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28.09.11 14:04 Uhr
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José Manuel Barroso: Psychologischer Trick macht den Feind ausfindig

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hielt heute eine Rede innerhalb des Parlaments in Straßburg. Ziel seiner Rede war es, den Egoismus innerhalb Europas einzudämmen. Mit tobenden Applaus dankten ihnen zahlreiche Abgeordneten.

Trotz unter Druck stehend fand EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso einen simplen, psychologischen Trick, um den solidarischen, egoistischen Feind ausfindig zu machen, der da lautete: "Schaffe einen gemeinsamen Feind."

So sagte er: "Berlin, Paris, auch Athen und Rom, jede Hauptstadt trägt dazu bei, dass Europa immer weiter auseinander driftet." Damit hatte er die Parlamentarier hinter sich. Des Weiteren warnte er: "Die Bürger fragen sich, ob das noch ihre Union ist" - Die Antwort sei ein klares Nein.


WebReporter: Trikoflex
Rubrik:   Politik / Europa
Schlagworte: Europa, Parlament, Trick, Feind, José Manuel Barroso
Quelle: www.welt.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
+4 | -9
 
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Ich muss kein EU-Kommissionspräsident sein um das offensichtliche zu sehen. Natürlich ist jedes Land samt ihrer Hauptstädte verantwortlich, weil einfach nur an ihre eigene Nation gedacht wird.

Man muss schon ziemlich blind sein, wenn man sowas nicht sieht.. nicht umsonst kommt kein Land zu einer praktischen Lösung, die fortgehend Bestand hat. In erster Linie steht nun mal nationales Interesse im Vordergrund und solange das sich nicht ändern, wird sich sonst auch nichts ändern..
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Barroso und die europäische "Solidarität"   
 
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28.09.2011 14:13 Uhr von Baron-Muenchhausen
Herr Barroso, portugisischer Premier von 2002 bis 2004, ist als Krisenmanager im eigenen Land gescheitert. Unter ihm wuchs das portugisische Staatsdefizit erheblich. Mit allerlei Bilanz frisierenden Maßnahmen, ohne Substanz oder nachhaltige Wirkung, zapfe er Pensionkassen an und verkaufte am Ende sogar Steuerzahlungen an der Börse. Es ist nicht der Mann, der überzeugend für Eurobonds werben sollte.

Apropos "Solidarität":
Freilich geht es in Wahrheit allein um die Interessen Industrieller, Großaktionäre sowie ihren Finanziers, die über ihre Machtstellung in den Medien die Marionetten in Berlin tanzen lassen: Kann der Süden Europas für Exporte und Kredite nicht mehr zahlen, muss es demnächst der - dank der Alleinstellungsmerkmale Agenda 2010 und Schuldenbremse "wettbewerbsfähig" lohn-, sozial und rentengedumpte - deutsche Steuerbürger dauerhaft tun – so einfach lautet die neue Philosophie unter dem Deckmantel europäischer Solidarität. Profite kennen keine nationalen Eitelkeiten – und so wird demnächst dem deutschen Steuerheinrich erklärt, dass ein neues Kraftwerk in Sizilien, ein neuer Flughafen in Spanien oder U-Booten für Athen auch in seinem Interesse sind. Anders passt das Euro-Korsett doch überhaupt nicht auf die völlig heterogenen Volkswirtschaften der Eurozone. Das Wallstreet-Journal titelt schon ganz richtig: ´´Germany, the region´s effective paymaster´´

Längst sind Fiskalunion sowie Eurobonds in Arbeit – doch eine Sozialunion existiert nicht. Dies läuft auf die völlig perfide Situation hinaus, dass der fleißige Spätrentner hierzulande etwa für die irrwitzigsten (Wähler-)Zulagen griechischer Frühpensionäre - angefüttert durch provisionsträchtige Kredite hiesiger Privatbanken – mitschuftet.

Die enormen Auslagen und Bürgschaftssummen, denen sich der Bundesbürger schon heute gegenüber sieht, sind dazu da, Fakten zu schaffen – um anschließend auch offiziell die "alternativlose"  und dauerhafte Transferunion einschließlich Vergemeinschaftung von Schulden zu verkünden, für die der hiesige Steuerzahler keinerlei Gegenleistung zu erwarten hat.

Begründet wird dies mit der durch etliche Statistiken widerlegbaren zweifelhaften Aussage, der "Deutsche" habe vom Euro enorm profitiert. Doch profitiert haben nur jene 5%, die in diese Blase hinein exportiert oder sich an der Finanzierung derselben satt provisioniert haben – im Wissen, der hiesige Steuerzahler werde am Ende als Kugelfang für die Kosten des Systems haften. Obwohl die auf diese betrügerische Art und Weise generierten Bilanzgewinne durch Sozialisierung der absehbaren Verluste abermals privatisiert werden konnten, weigern sich die Profiteure beharrlich, einen echten eigenen Beitrag zur "Rettung" des Euros zu leisten. Dies alleine drückt schon die Verachtung des Systems gegenüber der breiten Bevölkerung aus.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
Kommentar ansehen Die Feinde Europas sind die Europäer   
 
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28.09.2011 14:16 Uhr von bertl058
Endlich hat er es gemerkt.
Kommentar ansehen ...   
 
