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Flammender Protest: Mönche aus Tibet zünden sich selbst an

Um öffentlich für die Freiheit der Tibeter zu kämpfen und gegen die Unterdrückung der chinesischen Regierung zu protestieren, haben sich erneut zwei tibetische Mönche in Südwestchina angezündet. Beide konnten aber gerettet und mit Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht werden.

In den letzten beiden Jahren haben sich in Südwestchina fünf Mönche auf diese Weise verletzt. Zwei davon erlitten sogar tödliche Verbrennungen. Nach Aussagen von Exiltibetern hat die chinesische Regierung als Reaktion auf die Protestaktionen neue Truppen in tibetisch bewohnte Dörfer geschickt.

Die exiltibetische Regierung in Dharamsala in Indien wies unterdessen auf die Verzweiflung hin, die diesen Protestakten zu Grunde liegt. Die Aktionsgruppe Free Tibet fordert die religiöse Freiheit der Tibeter. Beide Mönche stammen aus dem Kloster Kirti, dass nun streng bewacht wird.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: China, Protest, Tibet, Selbstverbrennung, Mönche
Quelle: www.focus.de

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27.09.2011 12:02 Uhr von maki