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Zu wenig Organspenden in Deutschland

Die Organspende will Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) neu regeln. Alle Krankenversicherten sollen sich dann zu diesem Thema äußern.

"Derzeit warten in Deutschland etwa 12.000 Patienten auf ein Spenderorgan, die meisten davon auf eine Niere. Es warten etwa dreimal so viele Menschen auf eine neue Niere, wie Transplantate vermittelt werden können", so die Deutsche Stiftung Organtransplantation.

In Zukunft soll jeder Stellung dazu nehmen, ob er spenden will, nicht spenden will oder sich nicht dazu entscheiden will. Dazu sollen die Krankenkassen ihre Versicherten befragen.


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WebReporter: sulospace
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Patient, Versicherung, Organspende, Befragung
Quelle: www.n-tv.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.09.2011 21:11 Uhr von Aweed
 
+0 | -2
 
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für umsonst: gebe ich auch nix her... würden die da immerhin geld für geben wäre ich meine niere schon los :D (ich meine es handelt sich immerhin um funktionsfähige organe)

[ nachträglich editiert von Aweed ]
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26.09.2011 21:33 Uhr von Pils28
 
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Habe auch schon des öfteresn drüber nachgedacht, ob es nicht sinnvoll wäre, finanzielle Anreize für das Spenden zu schaffen. Halber Liter Vollblut 50€, Knochenmark 500€, Leberlappen 5000€, Niere 10.000€ oder so ähnlich. Natürlich müsste die Vergabe immernoch unabhängig bleiben. Ich denke es würde sich lohnen über so etwas einmal nachzudenken.
Oder viel einfacher wäre es, dass jeder bis auf Widerruf Spender wird.
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26.09.2011 22:08 Uhr von supermeier
 
+4 | -3
 
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Organentnahme grundsätzlich erlauben, wer widerspricht wirtd lebenslang von jedweder Möglichkeit ein Organ zu empfangen gesperrt, fertig.
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26.09.2011 22:14 Uhr von N3M0R4
 
+0 | -0
 
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Schneller: Ich geb mein bestes, aber schneller geht es nunmal nicht!
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26.09.2011 22:32 Uhr von shadow#
 
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@Pils28: Und wer soll das Geld bekommen? Und wann?
Du, kurz bevor dir einer eins mit der Schaufel überbrät weil er deine Leber braucht? Die Verwandten, die sich schonmal ausrechnen was Tante Luises gut erhaltene Nieren noch einbringen?
Ganz schlechte Idee...

Jeder der keinen gegteiligen Willen äussert, sollte automatisch Spender sein.
Das klappt in anderen Ländern auch.
Wer nicht aktiv widerspricht möchte entweder spenden, oder es ist ihm zumindest herzlich egal.
Wer es doch tut sollte auf der Warteliste automatisch hinter Spendern landen.

Sich über seinen eigenen Tod hinaus an seine Organe zu klammern nur weil man dafür keine Gegenleistung bekommt ist so ziemlich das egoistischste was ich mir vorstellen kann.
Es gibt einen Haufen verständliche oder zumindest akzeptable Gründe nicht spenden zu wollen, das ist aber leider der häufigste den man zu hören bekommt.
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26.09.2011 23:01 Uhr von Pils28
 
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@shadow#: Natürlich der Lebensspender nach der Spende.
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26.09.2011 23:25 Uhr von shadow#
 
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@Pils28: Dann sollte man wohl Hartz 4 noch ein wenig kürzen damit sie die schönen Organe nicht mit Bier und billigem Schnaps versauen.
Ich denke du weißt auf was ich hinaus will...
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26.09.2011 23:30 Uhr von Pils28
 
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Ethisch etwas grenzwertig, aber warum nicht: jemanden aus einer finanziellen Notlage gegen eine Niere herausholen. Würde sich auch bestimmt einigermaßen rechnen, da so Wartezeiten reduziert werden könnten. Ebenso wäre dies jedesmal natürlich ein enormer Gewinn an Lebensqualität für jemanden auf der Warteliste. Genauso hätte man durch einen viel größeren Pool an Spendern vermutlich eine deutlich gestiegene Kompatibilität zwischen Spendern und Empfängern.
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26.09.2011 23:38 Uhr von shadow#
 
