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Bulgarien: Nationalistische Demonstranten fordern Vertreibung der Roma-Minderheit

In der letzten Nacht ist es in mehreren bulgarischen Städten, darunter in der Hauptstadt Sofia, zu nationalistischen Protesten gegen die Roma-Minderheit gekommen. Die jugendlichen Demonstranten forderten die Vertreibung der Roma aus Bulgarien.

Die Demonstrationen in den Städten wurden über soziale Netzwerke im Internet organisiert. Ursache der Proteste war, dass in einem Dorf ein slawischstämmiger Jugendlicher bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt wurde. Die Dorfbewohner machten den reichen Roma Zar Kiro dafür verantwortlich.

In dem Dorf selbst kam es auch zu Ausschreitungen. Die aufgebrachten Bewohner zerstörten drei Häuser Zar Kiros. Bei den Ausschreitungen wurden insgesamt 237 Menschen verhaftet.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bulgarien, Roma, Minderheit, Vertreibung
Quelle: www.tagesschau.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.09.2011 18:26 Uhr von Rechthaberei
 
+4 | -2
 
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Englische Zustände als Pogrom. Nur das Wahlen anstehen.
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27.09.2011 18:43 Uhr von sicness66
 
+2 | -8
 
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Rostock 92
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27.09.2011 19:46 Uhr von cheetah181
 
+6 | -1
 
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DerBelgarath: Ersetze "Sinti und Roma" gegen Angehörige von beliebigen Religionen oder Volksgruppen oder Nationalitäten und du kommst der Antwort vielleicht ein Stück näher.
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28.09.2011 07:22 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -5
 
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sinti und roma sind moderne nomaden. viele von ihnen sind deswegen verhasst, weil sie unlautere geschäfte machen. oder auch aus neid, weil dies, so zumindest in deutschland mit großen wohnanhänger und der entsprechenden zugmaschine auf offenem gelände hausen und oftmals wenn sie weiterziehen ein chaos hinterlassen.
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28.09.2011 08:06 Uhr von Seridur
 
+0 | -6
 
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oho: hatte shortnews einen gruppenurlaub von shortnews-users nach bulgarien organisiert?
daswilde auslegen von indizien fuer populistische und gegen minderheiten gerichtete zwecke kommt mir irgendwie bekannt vor...
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28.09.2011 18:25 Uhr von Juventina
 
+4 | -0
 
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Der Rest Europas will das kriminelle Pack aber auch nicht.

Also wohin mit denen? Können wir die nicht nach Afrika schicken? Lange Strecken die sie fahren können, grosse Flächen wo sie niemanden stören, etc etc etc, aber ach nein, dort können sie schlecht betteln und Leute überfallen, weil die ja auch nichts haben... Sorry, dachte ich hätte die Lösung gefunden ;)
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28.09.2011 19:52 Uhr von LLCoolJay
 
+7 | -0
 
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Leute: Sinti und Roma sind Zigeuner.

An sich nicht schlimm. Aber ihre Lebensweise ist alles andere als Sozial.

Sie rauben, stehlen und morden.

Ich bin mind. 4x pro Jahr in Bulgarien und Rumänien. Dabei nicht nur in den grossen Städten unterwegs. Auch in kleinen Käffern und den Ghettos der Sinti und Roma.

Sie sind bei den anderen Bewohnern unbeliebt wegen ihrer abgeschotteten Lebensweise, weil sie überall ihren Müll hinterlassen, stehlen und auch Gewalt antun, bis hin zum Mord.
Ausserdem respektieren sie keine andere Bevölkerungsgruppe als ihre eigene. Bei Feiern und dergleichen wird oft tagelang mit lauter Musik und Gröhlen gefeiert, Tag und Nacht. Unabhängig davon ob andere in der Nähe sind.

Und die Polizei ist nicht mutig / stark genug um sich durchzusetzen.


Es ist also durchaus nachvollziehbar weshalb die Sinti und Roma (und andere Zigeunervölker) unbeliebt sind.
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28.09.2011 21:20 Uhr von addy91
 
+3 | -0
 
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Die Wahrheit ist: Das hat nichts mit der Realitaet zu tun. Die Bulgaren protestieren gegen die Gesetzlosigkeit und Ungerechtigkeit im Staat. Der so gennante Roma Koenig Kiro ist bekannt fuer seine Verbrechen, illegales Geschaeft, Terror, hinterzogene Einkommsteuer usw. Trotzdem bisher keine Bestrafung fuer ihn und jetzt dieser bestellte Mord, der Mord eines Kindes. Das ist zu viel!
Ja, die Protesten koennen radikal sein, aber die Leute vertraunen dem Staat nicht mehr. Deshalb sehen sie keine andere Moeglichkeit...

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