Urteil: Anleger der insolventen Investmentbank Lehmann Brothers gehen leer aus
Anleger der insolventen Bank Lehman Brothers sind mit einer Klage auf Schadenersatz vor dem Bundesgerichtshof gescheitert. Die Anleger hätten keinen Anspruch auf Entschädigung, weil sie nicht falsch oder unzureichend beraten worden seien.
Die Anleger hatten die Papiere über die Hamburger Sparkasse erworben. Insgesamt legten sie 450 Millionen Euro an. Die Sparkasse hätte die Insolvenz der amerikanischen Investmentbank nicht vorhersehen können.
Zurzeit gibt es noch 40 weitere Klagen wegen Schadenersatzforderungen. Das aktuelle Urteil könne dabei eine Art Pilotfunktion haben. Allerdings müsse man von Einzelfall zu Einzelfall abwiegen, so der Vorsitzende Richter Ulrich Wichers.