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Überlichtgeschwindigkeit am Cern? Verblüffende Elementarteilchen gemessen

Wissenschaftler sind ob der neuen Messergebnisse bezüglich des Teilchenbeschleunigers bei Genf erstaunt. Denn diese lassen möglicherweise darauf schließen, dass sich Elementarteilchen mit sehr geringer Masse, sogenannte Neutrinos, mit Überlichtgeschwindigkeit fortbewegen können.

Eigentlich ist dies nach dem deutschen Physiker Albert Einstein nicht möglich, da die Geschwindigkeit des Lichts die maximal erreichbare Geschwindigkeit überhaupt darstellt. Konkret waren die Neutrinos wenige Nanosekunden schneller als erwartet.

Das Wissenschaftlerteam, um das "Opera-Experiment", konnten weder "einen trivialen Fehler" noch "richtig fiese Effekte" finden, die die Ursache der Abweichung sein könnten. Daher bitten sie nun um die Mithilfe der Forschungsgemeinde.


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WebReporter: H311dr1v0r
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Geschwindigkeit, Lichtgeschwindigkeit, Cern, Elementarteilchen
Quelle: www.gmx.net

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.09.2011 23:24 Uhr von Rechthaberei
 
+4 | -4
 
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Damit schrumpft das Universum und überhaupt: jede Entfernung jetzt vielleicht massiv zusammen, wenn nun in Überlichtgeschwindigkeit alternativ gemessen werden kann.

[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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22.09.2011 23:35 Uhr von Exilant33
 
+28 | -2
 
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An sich ja gut geschrieben Hell, Thema ist Interessant, aaaaber, der Kommentar dämlich;) Ich kenn ja nix anderes von dir^^
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22.09.2011 23:37 Uhr von Again
 
+7 | -0
 
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Da gibts oft Dinge auf die man nur schwer draufkommt. Am LEP korrelierten Messungen mit dem Wasserstand im Genfer See ^^
Den Zugfahrplan konnte man glaub ich auch rekonstruieren.

[ nachträglich editiert von Again ]
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22.09.2011 23:47 Uhr von Tokiki
 
+1 | -1
 
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Korrektur: Neutrinos sind nicht elektrisch geladen.
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22.09.2011 23:56 Uhr von Bastelpeter
 
+6 | -1
 
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viel Ahnung davon habe ich ja nicht, aber: was passiert eigentlich, wenn ich ein Neutrino auf fast Lichtgeschwindigkeit bringe. Dieses verschraenkt sich dann unbemerkt mit einem anderen Neutrino, das auf der Strecke schon etwas weiter ist. Wenn ich das verschraenkte Neutrino dann messe, wird das Original zerstoert, und schon habe ich die "Ueberlichtgeschwindigkeit".
Vielleicht weithergeholt, aber vielleicht ist ja was dran.
Sollte dieser Effekt echt sein, liesse sich zumindest kommunikationstechnisch ein Nutzen ziehen lassen, da dann eine virtuelle "Ueberlichtgeschwindigkeit" erreicht wird, was weitere Moeglichkeiten eroeffnet. Nur mal so eine Idee

[ nachträglich editiert von Bastelpeter ]
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22.09.2011 23:56 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
 
+3 | -0
 
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Das ist schon ein enormer Durchbruch: Wenn das stimmt ist das echt spektakulär! Obwohl es sich hier "nur" um Teilchen mit sehr geringer Masse handelt zeigt es doch, dass Überlichtgeschwingigkeit möglich ist. Objekte mit größerer Masse auf Überlichtgeschwindigkeit zu bringen müsste also auch irgendwie möglich sein, auch wenn die Menscheit noch Jahrhunderte davon entfernt ist. In gewiser weise hat helldriver mit seinem Kommentar gar nicht so unrecht, jedenfalls was die Reise zu fremden Planeten betrifft, die damit nun theoretich möglich sind, und nicht mehr nur realitätsferne Hirngespinste. Ob das jetzt aber bedeutet, dass die Aliens bei uns ein und ausgehen oder wir alle von der Men in Black "geblitzdingst" wurden, wage ich zu bezweifeln....

