23.09.11 06:41 Uhr
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Forscher im Parabelflug: Wie funktioniert das Gehirn in der Schwerelosigkeit

Forscher haben bereits viele Daten bezüglich der Physiologie des Menschen in der Schwerelosigkeit gesammelt, doch nur wenige über das Gehirn. Ein Team aus Köln hat nun Menschen auf einem Parabelflug begleitet und viele Daten gewonnen, die manche Erklärungen liefern können.

Klar ist bereits, dass die abnehmende Schwerelosigkeit das Gehirn mit Blut regelrecht flutet. Mittels EEG-Kappen zeichnete man nun genauere Gehirnstromdaten auf, manche Probanden lösten Rechenaufgaben. Teilweise sogar schneller, als auf dem Boden.

Erste Auswertungen ergaben, dass einige Regionen im Präfontral-Cortex verstärkt aktiviert und durchblutet wurden, wohingegen Temporal- und Occipitallappen Leistungseinbußen aufwiesen. Die Auswertung der Daten ist noch lange nicht abgeschlossen, doch es hat sich scheinbar gelohnt.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Gehirn, Schwerelosigkeit, Parabel
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.09.2011 06:41 Uhr von FrankaFra
 
+1 | -0
 
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Wer mal ein Video sehen möchte, wie es auf so einem Flug abgeht:

http://www.youtube.com/...
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23.09.2011 09:47 Uhr von Jlaebbischer
 
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Da haben wir im Orbit eine Raumstation, wo ein paar Wissenschaftler unterwegs sind, die der Schwerelosigkeit ständig ausgesetzt sind. Und die fliegen dann noch mit nem Flugzeug in der Gegend rum, um den Effekt künstlich herzustellen?

Macht irgendwie keinen Sinn. Aber aus der News geht auch nicht so ganz hervor, ob der Flug nur wegen dem Experiment stattfand, oder die Wissenschaftler nur Leute begleitet haben, die sowieso dieses Erlebnis gebucht hatten.
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23.09.2011 10:26 Uhr von alphanova
 
+2 | -1
 
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"Klar ist bereits, dass die abnehmende Schwerelosigkeit das Gehirn mit Blut regelrecht flutet."

genau andersrum. entweder mit zunehmender Schwerelosigkeit oder mit abnehmender Schwerkraft gelangt mehr Blut ins Gehirn.
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23.09.2011 10:47 Uhr von Again
 
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Jlaebbischer: "Macht irgendwie keinen Sinn."
Ich kenn mich da nicht sonderlich gut aus, kann mir aber vorstellen, dass man für EEG-Untersuchungen vielleicht doch einiges an Material und dadurch auch Platz braucht. Außerdem hat man wohl auch den Vorteil schneller Kontrollen bei Schwerkraft durchzuführen.

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