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Strafanzeige gegen Betreiber des Atommüllzwischenlagers Gorleben gestellt

Gegen den Betreiber des Atommüllzwischenlagers in Gorleben wurde Strafanzeige gestellt. Die genaue Anzeige der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg beläuft sich auf den Tathergang der unerlaubten Freisetzung ionisierender Strahlung.

Eigenen Berechnungen zufolge sei der Strahlengrenzwert am Zwischenlager bereits 2003 überschritten worden. Die Gesellschaft für Nuklearservice habe jahrelang mit falschen Werten gerechnet, nämlich dem Wert, der für bereits eingelagerte Castoren gelte. Dies sei wissenschaftlich höchst dilettantisch.

Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat umgehend die Untersuchungen aufgenommen und vom zuständigen Bundesamt für Strahlenschutz eine Stellungnahme eingefordert. Sollten diesbezüglich Fragen offenbleiben, würde zum ersten Mal ein Atommülltransport nach Gorleben gestoppt werden.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Betreiber, Strafanzeige, Atommüll, Gorleben
Quelle: www.ndr.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.09.2011 21:54 Uhr von FrankaFra
 
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Nun versuchen sie es auf diese Weise. Wenn man mit Schottern nicht weiterkommt, muss man sich der Waffen des Feindes bedienen. Diesmal eben den Rechtsweg.

Sollte der Castortransport gestoppt werden, strahlen die Gegner... (Kalauer)
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29.09.2011 05:42 Uhr von