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Webseite erklärt, wie man jetzt schon Timeline auf Facebook nutzen kann

Auf der vor Kurzem stattgefundenen f8-Keynote von Facebook wurden viele Neuerungen angekündigt (ShortNews berichtete). Zu den wichtigen Neuerungen gehört Timeline.

Um dieses neue Feature nutzen zu können, muss zuvor ein wichtiger Punkt berücksichtigt werden. Das Facebook-Konto muss verifiziert werden. Dazu muss man im Profil die Handynummer angeben. In einer SMS erhält der Nutzer dann einen Freischaltcode oder einen Link.

Damit lässt sich das Profil für Timeline freischalten. Allerdings ist dieser Dienst noch nicht offiziell gestartet. Wie man Timeline trotzdem aber schon nutzen kann, wird auf der Webseite von "winfuture.de" gezeigt.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Facebook, Webseite, Timeline
Quelle: winfuture.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.09.2011 16:52 Uhr von ROBKAYE
 
+33 | -6
 
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Na dann viel Spaß all denen, die in Zukunft ihr ganzes Leben als "Timeline" auf den Servern der anglo-amerikanischen Geheimdienste wiederfinden möchten und all denen, die meinen, dass deren Privatleben so wenig Wert ist, dass der Herr Zuckerberg es ruhig für ein paar Euros an den meistbietenden Händler weiter verschachern kann.

Es ist schon pervers, mit welchen "netten" und "bunten" Tricks der Mann sich die Daten der Nutzer zu erschleichen versucht, mit dem Ziel die Werbung auf Facebook noch effizienter und profitabler zu platzieren und mehr Einnahmen generieren zu können.

Mittlerweile glaube ich, dass die folgenden Aussagen seitens Zuckerberg zutreffend sind:

Das Magazin New Yorker bestätigte heute einen Dialog zwischen Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und einem Unbekannten aus dem Jahr 2006, wo er seine User als "dämliche" und "gutgläubige" Menschen bezeichnete. Er bot seinem Bekannten alle Daten über jeden User seines Netzwerkes an.

Der Chat wurde erstmals im Mai dieses Jahres vom Portal Business Insider veröffentlicht. Im Rahmen des Gesprächs bot der damals 19-jährige Mark Zuckerberg seinem Freund im Chat an, er könnte ihm alles besorgen. Das Gespräch soll sich in seinem Zimmer kurz nach der Gründung von Facebook zugetragen haben. „Wenn du irgendeine Information über jemanden aus Harvard brauchst, sag einfach Bescheid. Ich habe hier über 4.000 E-Mails, Bilder, Adressen, SNS.“ Der Zuhörer fragte dann, wie er an diese Informationen gekommen sei. Zuckerberg antwortete: „Die Leute haben die Daten einfach eingereicht. Ich weiß auch nicht warum. Sie glauben mir, die blöden Idioten.“ Ein anderes Gespräch endet mit der Frage, was er mit seinen Webseiten vorhabe. Seine Antwort lautet: „yea i´m going to fuck them. probably in the year. *ear.“, was wir an dieser Stelle nicht weiter kommentieren möchten.
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24.09.2011 17:27 Uhr von pippin
 
+3 | -2
 
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Na, wer es unbedingt braucht Manchmal frage ich mich ja auch, was ich an diesem und jenem Tag gemacht habe, aber wenn ich mich nicht daran erinnere, ist das auch kein Beinbruch.

Wenn sich aber in Zukunft bei Bedarf jeder ansehen kann, was ich wann mit wem gemacht habe, dann ist das schon nicht mehr nur ein Beinbruch. Das ist dann schon direkter Genickbruch.

Aber ich sehe schon all die Personalchefs in die Hände klatschen, die sich bald im Detail ihre Bewerber vor einem Gespräch vorknöpfen können. Da mag unsere Gesetzgebung noch so viele Vorschriften machen, aber wenn die Möglichkeiten da sind, wird es auch "Nutzer" geben.

Wer jetzt nicht langsam stutzig wird und diesen "Dienst" wider besseren Wissens nutzt, dem kann niemand mehr helfen.
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24.09.2011 19:49 Uhr von pippin
 
+4 | -4
 
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@cortexiphan: Tja, deine Einstellungen mögen ja - im Augenblick - so etwas wie "sicher" sein, aber weißt du, welche Informationen über dich durch deine Freunde weitergegeben werden???
Êgal ob gewollt oder ungewollt?
Weißt du mit Sicherheit, dass all deine Freunde ihre Sicherheitseinstellungen auch auf "Schotten dicht" stehen haben?

Aber was ich am kritischsten finde ist die Frage, ob jemand weiß, was Facebook mit deinen "gesicherten" Daten macht????
Bei der Einstellung von Facebook-Chef Zuckerberg zum Thema Datenschutz kann ich mir durchaus vorstellen, dass er für Personalchefs einen ganz speziellen Dienst im Angebot hat, wenn diese genug zahlen!!!
Da kannst du noch so viele Häkchen setzen!

Es bleibt bei dem alten Leitspruch:
Die sichersten Daten, sind die, die man nirgends speichert!
Und der sicherste Datenschutz ist immer noch Datenvermeidung!

Nennt mich paranoid, aber den Machern von Facebook traue ich inzwischen alles zu, wenn es um Geld geht.
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24.09.2011 21:29 Uhr von dinexr
 
+1 | -0
 
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Was glaubt ihr? Was müsste passieren, damit die Mass merkt, wie gläsern sie sich macht? (Muss nicht unbedingt auf Facebook begrenz sein)
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24.09.2011 22:28 Uhr von pippin
 
+2 | -0
 
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@dimexr: Also mir persönlich ist schleierhaft wieso schon jetzt noch soviele Leute bei diesen "sozialen" Netzwerken mitmachen.

Gerade eben hab´ ich im Fernsehen eine Ausschnitt von Ingo Oschmann gesehen.
Da ging es um einen Bekannten, der sich rühmt bei Facebook 500 Freunde zu haben. Oschmann hat das dann so passend beschrieben, dass das keine Freunde sind.
"Ein Freund ist jemand, den man nachts anrufen kann, um ihm zu sagen, dass es einem gerade total dreckig gehe. Dann macht sich dieser Freund - egal, wo er gerade ist - auf den Weg ..."

Ich persönlich bin kurz bei Facebook angemeldet gewesen, um einen früheren Schulfreund wieder zu finden. Nachdem der Kontakt im realen Leben wieder hergestellt war, hatte sich meine Facebookmitgliedschaft wieder erledigt.
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24.09.2011 22:54 Uhr von tobe2006
 
+1 | -3
 
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