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28.09.2011 14:44 Uhr von -darkwing-
Aus der News:
"Des Weiteren warnte er: "Die Bürger fragen sich, ob das noch ihre Union ist" - Die Antwort sei ein klares Nein."


- Es war nie meine Union.
Kommentar ansehen ...   
 
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28.09.2011 15:01 Uhr von bl0bber
den bürger als feindbild soso
Kommentar ansehen warum   
 
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28.09.2011 16:11 Uhr von ente214
schimpfen alle deutschen immer auf die eu? kein land hat mehr von der union profitiert als die exportnation deutschland.
ohne eu und euro würde es hier vielen schlechter gehen.
ein wenig estnischer geist würde den leuten hier gut tun, anstatt immer nur zu meckern.
Kommentar ansehen Die Bürger fragen sich   
 
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28.09.2011 18:33 Uhr von WegMitFerkel
NICHT!

Und das hat nichts damit zu tun, dass niemand ein vereintes Europa oder eine gemeinsame Währung will, sondern dass die EU und der Euro, so wie es jetzt gehandhabt wird, einzig und allein dazu dienen, den Pöbel auszubluten und es an die zu Verteilen, die mit ihren schon vorhandenen Milliarden quasi am Hungertuch nagen. Dumm für Barrosos Art von Europa ist nur, dass so langsam auch den größten Idioten dämmert, was sie von dieser Union am Ende haben werden.

Ich frage mich dagegen täglich immer mehr, was für den Normalbürger am Europa vor der EU angeblich so viel schlechter war als jetzt! Trieben die einzelnen Länder damals vielleicht noch irgendwo getrennt im Ozean umher oder waren wir nicht schon immer ein Europa? Haben wir uns gegenseitig die Schädel eingeschlagen, weil es souveräne Staaten gab? Haben die Grenzkontrollen bei der Fahrt in den Urlaub jemanden umgebracht (auch wenn es vielleicht manchmal nervig war)? War es wirklich unser größtes Problem, dass man vor einem Urlaub Geld wechseln musste?

Im Gegensatz dazu glaubt doch kein Mensch mehr die Geschichten von irgendwelchen Exportwundern u.ä., wenn man sieht, wie die Gelder nach Belieben unter dem Tisch hin- und hergeschoben werden, dass es für den Zahldepp oberflächlich so aussieht, wie wenn alles in bester Ordnung wäre und ER der große Gewinner bei der Sache sei. Langsam sollte jedem dämmern, dass wir in 1000 Jahren nicht so europäisch werden können, dass das Volk irgendwann einen konkreten Nutzen von der Zwangseuropäisierung hat.

[ nachträglich editiert von WegMitFerkel ]
Kommentar ansehen WAS GEHTMIT SHORTNEWS?????   
 
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28.09.2011 19:05 Uhr von H.O.L.Z.I.
"Mit tobenden Applaus dankten ihnen zahlreiche Abgeordneten.

Trotz unter Druck stehend fand EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso..."


richtg wäre:
"Mit tobendeM Applaus dankten IHM zahlereiche AbgeordnetE"
"Trotz DES DRUCKS" oder "OBWOHL ER UNTER DRUCK STAND" oder "TROTZ DES DRUCKS UNTER DEM ER STAND"


mal ehrlich, wer schreibt und wer kontrolliert hier die news? alles grundschüler oder was?

peinlich
Kommentar ansehen @ente24   
 
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28.09.2011 19:19 Uhr von daim01
Was du behauptest ist komplett gelogen:

http://www.youtube.com/...
Kommentar ansehen Keine News ....   
 
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28.09.2011 19:56 Uhr von bokuliztikz
... hat so zahlreich schlechte Kommentare wie diese.

Wenn man mal von den Kommentaren wegen der schlechtschreibung absieht bleibt nur Hintergrundloses gerede mit wenig ausnahmen,

@WegMitFerkel, sehr ausführlich beschrieben, kann ich nix dagegen sagen.
@daim01, dir muss ich zustimmen, trotzdem hättest du mal ausführlicher begründen können.

@ alle die mir eine schlechte Bewertung geben wollen:
Die EU ist ein Gedankenkonstrukt aus Zeiten des 2. Weltkrieges, umgesetzt von den Bilderbergen. geschaffen um (wie es WegMitFerkel schreibt) den Pöbel ausbluten zu lassen und die Souveränität der Mitgliedsstaaten an eine Gemeinschaft zu opfern. Deutschland hat genau genommen keine Souveränität, nicht umsonnst ist es nach wie vor von den Siegermächten des 2. WK besetzt, die SHAEF Gesetzte sind immernoch gültig. Das sollte ein Gedankenanstoß für jeden sein der auf der Suche nach der Wahrheit ist. ...
Kommentar ansehen @bokuliztikz   
 
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28.09.2011 23:19 Uhr von WegMitFerkel
Danke!

Ich gebe mir Mühe, meine teilweise unpopuläre Meinung wenigstens zu begründen. Schade finde ich, wenn sich die Diskussionen hier oft auf Beschimpfungen oder +/- Klicks beschränken, ohne dass einer auch mal schreibt, was ihn evtl. stört, aber das ist wohl nicht jedermanns Sache.
Kommentar ansehen @all   
 
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29.09.2011 06:52 Uhr von Bilderberger_sucks
Ich denke mal das erklärt alles zum Thema Barosso>>http://alles-schallundrauch.blogspot.com/...

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