24.09.11 11:50 Uhr
 164
 

Erneut kein Beweis für eine Virenbeteiligung bei chronischem Erschöpfungssyndrom

Immer wieder werden Retroviren als Ursache für das chronische Erschöpfungssyndrom (CFS) vermutet, doch auch nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen gibt es keine Beweise dafür. Neueste Blutuntersuchungen innerhalb einer Studie konnten das Virus nicht sicher nachweisen.

Aus diesem Grund hat die Leiterin des Whittemore Peterson Institute in Reno, die die Theorie für die Beteiligung von Retroviren aufgestellt hatte, ihre Aussagen teilweise wieder zurück genommen. Aufgrund der plötzlich auftretenden Symptome bei CFS hatte man eine Virenbeteiligung angenommen.

Zuvor hatten verschiedene Labore in Bluttests von CFS Patienten Retroviren nachweisen können. Diese Tatsache hatte für viel Unruhe gesorgt, da man die Befürchtung hatte, die Viren könnten bei Blutspenden übertragen werden. Wahrscheinlich wurden die Proben allerdings im Labor kontaminiert.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Susi222
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Viren, Beweis, Blutprobe, Erschöpfungssyndrom
Quelle: www.aerzteblatt.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bundesforschungsministerin: Das Deutsche Internetinstitut kommt nach Berlin
Teneriffa: Spuren eines 130-Meter-Tsunamis gefunden
Forscher entdecken drei Dutzend Erbfaktoren, die die Intelligenz begünstigen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben




Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Anschlag in Manchester: Obdachlose zogen verletzten Kindern Nägel aus Haut
Papst Franziskus fragte Melania Trump scherzhaft: "Was geben Sie ihm zu essen?"
Morrissey attackiert nach Manchester-Anschlag britische Politiker und Queen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?