Machtkampf um den NPD-Vorsitz - Seriösere Wirkung wird angestrebt
Eine neue Parteistrategie bahnt sich in der NPD Sachsen an. Holger Apfel will den langjährigen Parteivorsitzenden Udo Voigt aus dem Amt heben. Nach 15 Jahrne Vorsitz bescherte Voigt bei den letzten Wahlen eher schlechte Ergebnisse. Im Oktober möchte Apfel die Wende auf dem Bundesparteitag einleiten.
Obwohl Udo Voigt nicht so leicht abtreten möchte, rücken bereits seine engsten Parteifreunde von ihm ab. Sein Parteifreund Eckhard Bräuniger meinte, man solle Voigt nicht schlechtreden, doch faktisch habe die NPD viele Stimmen verloren. Es müsse einen Wechsel geben.
Die neue Strategie soll seriöser werden, dennoch radikal bleiben. Holger Apfel gibt sich bereits gemäßigter. Eine Art Doppelspitze wäre denkbar. Der zuletzt wegen Volksverhetzung verurteilte Udo Pastörs könnte nach innen hetzen, und Apfel nach außen hin den moderaten Stil an den Tag legen.