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Markus Söders ganz persönlicher Kampf für die Organspende

CDU Minister Markus Söder macht sich intensiv für eine Zustimmungslösung in Sachen Organspende stark. Bei der von ihm angestrebten Neuregelung müsste jeder Versicherte bei seiner Krankenkasse angeben, ob er ein Organ spenden würde oder nicht.

Nun kam heraus, dass Söder ganz persönliche Gründe für seinen Kampf um mehr Spenderorgane hat. Söders Mutter starb vor 17 Jahren, weil die Ärzte für sie keine passende Niere fanden. Der Politiker gab in einem Interview mit der "Bild" an, dass seine Mutter mit einem Spenderorgan heute noch leben könnte.

Markus Söder berichtete über das lange Leiden der Mutter und die verzweifelte Suche nach einem Spenderorgan. In Deutschland sterben jedes Jahr 3.000 Menschen an Organversagen. Im Bundestag wird nun eine Zustimmungslösung diskutiert. Söder hätte persönlich sogar gerne eine Widerspruchlösung.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kampf, CDU, Niere, Organspende, Markus Söder
Quelle: www.bild.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.09.2011 23:15 Uhr von Susi222
 
+1 | -0
 
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wieso regeln darfst du doch alleine... allerdings musst du dann eben regeln und nicht die Augen zu machen und nicht darüber nachdenken.....

Ich frage mich manchmal wieviele Menschen ein Organ auf jeden Fall annehmen würden.. aber bei der Organspende nein sagen... (oder eben nicht nein, aber alles so laufen lassen.....)

Ich persönlich finde eine Entscheidungsregelung schon sinnvoll.. wenn die Entscheidung an sich offen bleibt..... immerhin verlangen wir im Moment durch Euro Transplant bei den Organspendern vom Ausland mitbeteiligt zu werden, ohne selbst sehr viel dazuzutun....
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27.09.2011 23:17 Uhr von Susi222
 
+2 | -0
 
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allerdings hat mich das im Quelltext erwähnte Thema, dass die Mutter vom Sohn keine Niere annehmen wollte, aber eine Spenderniere sehr gern genommen hätte, irgendwie auch nachdenklich gemacht... soweit ich weiß, kann man mit einer Niere doch recht normal leben, odeR????
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28.09.2011 01:36 Uhr von shadow#
 
+1 | -2
 
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Warum wird über die Zustimmungslösung debattiert? Es gibt das klare Problem von zu wenigen Spenderorganen, dass sich durch eine Widerspruchlösung lösen liesse.
Den meisten ist es nämlich schlicht egal.
Organspendermerkmal in alle neu ausgestellten Personalausweise und Führerscheine und die Sache ist durch!

Stattdessen wird irgendein saublöder Plan ausgeheckt der außer einem Haufen Bürokratie und Kosten nichts bringen wird!
Was nutzt es, wenn die Krankenkasse von der Spenderbereitschaft weiß? Soll das auf die KK-Karte, die eh niemand mit sich rumträgt? Oder kommt gar noch jemand auf die Idee eine Spenderdatenbank aufzubauen, um das Maximum an Geld zu verbrennen?
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28.09.2011 07:50 Uhr von maki
 
+1 | -1
 
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Dann gibts ne schicke Datenbank, und wenn einer der "hohen Herrschaften" ein Ersatzteil von Dir benötigt - schwupps, hastn Unfall... :-D
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28.09.2011 10:52 Uhr von artefaktum
 
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29.09.2011 21:00 Uhr von Nasa01
 
+1 | -0
 
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@shadow: Deiner Aussage
"Den meisten ist es nämlich schlicht egal"
würde ich so nicht unterschreiben.

Wenn man Organspender ist, muss man sich darüber im klaren sein, dass man seinem Tod (Hirntod wohlgemerkt) über mehrere Tage künstlich am Leben gehalten wird - um danach wie ein altes Auto ausgeschlachtet zu werden.
Gut. Man ist Tod, und merkt nichts mehr.
Aber - es ist die Sperre im Kopf, die bleibt. Und die verhindert in aller Regel die Unterschrift auf dem Organspendeausweis.

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