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Daimler-Chef Dieter Zetsche hält Frauenquote für keine gute Idee

Daimler-Chef Dieter Zetsche spottet über den Vorschlag von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen eine Frauenquote einzuführen. Es heißt, ein Drittel der Führungspositionen sollen bis 2018 von Frauen besetzt werden.

"Wenn ich höre, dass in drei, vier Jahren 40 Prozent auf den Führungsposten Frauen sein sollen, dann verraten Sie mir bitte: Wohin soll ich all die Männer aussortieren?", so Zetsche in einem Interview.

Unterstützung bekommt er von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, die ebenso gegen eine starre Frauenquote ist. Sie arbeitet an einem Gesetzesentwurf für eine flexible Frauenquote in Unternehmen und will diesen noch dieses Jahr vorlegen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Daimler, Idee, Frauenquote, Dieter Zetsche
Quelle: www.n-tv.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.09.2011 19:56 Uhr von StrammerBursche
 
+8 | -0
 
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Flexible Quote? "..Das könnten Geldstrafen, aber auch die Unwirksamkeit von Beschlüssen etwa von Aufsichtsrats- oder Vorstandsbesetzungen sein..."

Ich würde wirklich mal gerne eine Antwort darauf finden, was mit den "unnötigen" Männern geschehen soll?
Naja kein Wunder, dass die Zukunft in China liegt, über solchen Rotz können die wohl nur dezent lächeln.
Wo bleibt eig. die Quote für Metall - und Bauberufe? Achja da muss für sein weniges Geld ja arbeiten.
Wo ist die Quote für männliche Grundschullehrer und KiTa-Betreuer?Da entsteht nämlich ein wirklicher Schaden für die Jungs.
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25.09.2011 01:26 Uhr von PapaSchlumpf_
 
+2 | -0
 
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So ein schwachsinn Wie wenig Selbstvertrauen muss man als Frau haben, zu fordern, dass gesetzlich vorgeschrieben ist, eine Frau anstelle eines Mannes einzustellen.
So eine Forderung setzt ja quasi voraus, dass man selbst nicht daran glaubt, es könnte diese Frauenquote "aus freien Stücken" erreicht werden.
Logische Schlussfolgerung daraus: Männer sind qualifizierter
Warum also unter Zwang jemand weniger qualifizierten einsetzen?

Wenn aber die Frauen qualifiziert genug sind, sollte sich die gewünschte Quote von selbst einstellen können und somit ein Gesetz hinfällig machen.

Natürlich müsste man dazu verhindern, dass Frauen nur deshalb nicht eingestellt werden, weil sie Frauen sind, dazu braucht es dann aber Anti-Diskriminierungsgesetze, wo im zweifelsfall vor Gericht geklagt werden kann, falls die Entscheidung des Arbeitgebers zu subjektiv war (und nicht rein nach Qualifikation ging)
Eine Frauenquote unter Zwang hilft dabei aber auch nicht weiter.


Außerdem sollte die Frauenquote, wenn es denn eine gibt, sich daran orientieren, wieviele Frauen im Allgemeinen befähigt sind, den Beruf auszuüben und das dann ins Verhältnis zu den befähigten Männern zu setzen.
Beispiel: Leitender Ingenieur in einem Unternehmen
Sagen wir mal 20% aller Ingenieure sind Frauen (kommt grob geschätzt so etwa hin, oder?) dann macht es wenig Sinn, eine Frauenquote von 40% einzuführen, weil das dann unter Berücksichtigung der Absolutzahlen keine Gleichverteilung mehr wäre.
Außerdem steigt somit die statistische Wahrscheinlichkeit, dass weitaus unqualifiziertere Personen eingestellt werden, als nötig.

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