27.09.11 15:42 Uhr
 221
 

EU-Kommission will Wirtschaftsprüfern an den Kragen

Den Wirtschaftsprüfern geht es an den Kragen - zumindest wenn es nach der europäischen Kommission geht. Diese will radikale Regeln für die Branche auf den Weg bringen, die am Ende auf eine Zerschlagung der großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften hinauslaufen würden.

Konkret geht es darum: Die Zeiten der Expansion sind im Bereich der Wirtschaftsprüfer lange vorbei, weshalb viele Unternehmen einen neuen Wirtschaftszweig für sich entdeckt haben: Die Unternehmensberatung. Die EU-Kommission zweifelt deshalb, ob Wirtschaftsprüfer ihre Urteile unabhängig fällen können.

Außerdem sollen Unternehmen, die eine Bilanzsumme von mehr als einer Milliarde Euro ausweisen, auch mindestens zwei verschiedene Wirtschaftsprüfer engagieren müssen, um Fehler und Interessenskonflikte leichter ausschließen zu können.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: rgh23
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Interesse, Regel, EU-Kommission, Prüfung, Zerschlagung
Quelle: www.ftd.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

SPD-Politiker Karamba Diaby auf NPD-Facebook-Seite rassistisch beleidigt
AfD-Politiker wirbt ungefragt mit Buch von Ex-SPD-Oberbürgermeister Münchens
Rechtes Newsportal "Breitbart" attackiert nun plötzlich Donald Trump

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
27.09.2011 15:49 Uhr von artefaktum
 
+12 | -0
 
ANZEIGEN
"Die EU-Kommission zweifelt deshalb, ob Wirtschaftsprüfer ihre Urteile unabhängig fällen können."


Ein Mathematiker, ein Jurist und ein Wirtschaftsprüfer bewerben sich um denselben Job. Der Interviewer bittet den Mathematiker herein und fragt ihn:
»Wieviel ist zwei plus sieben?«

Der Mathematiker geht zum Flipchart, leitet das Ergebnis mathematisch exakt ab und antwortet:
»Neun.« - »Neun? Sind Sie sicher?«

- »Ja«, erwidert der Mathematiker, »ganz sicher.«

Als nächstes ist der Jurist an der Reihe. Wieder fragt der Interviewer:

»Wieviel ist zwei plus sieben?«

- »Unter gewissen Umständen und vorbehaltlich einer genaueren Prüfung neun - manchmal vielleicht zehn Prozent mehr oder weniger - aber im Normalfall neun.«

Zum Schluss wird der Wirtschaftprüfer hereingebeten. Wieder stellt der Interviewer seine Frage:
»Was kommt heraus, wenn man zwei und sieben addiert?«

Der Wirtschaftsprüfer springt auf, schließt die Tür ab, lässt die Rolläden herab, setzt sich dicht neben den Interviewer und flüstert verschwörerisch:
»Was wollen Sie, dass dabei herauskommt?«
Kommentar ansehen
27.09.2011 17:43 Uhr von meisterthomas
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Gefälligkeitsprüfung: Um Gefälligkeitsgutachten auszuschließen bedarf es staatlicher Prüfer. Denn unabhängige Prüfer kann es in der freien Wirtschaft nicht geben.
Freiheit ist auch immer die Freiheit, sie zu missbrauchen.
Kommentar ansehen
27.09.2011 17:48 Uhr von opheltes
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ich: tippe auf ein Wahrscheinlichkeit-Ergebnis: p

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Fast blinde Frau lief angeblich 28 Tage auf Drogen im Kreis
"Ich werde Schnitzelstar": Kinderbuch über Fleischproduktion verboten
SPD-Politiker Karamba Diaby auf NPD-Facebook-Seite rassistisch beleidigt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?