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Krankenkassen sollen Mitglieder nach Organspendebereitschaft abfragen

Gesundheitsminister Daniel Bahr möchte die Deutschen dazu bewegen, sich in die Organspenderdateien einzutragen, denn die Zahl der Freiwilligen sinkt immer mehr.

Mit Hilfe der Krankenkassen soll deshalb ein Befragungskatalog eingesetzt werden und die Mitglieder nach deren Spendenbereitschaft abgefragt werden.

Zudem sollen die Kassen verpflichtend über Organspenden informieren, wenn demnächst die elektronische Gesundheitskarte ausgegeben werden wird.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Mitglied, Krankenkasse, Spende, Organ
Quelle: www.spiegel.de

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26.09.2011 11:49 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+4 | -2
 
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Find ich gut! Die meisten Deutschen haben keinen Organspendeausweis. Nicht unbedingt, weil sie nicht bereit wären, im Fall des Ablebens ihre Organe zu spenden, sondern einfach, weil sie es sich möglicherweise immer schon mal vorgenommen haben - aber nie dazu gekommen sind, sich solch einen Ausweis zu besorgen.

Und gebraucht werden die Organe nunmal. Aber leider hat die Kirche hierzulande ein zu starkes Mitspracherecht, als das es eine Chance hätte, in die Tat umgesetzt zu werden.

Was ich mich aber frage ist, ob die privat versicherten auch an dieser Befragung teilnehmen.
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26.09.2011 12:30 Uhr von quade34
 
+1 | -1
 
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es wäre schon wichtig, wenn die Menschen per Information zum Organspenden angeregt werden könnten.
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26.09.2011 13:05 Uhr von Tinnu
 
+2 | -3
 
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bedenken: es heißt spende, und das sollte immer freiwillig sein.
außerdem ist die aufklärung der kk nur einseitig.

habt ihr mal gelesen, wie ein organspender behandelt wird?

wisst ihr, das ein organspender, wenns soweit ist, nur noch eine materialkiste ist?

die nebenwirkungen von den medikamenten, die eine abstoßung verhindern sind heftig. so heftig, das jemand ohne spenderorgan vielleicht sogar länger überlebt hätte.

und was keiner beantworten kann... wo sitzt die seele? wo ist das, was DICH ausmacht? in einem einzigen organ oder im ganzen körper?
dein körper wird künstlich im leben erhalten und du steckst da drin. ein stück wird herausgeschnitten, ein stück von dir!
es gibt 1000de von berichten, wo z.b. ein empfänger sich für klavier interssiert und anfängt zu spielen. sein herz bekam er von einen komponisten.

ich werde niemals spenden oder eine spende annehmen!!!
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26.09.2011 13:24 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+3 | -1
 
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@ Tinnu: Dies sei Dir von ganzem Herzen vergönnt. Du hast hier Gründe abgegeben, die es für mich nachvollziehbar machen, weshalb Du dich dagegen entscheidest.
ICH habe mich aber dafür entschieden.
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26.09.2011 13:45 Uhr von rubberduck09
 
+3 | -2
 
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Ich hatte mal einen Ausweis Aber jetzt nicht mehr.
Nicht, weil ich nicht mehr spenden will, das wäre falsch, denn als (ex-) Motorrad-Fahrer halte ich Spendebereitschaft für eine Pflichtübung, sondern weil:

a) ist das ein Fetzen Papier, der schnellst zerbröselt.
b) nicht sonderlich geldbeutelgängig - d.h. kein EC-Karten-Format
c) Noch ein Stück mehr zum rumschleifen.
d) die Angehörigen sowieso widersprechen dürfen.

Warum dann also nicht

e)

nicht als Eintrag auf der Krankenversichertenkarte (bald: eGK) ohne Widerspruchsrecht der Angehörigen?
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26.09.2011 13:49 Uhr von Starbird05
 
+1 | -1
 
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Ich finde die Idee auch nicht schlecht Ich selber sage mir, nimmt die Organe und macht was ihr wollt... brauche sie eh nicht mehr und wenn ich damit ein anderes Leben retten kann, hat sich mein Tod auch gelohnt *G* wisst wie ich es meine.

Ich bin natürlich auch dafür, das es freiwillig bleiben soll man muss ja nicht sagen ich möchte das aus dem und dem Grund nicht, das geht keinen was an. Aber die Frage an sich, finde ich gut.

Ich selber habe auch "leider" keinen Organspendeausweis obwohl ich dafür bin.... tja.. muss ich mich wohl mal drum kümmern.
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27.09.2011 13:04 Uhr von politikerhasser
 
+1 | -0
 
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Meine Organe kann -wenn überhaupt noch zu gebrauchen- nach meinem Ableben Jeder haben, der selbst einen Organspendeausweis besitzt und Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist ...

Hiermit möchte ich sicher stellen, dass nicht noch irgendwelche Mitbürger, die sich zeit ihres Lebens einen Scheiß um die Solidargemeinschaft geschoren haben, bei der Vergabe meiner Reste bevorzugt werden.
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27.09.2011 13:09 Uhr von politikerhasser
 
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@rubberduck09: Die Vordrucke gibt es auch als Plastikkarte im Scheckkartenformat. Hält bei mir seit fast drei Jahren.

[ nachträglich editiert von politikerhasser ]

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