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Nur grenzwertig? Wo soll das Geld eigentlich herkommen?
Von den Empfängern?
Nur wer reich ist bekommt Spenderorgane?
Tausche Leberlappen gegen Niere?
Damit könnten wir das System dann entgültig vergessen...
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27.09.2011 00:30 Uhr von Pils28
 
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Das Geld würde von den Krankenkassen: kommen. Wenn nur ein halbes Jahr Dialyse dadurch vermieden wird, würde es sich für die Kassen bestimmt trotz der Entschädigung für den Spender bestimmt noch rechnen, so eine Prämie zu zahlen. Die Vergabe muss natürlich immer neutral gestaltet werden. Da wir aber schon lange weit davon entfernt sind Medizin unabhängig ovn Einkommen zu gestalten, siehe zum Beispiel Zahnersatz, wäre das durchaus ein logischer, zu vertretender Schritt.
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27.09.2011 11:32 Uhr von Tinnu
 
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wer hirntot ist, ist noch nicht tot! zitat:
Es gab eine Theologin, Ines Odaichi - die inzwischen verstorben ist - sie war potenzielle Organspenderin, wollte aber sicherstellen, dass sie bei der Organentnahme eine Narkose bekommt. Sie hat sich an alle dafür zuständigen Stellen gewendet, am Ende veröffentlichte die Bundesärztekammer eine Erklärung, die besagte: "Nach dem Hirntod gibt es keine Schmerzempfindung mehr. Deshalb sind nach dem Hirntod bei Organentnahme keine Maßnahmen zur Schmerzverhütung (z. B. Narkose) nötig.
Also das ist ein Skandal, dass diese Frage so beantwortet wird. Es sind ja noch lebende Patienten, die schwitzen, sich bewegen, ihre Wunden könnten verheilen, Frauen können noch ein Kind austragen, Männer könnten im Prinzip noch ein Kind zeugen. Es sind Lebende bzw. Sterbende, die letztlich durch die Organentnahme - ich sage es mal so schlicht - getötet werden. Die, bis das letzte Organ entnommen ist, beatmet werden. Erst dann sind sie wirklich tot.
Allerdings hat Professor Lauchert, der bis Juli 2011 geschäftsführender Arzt der DSO (Deutsche Stiftung Organtransplantation) war und selbst Transplanteur, an Frau Odaichi Folgendes geschrieben: ,Es ist in der Tat nicht zu belegen, dass eine für hirntot erklärte Person tatsächlich über keinerlei Wahrnehmungsvermögen mehr, insbesondere Schmerzempfindlichkeit verfügt.´

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viel spaß beim sterben ihr organspender. ich bin keiner und ich werde mein gewissen auch nicht damit belasten, einen anderen menschen beim sterben so dermaßen leiden zu lassen.
organspende ist moderner kanibalismus.
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27.09.2011 13:59 Uhr von Pils28
 
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Wäre der Körper tot, könnte man keine Organse mehr: spenden, denn Organe sind nur lebendig etwas wert. Ich sehe es als erwiesen an, dass das Bewusstsein des Menschen vom Hirn asugeht. Ich sehe es auch als erwiesen an, dass dies nur vorhanden ist, wenn das Hirn arbeitet. Ich sehe es auch als erwiesen an, dass man nur etwas empfindet, wenn das Hirn in gewissen Rahmen arbeitet. Ist nun jemand hirntot, sehe ich es somit als erwiesen an, dass er nichts mehr empfindet. Da bisher niemand von diesem Zustand berichten konnte, reicht für mich an Zweifel nicht aus.
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27.09.2011 15:54 Uhr von Tinnu
 
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ohne worte: Bis auf den Grund des Ozeans. "Sechs Jahre galt ich als hirntot. Aber ich bekam alles mit"

http://www.amazon.de/...
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29.09.2011 10:33 Uhr von Schweinezwerg
 
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Schon erschreckend wie: Geldgierig hier manche sind.
Ihr könnt dann mit dem Geld eh nichts mehr anfangen.

Solltet ihr mal eine neue Niere brauchen hoffe ich, daß ihr auf Spender trefft die so sind wie ihr.

Ich habe einen Organspendeausweis. Wie ich jetzt bemerke sollte ich das Feld für Vermerkungen mal ausfüllen.


[ nachträglich editiert von Schweinezwerg ]

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