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Fachbuch "Zeitbombe Internet" veröffentlicht: Wie gefährlich ist das Web?

Ohne das Internet ist vieles nicht mehr denkbar. Aber je größer und unübersichtlicher es wird, desto gefährlicher ist es auch. Das meinen jedenfalls die Wirtschaftsjournalisten der "Zeit", Götz Hamann und Thomas Fischermann, in ihrem gerade vorgestellten Buch "Zeitbombe Internet".

"Die offenen und ungesicherten Strukturen, mit denen das Netz von seinen idealistischen Gründervätern ausgestattet wurde, versagen gerade im großen Stil. (..) Die Fundamente wackeln", heißt es in dem Buch. In ihm werden zahlreiche Beispiel für diese These angeführt.

Allerdings gehen die Autoren an manchen Stellen nicht sehr ins Detail und verschweigen Schutzmechanismen gegen Cyber-Kriminalität, die bereits wirksam angewendet werden. Am Ende des Buches fordern die Autoren, Kernkraftwerke und andere sensible Einrichtungen keinesfalls an das Web zu nehmen.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Internet, Gefahr, Buch, Web, Zeitbombe
Quelle: www.cio.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.09.2011 18:10 Uhr von kickingcrocodile
 
+2 | -1
 
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Hier lohnt ein Blick in die Quelle, die das Buch detaillierter darstellen kann, als dies in drei SN-Kästchen möglich ist. Was das Thema angeht, glaube ich, dass an den Thesen der Autoren sehr viel Wahres dran ist. Wenn etwas zu groß wird, wird es irgendwann unkontrollierbar - das ist in vielen Bereichen so. Und früher oder später wird es zum Gau kommen.
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26.09.2011 21:04 Uhr von Akaste
 
+17 | -1
 
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oh mein Gott: da gibt es ein Medium in dem man sich ohne staatliche Eingriffe austauschen kann, das darf natürlich nicht sein.

Ist doch schön wenn das mal keiner kontrollieren kann, wäre mal was anderes.
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26.09.2011 21:09 Uhr von tulex
 
+5 | -2
 
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Hauptsache Panikmache: kwt
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27.09.2011 00:01 Uhr von MC_Kay
 
+0 | -2
 
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Terminator: Bald sind wir an dem Punkt an dem wir ein wirkliches "Skynet"

/ironie ^^
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27.09.2011 00:14 Uhr von DerPunkt
 
+5 | -2
 
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Natürlich: Ist den Printmedien das Internet nicht lieb und sie Wettern dagegen, immerhin versaut es ihr Geschäftskonzept und schluckt ihre "Ökologische Niesche"

Wieso soll eigentlich etwas nicht kontrolliertes unbedingt Schlecht sein. Arbeiten nicht viele schlaue Menschen momentan an Deregulierung, weil der Kontrollapparat selber eine Gefahr geworden ist, da Kontrolle selber eine Fehlerquelle ist. Überall wo der Mensch "kontrollierend eingegriffen" hat sind wir jetzt am "kontrollierten Beheben" der von uns gemachten Fehler.

Australiens Kaninchen, Deutschlands Waschbären, Gurken Krümmung.

Die Sonne ist auch groß. Wir sollten da mal kontrollierend eingreifen.
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27.09.2011 00:37 Uhr von Botlike
 
+3 | -0
 
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@MC_Kay: Wenn du mir sagst, welches du haben willst, schenk ich dir ein Verb ;-)


Ich finds übrigens auch besser, sensibele Einrichtungen nicht mit dem Internet zu verbinden. Ich arbeite für ein Fraunhofer Institut, bei uns ist es beispielsweise im Entwicklungsstadium verboten, Messprotokolle auf dem Rechner zu führen. Dafür haben wir wirklich Stifte und Papier und zur Not auch nicht-internetfähige PCs. Hintergrund ist, dass es in der Vergangenheit wiederholt Angriffe von chinesischen Hackern gab, die vermutlich spionieren wollten (kein Witz).

Und wenn 15-jährige es schaffen, sich auf den CIA-Servern umzusehen, will ich gar nicht wissen, was ein Berufshacker mit Atomkraftwerken machen kann...
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27.09.2011 01:55 Uhr von leCauchemar
 
+1 | -1
 
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Im echten Leben gibt es auch Kriminalität und teils Unübersichtlichkeit. Trotzdem ist das Universum noch nciht explodiert.
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27.09.2011 10:24 Uhr von zkfjukr
 
+2 | -0
 
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Sensible einrichtungen: gehören nicht ans I-net. Wer das nicht macht ist sowas von selbst schuld. Oder stellen sie den Kernreaktor auch mitten aufs Feld ohne ihn von "unserer Welt" ab zu schneiden?
Btw lernen wir schon in der ersten Klasse als Fachinformatiker.

Btw selbes Buch kann man über unsere von raffgierigen Managern geführte Welt schreiben.

"Die offenen und ungesicherten Strukturen, mit denen die Kapitalistische Marktwirtschaft geführt wird, versagt gerade im großen Stil. (..) Die mittlere und untere Gesellschaftsschicht leidet und ist instabil"

Passt doch genauso, oder?

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