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EU-Kommission will Wirtschaftsprüfern an den Kragen

Den Wirtschaftsprüfern geht es an den Kragen - zumindest wenn es nach der europäischen Kommission geht. Diese will radikale Regeln für die Branche auf den Weg bringen, die am Ende auf eine Zerschlagung der großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften hinauslaufen würden.

Konkret geht es darum: Die Zeiten der Expansion sind im Bereich der Wirtschaftsprüfer lange vorbei, weshalb viele Unternehmen einen neuen Wirtschaftszweig für sich entdeckt haben: Die Unternehmensberatung. Die EU-Kommission zweifelt deshalb, ob Wirtschaftsprüfer ihre Urteile unabhängig fällen können.

Außerdem sollen Unternehmen, die eine Bilanzsumme von mehr als einer Milliarde Euro ausweisen, auch mindestens zwei verschiedene Wirtschaftsprüfer engagieren müssen, um Fehler und Interessenskonflikte leichter ausschließen zu können.


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WebReporter: rgh23
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Interesse, Regel, EU-Kommission, Prüfung, Zerschlagung
Quelle: www.ftd.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.09.2011 15:49 Uhr von artefaktum
 
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"Die EU-Kommission zweifelt deshalb, ob Wirtschaftsprüfer ihre Urteile unabhängig fällen können."


Ein Mathematiker, ein Jurist und ein Wirtschaftsprüfer bewerben sich um denselben Job. Der Interviewer bittet den Mathematiker herein und fragt ihn:
»Wieviel ist zwei plus sieben?«

Der Mathematiker geht zum Flipchart, leitet das Ergebnis mathematisch exakt ab und antwortet:
»Neun.« - »Neun? Sind Sie sicher?«

- »Ja«, erwidert der Mathematiker, »ganz sicher.«

Als nächstes ist der Jurist an der Reihe. Wieder fragt der Interviewer:

»Wieviel ist zwei plus sieben?«

- »Unter gewissen Umständen und vorbehaltlich einer genaueren Prüfung neun - manchmal vielleicht zehn Prozent mehr oder weniger - aber im Normalfall neun.«

Zum Schluss wird der Wirtschaftprüfer hereingebeten. Wieder stellt der Interviewer seine Frage:
»Was kommt heraus, wenn man zwei und sieben addiert?«

Der Wirtschaftsprüfer springt auf, schließt die Tür ab, lässt die Rolläden herab, setzt sich dicht neben den Interviewer und flüstert verschwörerisch:
»Was wollen Sie, dass dabei herauskommt?«
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27.09.2011 17:43 Uhr von meisterthomas
 
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Gefälligkeitsprüfung: Um Gefälligkeitsgutachten auszuschließen bedarf es staatlicher Prüfer. Denn unabhängige Prüfer kann es in der freien Wirtschaft nicht geben.
Freiheit ist auch immer die Freiheit, sie zu missbrauchen.
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27.09.2011 17:48 Uhr von opheltes
 
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ich: tippe auf ein Wahrscheinlichkeit-Ergebnis: p

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