24.09.11 15:19 Uhr
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Bosse aus der Pharma-Industrie haben die höchsten Einkommen

Einer aktuellen Studie zufolge erhalten Bosse aus der Pharma-Industrie die höchsten Gehälter. Der Jahresverdienst beträgt bis zu 590.000 Euro. Etwas geringer sind die Einkommen für ähnliche Posten in anderen Branchen (Chemie etwa 535.000 Euro, Metall etwa 524.000 Euro, Finanzen etwa 470.000 Euro).

Mit höchstens 178.000 Euro Jahresverdienst werden Verbandsgeschäftsführer sowie Instituts- und Krankenhausgeschäftsführer um einiges weniger bezahlt, so eine Untersuchung von Kienbaum Management Consultants. Es gibt aber auch große Unterschiede in der Höhe der Gehälter.

Demnach erhalten zum Beispiel 37 Prozent der Geschäftsführer von GmbHs unter 200.000 Euro, während 15 Prozent über 500.000 Euro verdienen. Im Durchschnitt liegt der Verdienst von GmbH-Geschäftsführern bei etwa 212.000 Euro inklusive Zulagen.


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WebReporter: sleipnir67
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Industrie, Pharma, Einkommen
Quelle: www.focus.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.09.2011 15:45 Uhr von XvT0x
 
+1 | -7
 
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naja: überrascht jetzt nicht wirklich...

finds jetzt auch nicht so schlimm, immerhin sind wir mehr denn je auf die pharmaindustrie angewiesen.
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24.09.2011 16:56 Uhr von ROBKAYE
 
+4 | -1
 
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Hier unter anderem ein netter Kommentar zur Pharmaindustrie von Volker Pispers:

http://bit.ly/...

Und Martin Sonneborn zeigt, wie wir von der Pharmaindustrie von vorne bis hinten verarscht werden (anschauen lohnt, einfach göttlich ;-) :

http://bit.ly/...
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24.09.2011 17:52 Uhr von bin-nicht-da
 
+5 | -1
 
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Man muß kein Mediziner sein, um eines zu wissen: Alle Produkte der Pharmakonzerne dürfen aus wirtschaftlicher Sicht niemals heilen. Sie müssen abhängig machen und neue Krankheiten auslösen. Nur dann sind sie rentabel.
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24.09.2011 18:32 Uhr von XvT0x
 
+1 | -6
 
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@bin-nicht-da: vielleicht solltest du mal deinen alufolien-hut absetzen und an die frische luft gehen...

oder dich mit den basics von chemie/biochemie und physiologie auseinandersetzen.

krass wieviel geistiger dünnsch*ss hier steht
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24.09.2011 18:46 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -1
 
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"finds jetzt auch nicht so schlimm, immerhin sind wir mehr denn je auf die pharmaindustrie angewiesen. "

Naja, eigentlich sollte alles was mit Medizin zu tun hat den Menschen helfen ohne das man sich selbst die Taschen vollstopft.

Pharma - Medizin - Ärzte, sowas hätte niemals privatisiert werden dürfen.
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24.09.2011 19:16 Uhr von CrazyT
 
+2 | -0
 
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bin-nicht-da hat wohl etwas übertrieben ...

allerdings muss man sich eingestehen, dass Medikamente die viele Nebenwirkungen haben mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auf den Markt kommen als diejenige, die überhaupt keine Nebenwirkungen haben.
Kann mich da an eine von Studenten entwickelte Salbe erinnern die gegen Hautkrankheiten war ... die wurde nie offiziell eingeführt und schlichtweg abgelehnt ... war wohl nicht rentabel genug.
Mit Link zur Quelle kann ich momentan nicht dienen, schätze ich müsste da erstmal bei Google suchen.
(evtl. war es auch ne News bei shortnews, bin mir aber nicht so sicher)

Edit:
Also ich hab mal kurz gesucht, glaube das war mal im Fernsehen wo ich einen Beitrag gesehen hatte.
"Heilung unerwünscht" hies glaube ich die Dokumentation mit Titel wo das mit der Salbe erwähnt wurde ... leider find ich das video im Netz dazu nicht, zwar hat ich auf Youtube eins gefunden, aber der Account des Videos wurde wohl leider gelöscht.

