Rückzug der Billigflieger gefährdet regionale Flughäfen
Immer mehr Billigfluglinien wie Ryanair und Air Berlin streichen aus Kostengründen ihr Flugnetz zusammen und fliegen bestimmte Ziele nicht mehr an. Das gefährdet die weitere Entwicklung der Regionalflughäfen.
Die meisten deutschen Regionalflughäfen konnten auch mit den Billigfliegern nur mit Hilfe öffentlicher Gelder überleben. Kommunen und Länder unterstützen ihren Ausbau mit Millionen. Kritiker sehen daher in der jetzigen Entwicklung eine Marktbereinigung, die den Geldbeutel des Steuerzahlers schont.
Nach der Wende sollten vor allem in Ostdeutschland ehemalige Militärflugplätze zu Luftverkehrs-Drehkreuzen ausgebaut werden und ansiedlungswillige Unternehmen anlocken. Dies hat sich nur teilweise erfüllt. Ein Grund dafür ist die Unsicherheit über die Kontinuität des Angebots der Billigflieger.