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Otto-Chef droht Auftragnehmern bei Lohndumping mit Rausschmiss

Otto gehe auch bei Auftragnehmern gegen Lohndumping, Scheinselbstständigkeit oder Hinterziehung von Sozialabgaben vor. Das betonte der Aufsichtsratsvorsitzende der Otto Group, Michael Otto, in Zusammenhang mit entsprechenden Vorwürfen gegenüber dem zur Otto-Gruppe gehörenden Paketdienst Hermes.

Otto war gestern Abend Teilnehmer der ARD-Talkrunde "Beckmann", in der es um Fragen der Moral und Ethik in der Wirtschaft ging. Die Anschuldigungen gegenüber Hermes waren einige Tage zuvor in dem ARD-Bericht "Das Hermes-Prinzip" erhoben worden (ShortNews berichtete).

Otto räumte ein, dass die Vorwürfe in Einzelfällen zuträfen. Hermes habe aber schon Maßnahmen beschlossen, um solche Fälle zu verhindern. Otto: "Wer in unserem Auftrag Dumpinglöhne zahlt, wer Sozialabgaben hinterzieht, wer Schwarzarbeit oder Scheinselbstständigkeit duldet, der fliegt bei uns raus."


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Rausschmiss, Otto, Lohndumping
Quelle: www.dvz.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.09.2011 15:21 Uhr von vmaxxer
 
+2 | -0
 
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Hmja: Aber auch die Auftragnehmer mit den höheren Preisen fliegen raus. Hm.
Der alte Otto hat zwar einige sehr gute Ambitionen wirklich einfluß darauf nimmt er aber auch nicht. Dazu sind manche interne Angelegenheiten auch eben zu intern als das eine andere Firma etwas angehen würde.

Aber er könnte mal seinen Einfluss bei der Regierung spielen lassen und das Pferd von vorne Aufzäumen. Ein Mindestlohn muss her, da geht kein Weg dran vorbei.
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23.09.2011 15:55 Uhr von jo-82
 
+3 | -2
 
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Hermes: ist eh Dreck, unter 1,5 Wochen Lieferzeit geht bei dem Verein gar nichts.
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09.10.2011 10:41 Uhr von BoltThrower321
 
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@hoenigpoenoekel: Dann müssten allerdings die Tarifverträge auch verbindlich gelten, so wie bei unseren Nachbarn.

Beispiel meine Kfz Branche, hier wird beschiessen wo es nur geht (in Deutschland), völlig egal wie groß das Unternehmen ist. Grund (unter anderem) kein verbindlicher Tarifvertrag.

Und ein Mindestlohn muss besonders dann gelten, wenn ein Tarifvertrag kein gescheiten Lohn hervorbringt. Auch hier sei als Beispiel die Zeitarbeitsbranche, Reinigungsgewerbe oder auch Friseurhandwerk genannt.

Weiter muss der Mindestlohn hoch genug sein um ein normales Leben ohne Sorgen führen zu können (heisst für mich auch normales gebrauchtes Auto samt Unterhalt, 45-55m² Wohnung, Versicherung, Fitnessstudio, Internet und gesundes Essen), aber nicht zu hoch um die Wirtschaft zu killen.

Firmen die trotz guten Zahlen niedrige Löhne zahlen, sollten sich meiner Meinung nach beim Fiskus rechtfertigen und kräftig draufzahlen, immerhin zerstören diese Unternehmenspraktiken unsere Renten und Sozialkassen!!!

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