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Neuer Rekord: Deutschlands Schulden erreichen über zwei Billionen Euro

2010 wurde der Schuldenstand des Bundes, der Länder, der Gemeinden und der Sozialversicherung noch mit 1,8 Billionen Euro angegeben, dieses Jahr liegen die öffentlichen Schulden bereits bei 2,035 Billionen Euro. Dies hätten aktualisierte Berechnungsmethoden ergeben, so das Bundesamt für Statistik am Dienstag.

Somit lasten auf den Schultern jedes Bürgers bereits Bundesschulden von 16.048 Euro, Länderschulden von 7.339 Euro (+ 13 Prozent) und Gemeindeschulden von 1.628 Euro (+1,9 Prozent). Zusammen ergeben dies 24.904 Euro pro Bundesbürger.

Die Schuldenzunahme durch Wertpapiere und Kredite des Bundes wuchsen binnen 12 Monaten um satte 25,5 Prozent. Maßgeblich dazu beigetragen hat die Übertragung toxischer Derivate der einst privaten Immobilienbank "Hypo Real Estate" auf die durch den Steuerzahler finanzierte staatliche "Bad Bank".


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Neuer, Rekord, Schulden, Stand
Quelle: www.google.com

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28.09.2011 13:21 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Amüsant ist ja, dass etliche Positionen nach wie vor nicht in die Rechnung einbezogen werden.

So etwa werden den Nevercomeback-Milliarden für die europäischen Schuldenkrise in der Bilanz einfach die daraus resultierenden (Sinnlos-) Forderungen aus EFSF, EFSM, EMS und Griechenland-Hilfen gegenübergestellt. Spätestens bei dem bevorstehenden Schuldenschnitt für Griechenland wird diese Trickserei "überraschende Konsequenzen" haben - dann schlagen auch die Kosten für die Stützungskäufe der EZB mit Multimilliarden ins deutsche Kontor.

Versteckten Zukunftslasten, die sich aus dem deutschen Beamtenapparat ergeben, lasse ich an dieser Stelle mal ganz unerwähnt.

Den Schulden gegenüber stehen allerdings auch über 7 Billionen Euro quasi unangetasteter privater Vermögen – etwa auf den Konten der Verursachern der Finanzkrise. Die deutsche Schuldenproblematik ist auch eine Lobby- und Verteilungsproblematik.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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28.09.2011 13:39 Uhr von Mancman22
 
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...und das Gesamtvermögen der 10 Prozent der reichsten Deutschen beläuft sich auf geschätzte 3 Billionen...:)
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28.09.2011 13:46 Uhr von CoffeMaker
 
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Woher kommen diese Zahlen? Deutschland ist doch bereits bei knapp 2,6 Billionen Schulden...
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28.09.2011 14:03 Uhr von SystemSlave
 
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Da wurde aber gut abgerundet: Wie bei den Arbeitslosenzahlen da werden ja auch aussenvor gelassen die Zuschüsse bekommen weil man sonst auf eine Doppelte Summe kommen würde.
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28.09.2011 14:33 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Merkel - die Rekordschuldenkanzlerin: In den letzten drei Jahren wuchsen die deutschen Staatsschulden unter Angela Merkel um fast 500 Milliarden Euro. Zur Erinnerung: Zum 1.1.2008 betrug der deutsche Schuldenstand noch 1,6 Billionen Euro.

D.h.: Jeder vierte Schuldeneuro geht zu Lasten dieser Kanzlerin. Es sind die Folgekosten für Agenda 2010 und Ackermann-Politik - mit der man meinte die Konkurrenz in Südeuropa sowie die Kontrolle auf den Finanzmärkten ausschalten zu können.

XXL-Export auf dem Rücken der hiesigen Beschäftigten, zu Lasten von Sozialstaat und Rentnern hinein in eine riesige Schuldenblase, an der sich die Banker jahrelang satt provisionierten. Doch die unbezahlten Rechnungen kommen nun wie ein Bumerang doppelt und dreifach auf den Staat zurück - allerdings absozialisiert auf die Steuerzahler.

Der Neoliberalismus fing mit BILD-Hetze an und endet nun im absoluten Supergau. Doch das Heißeste kommt noch: Eine verfassungsrechtliche echte "Schuldenbremse" haben sämtliche Eurozonen-Nachbarn dankend abgelehnt - sie gibt es nur in Deutschland. Und das bedeutet das Ende des Restsozialstaats, staatlicher Renten - die diesen Namen verdienen. Die Einkommen werden weiter sinken - die Binnenwirtschaft weiter einbrechen.

In Griechenland mag der Staat "pleite" sein (in Wirklichkeit wird dies mit enormen Transfers verhindert) - bei uns sind es die Bürger. Ein Blick auf die schick gekleideten Demonstranten in Athen verrät, dass die wahre Armut wohl viel eher in den deutschen Innenstädten grassiert.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

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