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USA/Texas: Todeskandidaten erhalten künftig keine Wunschmahlzeit vor Hinrichtung

Gefängnisbeamte aus Texas (USA) stellten die bisherige Maßnahme ein, verurteilte Todeskandidaten ihre letzte Mahlzeit auswählen zu lassen. Ein prominenter Senator des Staates hatte sich über die Bitte eines in dieser Woche Hingerichteten echauffiert und Beschwerde eingereicht.

Der verlangte nämlich als letzte Henkersmahlzeit zwei Hähnchensteaks, einen dreifachen Schinken-Käseburger, frittiertes Okra, ein Pfund Grillfleisch, drei Fajitas, eine Pizza mit dickem Fleischbelag, einen großen Eisbecher und eine Platte Erdnussbuttertoffees mit zerstoßenen Erdnüssen.

Gefängnisbeamte sagten, dass der hingerichtete Lawrence Russell Brewer nichts davon aß. "Es ist äußerst unpassend, einer zum Tode verurteilten Person solch einen Vorzug zu gewähren," schrieb Senator John Whitmire.


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WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Texas, Hinrichtung, Wunsch, Mahlzeit
Quelle: www.statesman.com

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.09.2011 12:07 Uhr von Bokaj
 
+110 | -13
 
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Mein Gott: sie ermorden Menschen und gönnen diesen nicht einmal ein letztes Wunschmahl.
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23.09.2011 12:09 Uhr von Jaecko
 
+38 | -8
 
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Naja, passt doch zu deren vorgehen.
Gift für Tiere hernehmen und jetzt die Menschen auch nochmal ein Stück mehr wie Tiere behandeln...
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23.09.2011 12:16 Uhr von uss_constellation
 
+41 | -11
 
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Was für ein Depp: Ich finde es äußerst unpassend so eine Bemerkung abzugeben und noch unpassender eine Person als Bestrafung zu töten. Völlig unabhängig davon was im Vorfeld gelaufen ist.
Das Recht auf Leben ist ein grundlegendes Menschenrecht. Es kann nicht veräußert werden. Es kann nicht entzogen werden. Wer das nicht so sieht sollte mal unser Grundgesetz auswendig lernen und auch die Verfassung der Vereinigten Staaten lesen. Jeder Mensch mit einer guten humanistischen Grundbildung versteht die Ablehnung der Todesstrafe und weiß warum es so ist und auch so sein muss und so bleiben muss. Alles andere ist Mittelalter.
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23.09.2011 12:20 Uhr von Perisecor
 
+33 | -23
 
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Ich finde eine Obergrenze (in Florida z.B. $40) wichtig und nützlich.


Gerade bei einem Häftling, der dieses letzte Zugeständnis so stark ausnutzt und dann noch nicht einmal etwas isst, kann ich verstehen, wenn die Bevölkerung das nicht weiter hinnehmen möchte.


@ Jaecko

Du hast dich wohl von einer News hier auf SN blenden lassen. Das verwendete Gift wird _auch_ für Tiere eingesetzt, aber auch schon immer für Menschen - nur in geringerer Konzentration zur Betäubung.



@ uss_constellation

Dich auf das Grundgesetz und die Verfassung der USA zu berufen und gleichzeitig anderer Leute Meinung zu diskreditieren passt nicht zusammen.
Vielleicht sollte also gerade für dich der erste Schritt sein, dich erneut mit diesen zwei Schriften - und juristischen Kommentaren dazu - zu befassen.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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23.09.2011 12:30 Uhr von DeafNut
 
+25 | -1
 
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Ich würde dem Todeskandidaten eine Wunschmahlzeit gewähren. Diese dürfte aber einen Betrag X nicht übersteigen. Damit könnten alle Leben/Sterben.
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23.09.2011 12:50 Uhr von BoscoBender
 
+6 | -8
 
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Nur eine Kosten Frage Der Stirbt es und das Essen in seinem Magen ist mehr wert als der Menwsch der hingerichtet wird...
So die Denkweise der Verantwortlichen...
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23.09.2011 12:57 Uhr von ElChefo
 
+4 | -5
 
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constellation: "Das Recht auf Leben ist ein grundlegendes Menschenrecht. Es kann nicht veräußert werden."

