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GB: Magenbypass der Mutter ließ das ungeborene Kind verhungern

Die 25-jährige Holly Emms ließ sich einen Magenbypass einsetzen, nachdem Ärzte sie vor gesundheitlichen Nebenwirkungen ihrer Fettleibigkeit (sie wog damals um die 120 Kilogramm) gewarnt hatten.

In den darauf folgenden vier Monaten verlor sie fast 58 Kilogramm - und ließ dabei ihr ungeborenes Kind verhungern. Ihre Tochter Juli kam in der 25. Schwangerschaftswoche zur Welt: dabei wog sie nur knapp unter 900 Gramm. Sie starb zwei Tage nach der Geburt.

Als bei Holly der Magenbypass eingesetzt wurde, nahm sie die Pille und hatte keine Ahnung, dass sie schwanger war. Sie vermutet, dass Medikamente, die sie vor der Operation erhielt, die Wirkung der Pille beeinflusst hätten. "Man hätte bei mir einen Schwangerschaftstest durchführen sollen", so Holly.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Mutter, Hunger, Magen, Bypass
Quelle: www.dailymail.co.uk

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.09.2011 11:33 Uhr von MC_Kay
 
+8 | -3
 
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Rechnen: "Als bei Holly der Magenbypass eingesetzt wurde, nahm sie die Pille und hatte keine Ahnung, dass sie schwanger war. Sie vermutet, dass Medikamente, die sie vor der Operation erhielt, die Wirkung der Pille beeinflusst hätten."

War sie nun vor der Operation schwanger oder wurde sie durch die Nebenwirkungen der Medikamente schwanger?
Dass sie die Pille nimmt gibt man vor eine OP an und klärt auch ab ob es Probleme mit der Wirklung selbiger gibt, wenn man nun andere Medikamente nimmt.

Wenn nun die Wirkung der Pille aufgehoben wurde, wurde sie also vor dem Eingriff geschwängert und denmach nach einem evtl. vornehmbaren Schwangerschaftstest.

"In den darauf folgenden vier Monaten verlor sie fast 58 Kilogramm - und ließ dabei ihr ungeborenes Kind verhungern. Ihre Tochter Juli kam in der 25. Schwangerschaftswoche zur Welt[...]"

Nehmen wir mal an, sie wurde in einem Fenster +- 1Woche um den Operationstermin schwanger, ist da aber ein Rechenfehler. Weil 4Wochen / Monat * 4 Monate = ca 16. Schwangerschaftswoche und keine 25. Woche. Dass sie die Medikamente bereits 2 Monate vor der Operation bekommen hat halte ich für sehr unwarscheinlch.

Edit
Wenn sie die Frühgeburt nun im September gehabt hat, dann könnte die Zeit einigermaßen stimmen, aber dann wurde sie in dem Fenster +- eine Woche um den OP-Termin schwanger. Nur welcher Arzt macht so kurz vor der OP noch einen Schwangerschaftstest, nachdem sie über Risiken aufgeklärt wurde?

Dennoch tragisch

[ nachträglich editiert von MC_Kay ]
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23.09.2011 11:36 Uhr von akr6
 
+5 | -4
 
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Eigenverantwortung: Ja, wieder das Thema der Eigenverantwortung. Poppen können die alleine, aber wehe da kommt ein Kind bei raus. Ne, sorry, aber so viel sollte man auch auf den eigenen Körper hören.
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23.09.2011 11:40 Uhr von Mystiria
 
+10 | -1
 
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Ich weiß ja nicht, wie die Bürokratie dort ist, aber hier muss man als Patient versichern, dass man nicht schwanger ist. Bevor man den Wisch nicht unterschrieben hat, gibt es auch keine Operation.

Und jeder der vernünftig verhütet und die Pille nimmt weiß, dass es viele verschiedene, auch pflanzliche Mittel gibt, die die Wirkung der Pille einschränken können, daher sollte man
eben vorher die Packungsbeilage lesen.

Die Verantwortung einfach auf die Ärzte zu schieben finde ich zu einfach...

Den Verlust macht es natürlich nicht besser und es tut mir sehr leid für das kleine Wesen. 900 Gramm sind doch eigentlich ein Gewicht, mit dem dem man Frühchen heutzutage gut durchbekommt, ich schätze da spielten weitere Faktoren eine Rolle. Meine Neffen wogen gerade einmal 720 und 580 Gramm (Zwillinge) und sind jetzt vollkommen gesund.
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23.09.2011 11:43 Uhr von Bender-1729
 
+11 | -1
 
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Man hätte mal besser einen Intelligenz- statt eines Schwangerschaftstests bei ihr durchführen sollen.

Selbst ich als Mann weiß, dass vor jeder Einnahme von Medikamenten zu prüfen ist, ob diese die Wirkung der Pille beeinflussen. Sollte eine Frau, die diese Medikamente selber einnimmt, es nicht eigentlich besser wissen?

Dumm f*ckt gut ...
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23.09.2011 12:57 Uhr von omar
 
+1 | -0
 
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Hmm, Frau mit 120kg nimmt die Pille und der Kerl hat Sie nicht verlassen, als Sie sich auf 62kg runtergehungert hat???
Der muss doch sicher ein Feeder gewesen sein...
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23.09.2011 13:13 Uhr von U.R.Wankers
 
+3 | -0
 
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nur Mutmassungen: 60 kg Gewichtsverlust während der Schwangerschaft, aber die bösen Ärzte sind natürlich schuld *augenroll*
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23.09.2011 14:46 Uhr von muehlie
 
+4 | -0
 
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Alles riesengroßer Schwachsinn! Schaut man sich fetale Größen- und Gewichtstabellen an, wird man feststellen, dass das Baby mit 900g in der 25. Schwangerschaftswoche sogar richtig proper war. Normal wäre ein Gewicht um die 660g gewesen.

Das Kind ist vielleicht an den Folgen eines Schwangerschaftsdiabetes oder sonstwas gestorben. Aber verhungert ist es auf keinen Fall. Die Natur sorgt in der Regel ohnehin dafür, dass zuerst das Baby versorgt wird und dann erst die Mutter.
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23.09.2011 21:36 Uhr von 338LM
 
+3 | -0
 
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in der 25. SSW: hat ein Fetus normalerweise höchstens 750 Gramm.

Die Überlebenschancen stehen bei knapp 50 % bei eine Frühgeburt in der 25. Woche.

Ich sehe das, wie meine Vorrednerin, auch eher kritisch. Ein Magebypass ist keine Operation, die "einfach so" bei Übergewicht gemacht wird, in aller Regel liegt der BMI dabei über 40 und das ist schon Adipositas per magna.
Außerdem ist eine SS mit Magenbypass möglich, wenn auch unter Risiken.
Ein Patient mit Magenbypass muss ohnehin gewisse Stoffe (Vit. B12) substituieren und das ungeborene Kind wird vom Organismus vorrangig versorgt oder man könnte auch sagen, der Fetus bedient sich bei der Mutter ohne Rücksicht auf ihren Organismus. Dass der Fetus zu kurz kommt, ist unwarscheinlich.

Sehr dubios das alles und ich bin nicht sicher, ob sich das wirklich so zugetragen hat, wie in der Quelle genannt.

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