27.09.11 17:28 Uhr
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Testprojekt in Schweden: Kinder mit GPS-Ausstattung

GPS, das mobile Trackingssystem kann punktgenau Objekte orten. Nun hat man in Schweden eine Idee, wie man besonders bewegliche "Pünktchen" wiederfinden könnte, falls sie verloren gehen: Kinder. Erzieher sind voller Begeisterung, Eltern und IT-Experten teilen diese Euphorie nicht so ganz.

In der Kleinstadt Borlänge wurde die GPS-Technik bereits getestet. Mittels GPS-Westen war es den Erziehern möglich, bei Waldspaziergängen sämtliche Kinder immer direkt im Auge zu behalten. Kein Kind konnte sich von der Gruppe absetzen oder verloren gehen - für die Erzieher ein Erfolg.

Eltern kritisieren die "totale Überwachung" oder denken gar noch weiter: Durch diese Technik könne versucht werden, Personal einzusparen. Eine riesige Nachfrage bestünde, nun liegt es an der Politik, Datenschutzbestimmungen dagegen aufzuwiegen. Man darf gespannt sein.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Kind, Schweden, GPS, Ausstattung, Erziehung
Quelle: www.news.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.09.2011 17:28 Uhr von FrankaFra
 
+1 | -0
 
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Eine grandiose Idee, wie ich finde. Die Personal-Einsparungs-Idee halte ich für nicht haltbar, da dieses eher für erzieherische Tätigkeiten ohne GPS-Bezug verwendet wird. Zeiten, in denen die Technik zu nutzen ist, sind eher selten.
Ich sehe nur Probleme für die Zukunft: Wenn das nun dauerhaft überall benutzt wird, ist der Schritt zu einer GPS-Impfung auch für Erwachsene nicht mehr weit. Denn, wie wir wissen, mit der Angst, speziell der Deutschen, kann ich ALLES im Parlament durchbringen.
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27.09.2011 17:50 Uhr von MyRevolution
 
+1 | -0
 
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Meiner Meinung nach ist dieses Konzept nicht tragbar. Einfach einem Kind solch eine Weste umschnüren, es im Wald laufen zu lassen und nach einem Blick auf ein Tablet o.ä. zu sagen: "Es sind alle da"
Denn was passiert wenn ein Kind diese Weste ablegt oder einem Freund mal sagt "trag mal die Weste ich will nicht mehr" o.ä.. Praktisch läd diese Technik nur zur trügerischen Sicherheit und der Überwachung ein. Später orten dann auch Eltern ihre Kinder auf dem Spaziergang nach Hause oder im Kindergarten. Für alle denen das jetzt nach "Och wie toll da kann mein Kind nicht mehr entführt werden" klingt, auch Entführer denken mit; legen solche Westen ab und was wichtiger ist, versetzt euch mal in die Lage des Kindes das nach Hause kommt und erstmal ausgefragt wird warum es noch bei Person xy war. Die freie unbeschwerte Kindheit, auch mal nen "Mädel" nach Haus zu begleiten wäre zu überdenken (anbei hier rede ich schon eher von größeren also Klasse 1-4+, da so ein System nach den ersten Tests ausgeweitet werden würde).

Oder kurzum ein bekanntes Zitat:"Wer seine Freiheit zum Preise der Sicherheit aufgibt, wird am Ende beides verlieren."
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27.09.2011 18:01 Uhr von STSchiff
 
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GPS: Ehrlich gesagt wünsche ich mir als 15 Jähriger auch oft eine Möglichkeit, meinen Eltern per GPS mitzuteilen, wo ich grad bin (falls das Handy alle ist etc.) Das ganze aber nur unter 2 Bedingungen: 1. Ich kann das Teil ausmachen/ablegen und 2. sollte es auch eher was sein wie nen Armband. Ne Weste nur für nen GPS-Gerät finde ich nen ´bisschen´ sehr protzig (okay, ich bin begeisterter Westentraeger, ich verstaue so ziemlich alles in ihr, aber trotzdem sollte man das Ganze klein od. noch besser Variabel halten.)
Außerdem sollte man niemanden zwingen (dürfen!!!,) sich auf diese Weise überwachen zu lassen. Wenn jemand sagt: ´Ok, kein Ding, seh ich ein, ist vlt. besser für mich´, dann Ok. Aber sonst fallen wir zurück in StaSi-Zeiten (Hab ich zwar nicht mehr miterlebt und kann dementsprechend wenig dazu sagen, aber man hört ja Sachen.)

Gruss Christoph aka STSchiff

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