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Erneut kein Beweis für eine Virenbeteiligung bei chronischem Erschöpfungssyndrom

Immer wieder werden Retroviren als Ursache für das chronische Erschöpfungssyndrom (CFS) vermutet, doch auch nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen gibt es keine Beweise dafür. Neueste Blutuntersuchungen innerhalb einer Studie konnten das Virus nicht sicher nachweisen.

Aus diesem Grund hat die Leiterin des Whittemore Peterson Institute in Reno, die die Theorie für die Beteiligung von Retroviren aufgestellt hatte, ihre Aussagen teilweise wieder zurück genommen. Aufgrund der plötzlich auftretenden Symptome bei CFS hatte man eine Virenbeteiligung angenommen.

Zuvor hatten verschiedene Labore in Bluttests von CFS Patienten Retroviren nachweisen können. Diese Tatsache hatte für viel Unruhe gesorgt, da man die Befürchtung hatte, die Viren könnten bei Blutspenden übertragen werden. Wahrscheinlich wurden die Proben allerdings im Labor kontaminiert.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Viren, Beweis, Blutprobe, Erschöpfungssyndrom
Quelle: www.aerzteblatt.de

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