.09.2011 05:42 Uhr von KamalaKurt
 
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ich wünsche allen atomkraftgegnern, dass sämtliche kw´s abgeschaltet werden und nur den vernünftigen atomkraftbefürworter strom geliefert wird. dann wollte ich mal eine erneute zählung der atomkraftgegner durchführen.

solange atomstrom erzeugt wird, fällt atomarer abfall an und der muss halt entsorgt, bzw. zwischengelagert werden. wenn in 10-15jahren die gessamte ernergie durch sonnen- wind- und wasserkraft sichergestellt ist, dann bin ich auch für die abschaltung.
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29.09.2011 09:55 Uhr von tutnix
 
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@KamalaKurt: "... wünsche allen atomkraftgegnern, dass sämtliche kw´s abgeschaltet werden und nur den vernünftigen atomkraftbefürworter strom geliefert wird. dann wollte ich mal eine erneute zählung der atomkraftgegner durchführen."

und ich bin dafür, das alle akws abgeschaltet werden und die akw-befürworter keinen strom mehr geliefert kriegen. mal sehen wieviele akw-befürworter es dann noch gibt.
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29.09.2011 10:13 Uhr von KamalaKurt
 
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@tutnix natürlich kann man das auch umdrehen. es ist halt so, dass die alternative stromerzeugung heutzutage noch nicht ausreicht um den bedarf abzudecken. und es ja schon genug protesler gibt, die gegen die windräder sind. siehe die stadt baden baden. und wwas nützt denn das alles, wenn dann von den angrenzenden akw´s vom ausland für teueres geld strom dazugekauft werden muss. bei einer so grossen epochale umstellung kann man keine schnellschüsse machen.
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29.09.2011 10:40 Uhr von tutnix
 
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@KamalaKurt: es gibt auch keine schnellschüsse, bis das letzte akw vom netz geht, dauert es noch gut 10 jahre. ich finde das als ausreichenden zeitraum, um andere energieformen auszubauen, zumal es ja schon seit 10 jahren bekannt ist, das deutschland bis 2020/21 aus der atomkraft aussteigt.

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