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Nazi-Mörder Walther Rauff spionierte für den Bundesnachrichtendienst

Walther Rauff, mitverantwortlich für den Massenmord an Juden und Erfinder der mobilen Gaskammer, stand laut Angaben der "Bild"-Zeitung jahrelang im Dienst des Bundesnachrichtendienstes.

Von 1958 bis 1962 war er für den BND in Südamerika tätig, um dort Informationen zu sammeln. Trotz eines vorliegenden Haftbefehls gegen ihn in Deutschland, konnte er frei ein- und ausreisen, um an Schulungen des BND teilzunehmen.

Sein Deckname vom BND war "Enrico Gomez" und für seine Tätigkeiten erhielt er rund 70.000 D-Mark als Honorar. 1962 wurde er dann in Chile festgenommen und 1963 wieder freigelassen. Er starb 1984 in Chile.


WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mörder, Nazi, Spion
Quelle: www.n-tv.de

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25.09.2011 12:58 Uhr von RickJames
 
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Wen wundert das schon? Der ganze BND wurde von Ex-Nazis gegründet und war am Anfang nach einem Ex-Nazi benannt der illegal andere Partein ausspioniert hat.
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26.09.2011 10:24 Uhr von HateDept
 
+1 | -1
 
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@Wolfsburger: m.E. macht man heutzutage einen enormen Wirbel um ehem. Mitarbeiter des Geheimdienstes der DDR - im Vergleich dazu hat die BRD offenbar die Nazi-Vergangenheit nie richtig aufgearbeitet - dass etliche ehem. politische und juristische Funktionäre in der BRD eine SS-Vergangenheit hatten, wird eher lapidar behandelt.

Um 143 bedauernswerte Maueropfer (inkl. Zivilisten und Grenzsoldaten) macht man bei jeder Gelegenheit einen riesen Aufriss - die in den letzten 20 Jahren von der NATO (unter Beteiligung der BW) getöteten Zivilisten soll man wiederum als selbstverständlich in Kauf nehmen.

Scheiß Doppelmoral!

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