Alle Grundrechte sind gleichsam unveräusserlich.
Was mich zum zweiten Punkt bringt:

"Wer das nicht so sieht sollte mal unser Grundgesetz auswendig lernen"

Artikel 18.
Artikel 2 (2) Satz 3.
Viel Spass beim lesen.
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23.09.2011 13:25 Uhr von JesusSchmidt
 
+7 | -11
 
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@Perisecor: du schreibst ja wiedermal ziemlichen unfug.
das recht auf freie meinungsäußerung wird sogar in den u.s. of assholes den menschenrechten untergeordnet.

basierend auf dem recht auf freie meinungsäußerung könnte man dir sonst auch mal kräftig eins auf die rübe geben, weil man halt der meinung war, dass du das bräuchtest.

uss_constellation hat vollkommen recht.
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23.09.2011 13:39 Uhr von Morgentot
 
+8 | -7
 
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Minus: Also, auch wenn ich jetzt ne Menge Minus kassiere...

Unabhängig davon, was ich von der Todesstrafe halte, aber wer sich so einen Berg Essen bestellt, und dann nichts davon isst, dem scheint an seiner "letzten Mahlzeit" nicht viel gelegen zu haben...
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23.09.2011 14:55 Uhr von GottesBote
 
+3 | -6
 
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Ich frage mich immer: Was würde Jesus tun? Wenn doch die USA so erzchristlich sind, wieso fragen die sich nicht das gleiche?

Jesus hatte die Möglichkeit Maria Magdalena zu töten, und verschonte sie.
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23.09.2011 15:10 Uhr von Hodenkobold
 
+2 | -12
 
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23.09.2011 15:11 Uhr von Perisecor
 
+1 | -8
 
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@ GottesBote: Die USA sind nicht erzchristlich.

@ JesusSchmidt

"du schreibst ja wiedermal ziemlichen unfug."

Sagt jemand, der meinen Kommentar offensichtlich nicht verstanden hat... aber gut.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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23.09.2011 16:09 Uhr von irykinguri
 
+1 | -5
 
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ja ist schon scheisse: das die gefängnisse private gewinnorientierte unternehmen sind die mit gefangenen geld machen.das würde auch erklären warum 25% aller gefangenen der welt in den usa sitzen, wobei die usa nur 4% der erdbevölkerung ausmacht.aber cool finde ich das microsoft und rapdishare das gleiche "public affair managment" (lobbying firm) nutzen wie die "Correctional Services Corporation" (das gefängnissunternehmen) und die schwulen und lesben vereinigung.
amerika, das land der (un)begrenzten mölichkeiten. ich würde mich als schwuler schämen wenn diese leute für mich propaganda machten bzw. von solchen leuten "unterstützt"
zu werden.
hoffentlich müssen knastis bald wirklich für die aufnahme und den aufenthalt zahlen, sonst sieht es schlecht aus mit der wirtschaft
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23.09.2011 16:11 Uhr von Tolado11
 
+3 | -5
 
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Die USA erinnern mich immer mehr ans Mittelalter, wo man Verbrecher in die Kerker geworfen hat(teilweise ohne echte Beweise) und sie dann herausgeholt hat um sie zu töten. JEDER Mensch hat ein Recht auf Leben und dieses Grundrecht verletzten die USA massiv....
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23.09.2011 16:18 Uhr von Perisecor
 
+4 | -4
 
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@ irykinguri: "das die gefängnisse private gewinnorientierte unternehmen sind die mit gefangenen geld machen"

Das ist so nicht korrekt.



"25% aller gefangenen der welt in den usa sitzen, wobei die usa nur 4% der erdbevölkerung ausmacht."

Und das ist komplett falsch.
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23.09.2011 16:22 Uhr von DrGonzo87
 
+5 | -5
 
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@Digitalkaese: "Glaube nicht, also warum wird MÖRDERN so ein Recht zugestanden, während derjenige der hingerichtet werden soll seinen Opfer dieses Recht verwehrt hat? "

Das könnte daran liegen, dass man sich nicht auf die Stufe der Mörder herablassen will und etwas namens Menschlichkeit zeigt. Wird zwar durch die folgende Hinrichtung at Absurdum geführt, gilt aber dennoch. Das Problem ist dass zu viele Menschen zu leicht in diese Kindergartenargumentation à la "der hats doch auch gemacht" fallen, weswegen die menschliche Evolution so langsam voranschreitet. Mord ist ein grauenhaftes Verbrechen, aber es dem Mörder als Reaktion gleich zu tun bringt die Menschheit auch nicht weiter.
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23.09.2011 16:47 Uhr von vulpecula
 
+4 | -0
 
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Wie es mit der ´Henkersmahlzeit´ gehalten wird kommt auf den Bundesstaat an. Wie oben schon erwähnt gibt es in manchen Staaten eine Budgetobergrenze oder die Gefangenen dürfen nur aus dem ´Gefängnismenü´ auswählen. Und der ´Brauch´ der Henkermahlzeit kommt noch aus der Antike. Dort hat ein zum Tode Verurteilter sein Urteil akzeptiert und seine Richter/Henker quasi von der Schuld des Mordes freigesprochen wenn er diese letzte Mahlzeit angenommen hat.
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23.09.2011 17:27 Uhr von Fireproof999
 