[ nachträglich editiert von CrazyT ]
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24.09.2011 19:39 Uhr von CrazyT
 
+3 | -0
 
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hätte wohl noch etwas genauer recherchieren sollen ...
das Beispiel von mir ist wohl nicht das Beste, da der Beitrag wohl als Schleichwerbung für das Medikament bzw. das Buch zum Beitrag abgestempelt und abgewertet wurde ...

War wohl nichts ... ich bleib trotzdem gegenüber der Pharmaindustrie etwas kritisch.
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25.09.2011 01:27 Uhr von XvT0x
 
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lol: "Sie müssen abhängig machen und neue Krankheiten auslösen. Nur dann sind sie rentabel." sowas ist einfach wissenschaftlicher blödsinn, das hat nichts mit gesundem menschenverstand oder kritischem denken zu tun. wer sich die inhaltsliste von tabletten mal ansieht und über die dinge bescheid weiß, weiß wie sie wirken UND heilen und KEINE anderen krankheiten auslösen.

@CrazyT:
nice try, und respekt das du s zugibst... aber abgesehen von kritischem grunddenken geht mir das pharma-bashing schon ziemlich auf den zeiger.

was viele immer vergessen ist die massive konkurrenz auf dem gebiet, man sehe sich nurmal die ganzen stink-normalen schmerztabletten an:
ASS aspirin
ASS ratiopharm
ASS genericon
...

was sollte es den pharma-herstellern bringen wenn ihre produkte nicht gut wirken? oder wenn zuviele nebenwirkungen existieren? gute produkte werden weiter empfohlen und wieder verwendet.
mag sein das die preise überteuert sind aber fakt ist das wir ohne die forschung der pharma-industrie (inklusive deren geldgier) vom medizinischen standpunkt aus noch jahrzehnte zurückliegen würden.
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25.09.2011 01:57 Uhr von sleipnir67
 
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@CrazyT: "...Kann mich da an eine von Studenten entwickelte Salbe erinnern die gegen Hautkrankheiten war ... die wurde nie offiziell eingeführt und schlichtweg abgelehnt ....."

Daran kann ich mich auch erinnern, paar Jahre später wurde die Salbe über ein Pharma-Konzern verkauft. Ich meine, ich habe es vor 3-5 Jahren auf NDR gesehen. In den Out-Internet-Archiven sollte sich was darüber finden lassen.
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25.09.2011 04:27 Uhr von sleipnir67
 
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Letzten Endes zahlt der Patient. Auch die Forschung mit. In der Apotheke holt die Pharma-Industrie sich die Kosten zurück, oder glaubt jemand wirklich; dass die Chef´s der Pharma-Industrie sich daran beteiligen.?!
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25.09.2011 11:11 Uhr von XvT0x
 
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@sleipnir67: natürlich zahlen wir die forschung mit, ein einziges neues medikament zu entwickeln kostet mehrere millionen...

fakt ist trotzdem: ohne die geldgier der pharmaindustrie wären wir forschungstechnisch noch lange nicht so weit, soweit sollte das jeder realisieren können..

man beschwert sich ja auch nicht über die hohen preise von sony und über die böse-böse-böse technik-industrie, die nur aufs geld aus ist. das haben firmen einfach so an sich... das sie auf geld aus sind!
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25.09.2011 15:07 Uhr von sleipnir67
 
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@XvT0x: "...ohne die geldgier der pharmaindustrie wären wir forschungstechnisch noch lange nicht so weit,..."
---
Da behaupte ich mal ganz frech das Gegenteil. Der Forscher forscht üblicherweise um des Forschens willen, sowie der Archäologe gräbt um was zu finden und nicht zwingend des Geldes wegen.

Auch die möglichen Förderungen, Subventionen sowie steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten sind nicht zu unterschätzen.
---
"...nicht über die hohen preise von sony und über die böse-böse-böse technik-industrie..",

Oha, in meinem Bekanntenkreis, verbunden mit meiner Wenigkeit, tun wir auch dieses.

