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Sixt: Morddrohungen wegen Griechenland-Werbung

Der Autovermieter Sixt fällt immer wieder durch seine grenzwertige Werbung auf. Ein im Sommer präsentierter Werbespruch lautete in Bezug zur Griechenlandkrise: "Liebe Griechen, Sixt akzeptiert wieder Drachmen!" Das Unternehmen bestätigte nun Morddrohungen gegenüber einigen Mitarbeitern.

Der Vorsitzende des Unternehmens, Erich Sixt, bestätigte gegenüber dem Magazin Spiegel: "Unsere Leute bekamen Morddrohungen - von den allgemeinen Nazi-Vorwürfen ganz zu schweigen". Der 67-jährige hatte sich in Folge massiver Beschwerden beim griechischen Volk entschuldigt.

Das Unternehmen werde sich in Zukunft aus der großen Politik heraushalten. Indessen kritisierte Sixt Angela Merkels Europakurs als "lausig". Zudem legte er den Griechen den Austritt aus der Währungsunion nahe.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Griechenland, Angela Merkel, Werbung, Schuldenkrise, Sixt
Quelle: www.handelsblatt.com

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25.09.2011 14:57 Uhr von sgitte
 
+15 | -7
 
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Morddrohungen: sind natürlich unter aller Sau. Auch finde ich satirische Werbung voll in Ordnung. Aber sie muss halt intelligent gemacht sein. Hier ist sie meiner Meinung nach auf Bildniveau betrieben worden.

Wenn man sieht, wie viele Griechen auf Grund der Fehler einiger weniger auf Gehälter und Renten verzichten müssen und dann noch ein Unternehmen nur mit dem Ziel der Aufmerksamkeit und Kundengewinnung auf ihrem Rücken Werbung macht, kann man den Unmut verstehen.

Nicht in der oben genannten Form natürlich...
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25.09.2011 16:26 Uhr von sgitte
 
+9 | -3
 
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@steffi78: Das in Griechenland viel falsch gelaufen ist, stellt ja keiner in Frage, obwohl ich einzelne Beispiele aus irgendeinem Ort eines 10 Millionen-Einwohner-Landes nicht für so seriös halte.

Aber egal, mir geht es darum, dass die Aussendarstellung der Griechen massiv gelitten hat und es zu einer Stigmatisierung gekommen ist, wie es in keinem anderen Land Europas in den letzten Jahren passiert ist.

Man stelle sich mal vor, wir wären in der griechischen Lage. Dann kommen dann Länder wie Frankreich und Großbritannien (oder deren Unternehmen, die dann auf unserem Rücken Werbung machen) und bezeichnen die Deutschen als faul und verschwenderisch. Dann würden sie von uns fordern, wie wir mit unseren Geld umzugehen haben. Wie wir, wo und wieviel sparen sollten und wir uns doch ja nichts mehr wirtschaftlich erlauben sollten.

Ich will mir gar nicht ausmalen, wie schnell die Stimmung in diesem Land nach rechts kippen würde...

[ nachträglich editiert von sgitte ]
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25.09.2011 20:30 Uhr von Phillsen
 
+1 | -0
 
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@Digitalkäse: Du weisst aber schon, dass die Geschichte Griechenlands vorgezeichnet war, als Es zur Währungsunion zugelassen wurde.
Und du weisst auch, dass Wir (Naja okay unsere Europapolitiker) Griechenland wollten. Nicht wegen Ihrem Wirtschaftlichen Gewicht, sondern als westlicher Aussenposten gegen den Türkich-/Arabischen Raum.

Hätte man sich an die selbstauferlegten Regeln der EU gehalten, wäre nicht nur Griechenland NICHT Teil der Eurozone. Aber Was red ich, ich seh zu, dass ich Schweizer werde.

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