Irland: Archäologen fanden bei Ausgrabungen zwei Skelette von "Wiedergängern"
Archäologen haben im Sommer bei Ausgrabungen am Lough Key Co Roscommon See die mittelalterlichen Skelette zweier Menschen gefunden, die von den Hinterbliebenen so beigesetzt wurden, dass sie ihrer Meinung nach niemals zurückkehren können.
Die Wissenschaftler vom "Institute of Technology Sligo" berichteten, dass dem Mann und der Frau jeweils ein Stein in die Mundhöhle gesteckt wurde, bevor sie vor ungefähr 1.300 Jahren in Kilteasheen begraben wurden. Auch in anderen Ländern Europas wurde dieser Brauch gepflegt.
Damit wollte man sichergehen, dass die Verstorbenen nicht als Vampire, sogenannte Wiedergänger oder auch als böse Geister zurückkehren. Die Forscher fanden in dem Grabungsfeld noch weitere 137 Skelette. Von 700 bis 1400 wurden dort wohl ungefähr 3.000 Menschen zu ihrer letzten Ruhe gebettet.