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Syrien: Wirtschaft vor dem Abgrund

Das Aufbegehren des syrischen Volkes und die Sanktionen der EU und USA (ShortNews berichtete) verlangen ihren Tribut. Verknappung von Importgütern, steigende Arbeitslosigkeit, vermehrte Ladenschließungen und hohe Preise sind die Folge.

Das Embargo trifft vor allem den syrischen Mittelstand. Grund ist die drastische Preissteigerung, hervorgerufen durch die Sanktionen der westlichen Welt, aber auch durch Beschlüsse der syrischen Regierung. Angaben zufolge betreffen die Beschlüsse nur Waren, auf die mehr als fünf Prozent Steuern erhoben werden.

Die Realität sieht anders aus. Ein Viertel aller Importe sind tatsächlich vom staatlichen Stopp betroffen, u.a. Möbel, Mode, Haushaltsgeräte, Elektrogeräte und teure Lebensmittel. Kreditkartenfirmen ziehen sich aus dem Land zurück, auch namhafte Elektronikhersteller wie Sony, Philips und Sharp.


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WebReporter: Jumdy
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Syrien, Finanzen, Abgrund
Quelle: www.tagesschau.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.09.2011 09:40 Uhr von Jumdy
 
+2 | -0
 
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Wenn die Entwicklung so weitergeht, bleiben der syrischen Regierung nicht viele Möglichkeiten, um das Land wieder auf einen soliden Kurs zu bringen.

Da aber vorrangig der Mittelstand betroffen ist, sehe ich die Gefahr, dass sich irgendwann die Wut auch auf die westliche Welt richtet.
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28.09.2011 11:38 Uhr von Jaegg
 
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fängt an, wie bei den anderen ländern, wo sich der westen einmischt und es der bevölkerung bald hundsmiserabel geht ;)

[ nachträglich editiert von Jaegg ]
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28.09.2011 12:02 Uhr von Jaegg
 
+1 | -0
 
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btw: vor einiger zeit noch hieß es, man könne wegen politischer und wirtschaftlicher abkommen mit assad nicht gegen syrien vorgehen ...
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05.10.2011 10:06 Uhr von Observer02
 
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Kein Wunder: dass deren Wirtschaft bröckelt wenn die ihre eigenen Steuerzahler ausradieren...

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