+2 | -3
 
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@vulpecula: und wenn ich die Mahlzeit abgelehnt hätte und meine Strafe somit nicht akzeptiert hätte? Wäre dann mein Henker auch des Mordes verurteilt worden? xD
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23.09.2011 17:41 Uhr von Hebalo10
 
+4 | -0
 
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@irykinguri, "das die gefängnisse private gewinnorientierte unternehmen sind die mit gefangenen geld machen.das würde auch erklären warum 25% aller gefangenen der welt in den usa sitzen, wobei die usa nur 4% der erdbevölkerung ausmacht"

Diese Weisheit müsstest Du mir aber auch belegen können!
Allein China mit seinen 1,6 Milliarden Menschen dürfte locker mehr Häftlinge besitzen.
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23.09.2011 17:53 Uhr von Galerius
 
+1 | -1
 
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Wie: kommen alle darauf, dass dort nur Mörder sind?
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23.09.2011 18:33 Uhr von Actraiser
 
+1 | -2
 
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ja, nehm den leuten noch das letzte bisschen menschenwürde, nachdem sie jahrelang in einem dunklen loch auf den tod gewartet haben.

irgendwo gabs mal eine website mit den ganzen henkersmahlzeiten der letzten jahrzehnte + den letzten worten der verurteilten,.. was da teilweise für ein zeug dabei war..
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23.09.2011 19:50 Uhr von d-fiant
 
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Nicht jeder der hingerichtet wird ist schuldig: Die Fehlerquote in den USA ist nachweisbar erschreckend hoch. Daher hört bitte auf hier so zu formulieren als hätten die Ihren Tod verdient. Staatlich verordneter Mord ist einfach pervers..
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23.09.2011 20:20 Uhr von Tastenhauer
 
+4 | -0
 
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An einige hier, die dem Senator zustimmen. Rechnet euch mal bitte folgendes aus:

Quelle http://www.dw-world.de/...

"Ein Häftling verursache derzeit pro Jahr durchschnittliche Kosten von 23.876 Dollar."

Wenn man jetzt sieht, daß viele über 20 Jahre auf ihre Hinrichtung warten, ergibt sich folgende Rechnung:

23876*20 = 477.520 Dollar !

Und ihr macht euch tatsächlich wegen evtl. 200 Dollar in die Hosen? Denkt mal darüber nach ;)
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24.09.2011 01:47 Uhr von Guschdel123
 
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Ich sage nur: Troy Davis, der angeblich einen Police Officer niedergeschossen haben soll.
Natürlich kann ich weder seine Schuld noch seine Unschuld beweisen - ersteres aber durch gegebene Fakten untermauern. 6 der 8 Hauptzeugen haben ihre Aussage zurückgezogen, gar gesagt, dass sie unter Drohungen seitens der Polizei aussagten. Die restlichen 2 bestehen aus einem Polizisten und einer weiteren Person, die als möglicher Mörder bezeichnet werden darf.

Es gab nirgends DNA-Spuren von Troy Davis an der Tatwaffe, kein Motiv, keine Beweise - nichts. Abgesehen davon, dass es weiterhin eine riesige Divergenz zw. hingerichteten Weißhäutigen und hingerichteten Farbigen gibt, in welche Richtung kann sich jeder denken.

Was ich damit sagen will: Zum einen ist das sog. ´´Rechtssystem´´ der USA eines der altertümlichsten der Welt, zum anderen sind sehr viele vermeintliche Mörder durch Falschaussagen zu solchen deklariert worden. Und nun kommt irgendein Abgeordneter daher und meint, diese Person dürfe sich wenigstens nichts mehr zum Essen wünschen?

Sind die USA mit ihrer vermeintlichen christlichen Ethik nicht diejenigen, die immer was von Patriotismus schwafeln und jedem Menschen nur das beste wollen? Sollte nicht genau aus diesem Grund eine Tat der Güte, der christlichen Fürsorge geschehen? Stattdessen lebt dieses Land weiterhin in den eigenen Widersprüchen ohne es zu merken, geschweigedenn dagegen zu kämpfen.
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24.09.2011 05:20 Uhr von Acun87
 
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also: auf dieses eine essen kommt es doch eh nicht an. ich frag mich sowieso wie man gescheit was runter bekommt, wenn man weiß, dass nach dem rülpser der kopf ab ist.

ich bin sowieso gegen diese massenermordung der amerikanischen regierung. die wollen die einwohnerzahlen so gering wie möglich halten. das land des alles sehenden auges.

schon mal was von der nwo gehört ?

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