Man schraube mal elektronische Geräte auf und betrachte welche Bestandteile aus Billiglohnländern enthalten sind und mit welchen Preisen man dann hier "über den Tisch gezogen"
wird. Von der oft geplanten Obsoleszenz ganz zu schweigen.
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25.09.2011 16:09 Uhr von XvT0x
 
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@sleipnir: "Da behaupte ich mal ganz frech das Gegenteil. Der Forscher forscht üblicherweise um des Forschens willen, sowie der Archäologe gräbt um was zu finden und nicht zwingend des Geldes wegen."

nur blöderweise kann kein forscher dieser welt sich das ganze privat finanzieren lassen. und solange der staat die kosten für medikamentenforschung etc nicht übernimmt sehe ich nicht (viel) verwerfliches daran das die pharma-industrie hier ihren teil dazu beiträgt.

klar wäre es sinnvoll wenn der staat all diese dinge zahlen würde, wenn die krankenkassenbeiträge deshalb billiger wäre, apotheken-gänge fast gratis etc... aber so funktioniert das nunmal nicht.

versteh mich nicht falsch, ich heiße die hohen preise der p-industrie keinesfalls gut, aber dieses hirnlose bashing ohne das ganze system mal kurz zu überdenken führt zu nichts und ist ganz einfach nur populistisch (im sinne von: ich bekomme ganz viele plus für mein kommentar und ganz viele leute stimmen mir zu,etc.. )

und immer diese unterstellungen von wegen medikamente "helfen garnicht wirklich" und "sollen nur kränker machen" gehen mir langsam auf den zeiger. sowas kommt meistens von leuten die von biochemie einfach keine ahnung haben und sich trotzdem besonders schlau vorkommen.

"Oha, in meinem Bekanntenkreis, verbunden mit meiner Wenigkeit, tun wir auch dieses."

dann seid entweder ihr, oder wir die ausnahme ; )
ich kenne relativ wenig technik-versierte (hardware) menschen in meinem umfeld, es wird wohl damit zusammenhängen... nichtsdestotrotz scheint mir pharma-bashing weit mehr verbreitet als technik-bashing.


schönen sonntag noch
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25.09.2011 18:19 Uhr von sleipnir67
 
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@ XvT0x: Klare Sache, in einigen Punkten stimme ich Dir ja auch zu. Man sollte die Zusammenhänge im Gesamten betrachten, nur dadurch lässt sich eine objektivere Meinung bilden.

Ich gehöre auch nicht zu den Leuten, die generell gegen die PI sind oder deren Medikamente. Mir ist die PI und deren Kostengestaltung nicht unbekannt. Man sollte aber auch nicht den Eindruck erwecken, als ginge diese am Bettelstab.

Es ist wie in anderen Bereichen auch: Viele "Manager-Gehälter" sind oft nach dem Motto "No Limit" in den letzten Jahren erhöht worden. Auch da spricht generell -bei fähigen Bossen- nichts dagegen. Es gibt da nur leider auch viele "Nieten in Nadelstreifen".

Kommentar "bashing" oder dergleichen, habe ich nicht nötig. Ich schreibe meine Meinung(en) wie sie sind, wem´s nicht gefällt drückt auf rot, wem´s gefällt drückt auf grün. Das ist Realitiät. "Honig ums Maul schmieren" ist für mich verschwendete Zeit.

Aber trotzdem wünsche ich gleichermaßen noch einen schönen Sonntag Abend und einen guten Start in die Woche.
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26.09.2011 12:16 Uhr von bin-nicht-da
 
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@XvT0x: (im sinne von: ich bekomme ganz viele plus für mein kommentar und ganz viele leute stimmen mir zu,etc.. )

genau darauf wollte ich hinaus 1 millionen plus zu bekommen leider hab ich es nicht geschaft :(

natürlich war mein post übertrieben wie jemand es schon angesprochen hat. mir ist es auch klar das es medikamente gibt, die heilen, aber vertret ich auch die meinung das die P-Industrie nicht das ziel hat nur zu heilen. sie wollen in erster linie geld verdienen, da ist es nicht sinnvoll, medikamente zu verkaufen die einen menschen sofort/komplett und für viele jahre gesund machen.

z.b. die autoindustrie

man könnte natürlich autos bauen die eine sehr lange lebensdauer haben tut man aber nicht weil man mehr geld verdienen kann wenn das auto öfters kaputt geht usw. da gibts auch noch andere beispiele aber es ist ein langes thema und hat mit der P-Industrie und der news nichts zu tun.

leider ist alles wie du es auch schon angesprochen hast geldorientiert

mfg
der nicht da ist

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