24.09.11 13:58 Uhr
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Star-Investor findet es absurd, dass Bürger für Euro-Banken gerade stehen müssen

"Absurd" findet es Star-Investor Jim Rogers, dass angesichts der schwelenden Schuldenkrise in Europa "hart arbeitende Österreicher, Holländer oder Deutsche für Banken geradestehen müssen", die Fehler gemacht haben - etwa durch Vergabe fauler Kredite oder den Aufkauf absurder Anleihen.

Der Investor hält eine Pleite Griechenlands für zwingend notwendig, doch werde durch Unmengen von Geld versucht, Fehler zu vertuschen. Dabei könne nur eine Insolvenz von Schuldenstaaten und Banken mit der Folge, das "viele Leute Geld verlieren werden", nachhaltige Umdenkprozesse und Neuorganisation bewirken.

"Wer einmal pleite geht, gibt kein Geld mehr aus, dass ihm nicht gehört", so Rogers. Dafür gebe es zahlreiche Positiv-Beispiele heute erfolgreich wirtschaftender Staaten. So aber stehe die Krise alle zwei Jahre in verschärfter Form erneut ins Haus. Die Politik trage Schuld am Euro-Desaster.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Star, Bürger, Investor
Quelle: www.handelsblatt.com

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24.09.2011 13:58 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+23 | -1
 
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Rogers unternimmt nicht den Versuch, andere Kulturen zu maßregeln: "Und wenn die Griechen am Strand Ouzo trinken wollen, sollen sie das tun. Aber es sollen nicht andere dafür zahlen".

Nun - dieses gerne bemühte u. stark verallgemeinernde Zerr-Bild relativiert er, indem er wie beschrieben die wahren Profiteure u. Protagonisten der Rettungsmilliarden nennt: Banken, die sich an der Blase offenen Auges satt-provisioniert haben sowie am anderen Ende die Athener Klientelpolitik - beide im Kalkül, der unbeteiligte Steuerbürger Kerneuropas werde schlussendlich "alternativlos" für den organisierten Betrug haftbar gemacht.

Das Rogers sich als Partner Soros vor allem Hedgefonds widmet, macht ihn allerdings auch angreifbar.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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24.09.2011 14:10 Uhr von bigJJ
 
+23 | -0
 
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jeder sagt und weiß, dass das, was grade passiert illegal ist - dass hier der kleine mann um sein geld gebracht wird.
außer der gewählte volksvertreter...

hier werden nur banken gerettet bzw. versucht nur soviel kohle abzugreifen und in feste werte zu investieren, wie es nur irgend möglich ist. denn der knall wird kommtn, wenn nicht heute, dann in 2 jahren, wenn sie es in 2 jahren irgendwie abwenden können, dann halt in 4 jahren - aber er wird kommen.

und wir werden die dummen sein, aber das zurecht! wir haben es zugelassen und verdienen auch, dass die reichen bankster und konzerne uns unbemerkt geld aus der tasche ziehen.

anders lernt der mensch nicht, es muss wehtun!
wenn leute anfangen reihenweise ihre häuser zu verlieren, kein geld mehr haben, um sich genug zu fressen zu kaufen, erst dann - auch nur dann - wird sich etwas ändern können.
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24.09.2011 14:30 Uhr von Scare4t2
 
+6 | -3
 
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...mich erinnern solche Ausmaße immer an den Film "Demolition Man". Genau so wird es irgendwann sein...es gibt die Oberschicht und die Unterschicht! Die schieben sich da oben die Kohle hin und her...und wir dürfen zusehen, wir wir bis Ende des Monats über die Runden kommen! Die EU geht eh unter...ebenso wie der Euro! Ist alles nur eine Frage der Zeit! Würde der Mensch ewig leben, würde er anders denken und handeln. Aber so handelt er nur für seine Lebenstage! Mir gehts doch gut, warum soll ich zum Nachbarn schauen!!!
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24.09.2011 17:56 Uhr von alter.mann
 
+9 | -0
 
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nun ja, herr rogers, ihre erklärungen und ansichten in allen ehren ...

aber was wir nicht brauchen, ist einer, der uns zum 113. mal sagt, daß das alles mist ist, sonderen jemanden, der diesen mist endlich beendet.
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24.09.2011 19:36 Uhr von djrush
 
+3 | -0
 
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zeit wirds endlich mal einer der weiss was er sagt..
sollten nur noch merkel und co. diese news lesen
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24.09.2011 19:49 Uhr von dieterzi
 
+1 | -0
 
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ein Mensch: wie "Starinvestor" Jim Rogers wird mir nun nicht unbedingt sympathischer wenn er die Wahrheit spricht. Was er hier macht, wunderbar. Nur nutzt es uns nichts, weil es unter den Verantwortlichen offensichtlich niemanden mehr gibt der nicht mit im "Spiel" ist. Eindeutiger, wie mit den Hilfsmillarden für Griechenland kann es ja gar nicht mehr sein. Kein Mensch in der Griechischen Bevölkerung hat etwas von dem Geld, es sei denn er ist Banker also mit im "Spiel" So kann es mit Sicherheit nicht mehr lange funktionieren.

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