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Sachsen: Prophezeiung der Maya wird digital

In der Dresdner Staats- und Universitätsbibliothek lagert die Weltuntergangsprophezeiung der Maya. Denn am 21. Dezember 2012 endet der Kalender der mittelamerikanischen Maya-Indianer.

Manch einer glaubt, dass dann auch die Welt untergeht. Der einzige Beleg dafür ist die 800 Jahre alte Niederschrift der Maya. Das Interesse daran ist groß. "Wir bekommen fast täglich Anrufe aus Amerika, Mexiko, von überall her", so Bibliotheksdirektor Thomas Bürger.

Damit es nun jeder betrachten und seine eigene Theorie aufstellen kann, haben Experten den sogenannten Codex Dresdensis digitalisiert und ins Internet gestellt. Das Original befindet sich auf 39 Seiten aus Feigenbaumrinde und ist insgesamt 3,5 Meter lang.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Sachsen, Bibliothek, Maya, Digitalisierung, Prophezeiung
Quelle: www.n-tv.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.09.2011 07:14 Uhr von bilddirmeinemeinung
 
+17 | -1
 
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gute aktion: Manchmal kann man sich nur wünschen das die welt wirklich 2012 untergeht so krank wie die menschen heutzutage sind

aber das die welt wirklich untergeht? nee glaub ich kaum höchstens die menschheit aber dafür ist chance zu gering vorallem da die maya nicht mal ihren eigenen untergang voraus sehen konnten
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26.09.2011 07:14 Uhr von Boron2011
 
+2 | -2
 
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Fehler in der Quelle: Die Maya entwickelten ihre Schrift, Kalender etc. ca. im 7. Jahrhundert vor Christus.

Hier wird suggeriert, die Niederschrift der Maya wäre nur 800 Jahre alt und somit im Jahre 1211 verfasst worden, was nicht stimmen kann.

Bislang nimmt man an der Kodex sei zwischen 1200 und 1250 verfasst worden, ist sich in diesem Punkt aber nicht einig.

Es wurden Stelen in Chichén Itzá (10. bis 12. Jahrhundert) gefunden wurden, deren Glyphen-Inschriften stilistische Ähnlichkeiten mit der Dresdner Mayahandschrift aufweisen. Somit dürfte der Dresdner Kodex rund 900 bis 1000 Jahre alt sein.

Der Dresdner Kodex wurde 1739 vom Oberaufseher über die kurfürstliche Bibliothek in Dresden (Johann Christian Götze) in Wien bei einem Privatmann entdeckt, der ihn Götze als Geschenk überließ.
Er wurde zwischen 1887 und 1897 von Ernst Wilhelm Förstemann entschlüsselt.

[ nachträglich editiert von Boron2011 ]
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26.09.2011 07:20 Uhr von spencinator78
 
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@Boron2011: Hier gehts nicht um den Kalender, sondern um eine Handschrift der Maya aus dem der Untergang im Zusammenhang mit dem Kalender hervorgeht.
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26.09.2011 08:04 Uhr von verni
 
+8 | -1
 
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Wer sich: mal genauer erkundigt hat, der wird feststellen dass die Maya absolut nirgendwo von einem Weltuntergang sprachen sondern von einem Anbruch in eine neue Zeit......ein neuer Zyklus beginnt genau wie bei unserem Kalender ein neues Jahr nach dem 31.12 beginn.
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26.09.2011 08:26 Uhr von unomagan
 
+0 | -2
 
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Vielleicht: finden wir ein "Atom, Quark, partikel, zustand" whatever der schneller als das Licht ist... oh wait..
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26.09.2011 08:56 Uhr von K.T.M.
 
+0 | -0
 
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Vielleicht endet der Maya-Kalander aber auch erst 208 Jahre später als gedacht, im Jahre 2200.

http://www.astronews.com/...
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26.09.2011 10:13 Uhr von akr6
 
+1 | -0
 
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Ende der Welt: okay,
wer dran glaubt, möge mir bitte sein ganze Geld überweisen, braucht man dann eh nicht mehr.

Thema ist sehr interessant, aber ich glaube auch nicht dran.
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26.09.2011 10:21 Uhr von Boron2011