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Verdi kritisiert: Caritas & Co. drücken Arbeitslöhne und genießen Sonderrechte

Die Kirche ist laut Verdi kein besonders mildtätiger Arbeitgeber. So dürfen kirchliche Angestellte zum Beispiel nicht streiken, aber dies hält die Gewerkschaft für unbedingt nötig und fordert Proteste gegen die Arbeitsrechtauffassung von kirchlichen Institutionen.

Caritas & Co. befinden sich momentan in einem Konkurrenzwettkampf mit privaten Anbietern, die auf den sozialen Markt drängen. Deshalb drückt die Kirche die Löhne massiv. Die Samariter erweisen sich als knallharte Geschäftsmänner.

Die Kirche beruft sich auf ihre Sonderrolle, die sie im deutschen Arbeitsrecht genießt. Im Prinzip kann sie alleine entscheiden, wie sie mit ihren Mitarbeitern umgeht: "Inzwischen erkennen manche kirchliche Einrichtungen nicht einmal mehr die Sprüche der eigenen Schlichter an", so der Verdi-Sprecher.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeitsmarkt, Gewerkschaft, Lohn, Verdi, Caritas
Quelle: www.sueddeutsche.de

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