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Der Fall Barschel: Mögliches Beweisstück "verschwunden"- Witwe zieht vor Gericht

Die Witwe von Uwe Barschel, Freya Barschel, hat Strafanzeige gegen die Lübecker Staatsanwaltschaft gestellt. Das Beweisstück, ein nicht von Uwe Barschel stammendes Haar, wurde auf dem Bett seines Zimmers im Hotel Beau Rivage gefunden. Es war geplant, demnächst das Haar auf DNA-Spuren zu untersuchen.

Der Rechtsanwalt von Freya Barschel, Justus Warburg, begründet die Strafanzeige mit einem "Verdacht der Strafvereitlung im Amt". Seine Mandantin werfe der Behörde vor, dass "Kräfte [...] offenbar noch immer aktiv an der Vertuschung arbeiten". Es sei jedenfalls weder ein Zufall noch eine Panne.

Mittlerweile reagierte das Landesjustizministerium in Kiel und hat die Generalsstaatsanwaltschaft gebeten, die Gründe für den Verlust des Beweisstückes zu untersuchen. Uwe Barschel wurde 1987 tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Um seinen Tod gibt es seither Spekulationen.


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WebReporter: Margez
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Fall, Witwe, Uwe Barschel
Quelle: www.welt.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.09.2011 07:06 Uhr von KamalaKurt
 
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ich wundere mich über gar nichts mehr. 24 jahre müssen vergehen bis man ein beweisstück auf dna-spuren untersucht. da wird doch jemand gedeckt.
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04.10.2011 11:28 Uhr von dummundstruppig
 
+3 | -0
 
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und wenn man dann das beweisstück untersuchen will...
irgendwie liest sich das schon wieder witzig.

ich prophezeie mal die nahe zukunft in diesem fall:

das haar wird wiedergefunden und nach dem DNA-test stellt sich heraus, das es einer "heute" 20-jährigen putzfrau gehört.

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