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USA: Blutkonserven werden durch Parasiten von Zecken verseucht

Eine Infektion, die normalerweise durch Hirschzeckenbisse und damit verbundene Parasiten verbreitet wird, hat jetzt den Weg in die Blutversorgung der USA gemacht, wie Forscher der nationalen Gesundheitsbehörde berichteten. Hier überwiegt die Ansteckung durch den Erreger "Babesia microti".

Diese Infektion wird "Babesiose" genannt und breitet sich in den USA durch Bluttransfusionen zunehmend aus. Der erste Fall einer solchen Ansteckung durch eine Blutkonserve wurde 1979 bekannt. Seitdem wurden weitere 161 Fälle registriert, 77 Prozent davon im letzten Jahrzehnt.

Die Blutkonserven werden im ganzen Land verteilt. Menschen mit Parasiten im Blut dürfen daher kein Blut spenden. Trotzdem wissen viele Kranke nicht, dass sie angesteckt wurden, weil die Symptome von Babesiose entweder mild oder nicht existent sein können. Bluttests können den Nachweis erbringen.


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WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankheit, Parasit, Zecke, Spender, Blutkonserve
Quelle: healthland.time.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.09.2011 20:53 Uhr von d1pe
 
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Wird das Blut bei denen nicht nach einer Spende untersucht? In Deutschland gehen drei kleine Behälter mit dem gespendetem Blut direkt ins Labor um Krankheiten (z.B. AIDS) ausschließen zu können. Das kann ja für den Empfänger lebensgefährlich sein, wenn man bei einer Transfusion Krankheitserreger bekommt.
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25.09.2011 21:24 Uhr von OstArmeeFraktion
 
+4 | -0
 
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Selbst schuld: Tja wenn dort nicht bald ein anständig funktionierendes Gesundheitssystem auf die Beine gestellt wird, müssen die sich bald mit noch erheblich schwereren Krankheitsbildern und -Verläufen rumärgern, da es durch das häufige teils aber notwendige "nicht zum Arzt gehen" nur eine Frage der Zeit ist, bis schwere Infektionen sich unkonntrolliert dort ausbreiten...

[ nachträglich editiert von OstArmeeFraktion ]

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