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Illegale Preisabsprachen: Bahn fordert von "Schienenfreunden" Schadenersatz

Der Deutschen Bahn ist durch illegale Preisabsprachen für Bahnschienen nach eigenen Angaben ein Schaden in dreistelliger Millionenhöhe entstanden. Nun verhandelt der Konzern mit Mitgliedern des damaligen Kartells über Schadenersatz.

An dem Kartell, das sich ironischerweise den Namen "Schienenfreunde" gegeben hatte, sollen 30 Firmen beteiligt gewesen sein. Außer gegen diese Unternehmen laufen seit einigen Wochen Ermittlungen gegen 90 Verdächtige. Die angebotenen Preise sollen um 20 Prozent überteuert gewesen sein.

Beteiligt an dem Kartell ist nach Angaben der Behörden auch die ThyssenKrupp-Tochter GfT Gleistechnik. Auf sie sollen mehr als die Hälfte aller Lieferungen entfallen. Die Bahn will ThyssenKrupp verklagen, wenn es nicht zu einer gütlichen Einigung kommt.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bahn, Schadensersatz, Forderung, Preisabsprache
Quelle: www.dvz.de

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23.09.2011 12:51 Uhr von Asasel
 
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Jetzt weiss auch mal die Bahn AG, wie das ist, wenn man als "Kunde" abgezockt wird.

Nur wir können gegen die Bahn nicht klagen.

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