[ nachträglich editiert von mitTH_RAW_Nuruodo ]
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23.09.2011 00:04 Uhr von Again
 
+2 | -0
 
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Bastelpeter: "Dieses verschraenkt sich dann unbemerkt mit einem anderen Neutrino, das auf der Strecke schon etwas weiter ist."
Naja, dann hätte man effektiv aber auch Überlichtgeschwindigkeit, was Einstein ebenfalls widerspricht ;-)
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23.09.2011 00:15 Uhr von Bastelpeter
 
+2 | -0
 
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und der Zwilling behaelt die Eigenschaften. Das waere wie virtuelle Ueberlichtgeschwindigkeit. Dabei muss dann auch zumindest virtuell ein Sprung vollzogen worden sein, so dass man nach Heisenberg irgendwo im Universum wieder auftauchen koennte ohne Zeit zu verlieren. Haengt vielleicht davon ab wie weit das Zwillingsteilchen entfernt war...
Leider fehlt mir das Wissen, hier vernuenftige Berechnungen anzustellen, und ich kann ja auch komplett falschliegen...
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23.09.2011 00:18 Uhr von Bastelpeter
 
+2 | -0
 
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@Getschi, Das wuerde moeglicherweise aber die tatsaechlichen physikalischen Barrieren mit dem Ansteigen der Masse auf unendlich etc. umgehen. Ich behaupte ja nicht, dass es Ueberlichtgeschwindigkeit wie im herkoemmlichen Verstaendnis gibt. Das waere aber eine elegante Umgehung der Barrieren.
Leider ist ja bisher noch nicht einmal geklaert, ob die "Ueberbeschwindigkeit" nicht doch ein Result aus Messfehlern ist. Dann muesste dieser Denkansatz leider verworfen werden als logische Schlussfolgerung.

[ nachträglich editiert von Bastelpeter ]
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23.09.2011 00:37 Uhr von Bastelpeter
 
+4 | -0
 
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Sollte sich das aber tatsaechlich bestaetigen, waere es durchaus vorstellbar, den Raum zu falten, also ein Wurmloch zu erzeugen, das zwei Punkte im Raum direkt verbinden wuerde
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23.09.2011 02:22 Uhr von MaxBoulet
 
+3 | -0
 
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@Bastelpeter: Das ist schon im Rahmen der allgemeinen Relativätstheorie möglich, Stichwort Alcubierre Drive.

http://www.youtube.com/...

http://en.wikipedia.org/...
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23.09.2011 08:16 Uhr von Fischgesicht
 
+5 | -0
 
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nur chuck norris: ist schneller als das licht
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23.09.2011 08:26 Uhr von sille_LE
 
+5 | -0
 
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*patsch: nivo????
Ich hab gerade fast meinen Kaffee ausgespuckt.
:-)
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23.09.2011 08:48 Uhr von dexion
 
+3 | -2
 
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Auch wenn die News gut geschrieben ist, musste ich deine unnötigen Texte deiner persönlichen Meinung einfach melden...
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23.09.2011 09:58 Uhr von MC_Kay
 
+0 | -0
 
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Inhalt: "Konkret waren die Neutrinos wenige Nanosekunden schneller als erwartet."

Auf welcher Strecke?
War es auf einer sehr kurzen Strecke ist die "Überlichtgeschwindigkeit" deutlich höher als auf einer seeeeeehr langen.

"Das Wissenschaftlerteam, um das "Opera-Experiment", konnten weder "einen trivialen Fehler" noch "richtig fiese Effekte" finden,[...]"

Um einen solchen Effekt wirklich zu bestätigen muss man die gesamte Messstrecke überprüfen ob dort an irgendeinem Punkt ein Fehler im System ist/sein könnte. So wurde auch verfahren als man die Kossmische Hintergrundstrahlung (Hintergrundrauschen) entdeckte.
Erst wenn kein Fehler feststellbar ist und das Experiment reproduzierbar ist, ist das einer News wert!!
Sonst ist es nur eine
"eventuell wurde was ...."
"wir könnten was entdeckt haben ...."
"wir sind uns nicht sicher ob ...."
etc.
News!
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23.09.2011 10:00 Uhr von Trekki1990
 
+4 | -1
 
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JUHUUUU! Mein Trekki Herz schlägt höher *.*
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23.09.2011 10:01 Uhr von V8-Zulu
 
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Wie so oft Liebe Wissenschaftler, erfindet doch einfach wieder ein neues Teilchen, das ihr zwar nicht nachweisen könnt, welches aber dieses Problem löst. Dann feiert euch selbst und erhaltet weitere Gelder für die Suche nach eben jenem Teilchen.
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23.09.2011 10:11 Uhr von Gebirgskraeuter
 
+1 | -0
 
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Auch wenn ihm grundsätzlich viel zu viel zugesprochen wird, Tesla war zumindest der Meinung genau dies damals mit seiner riesgen Teslaspule nachgewiesen zu haben. 1,5 fache Lichtgeschwindigkeit...damals glaub anhand der Laufzeiten die seine Signale durch die Erde und zurück reflektiert benötigt haben..
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23.09.2011 10:19 Uhr von Again
 
+6 | -0
 
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MC_Kay: "Auf welcher Strecke?"
Etwa 700 km.

"Erst wenn kein Fehler feststellbar ist und das Experiment reproduzierbar ist, ist das einer News wert!!
Sonst ist es nur eine "
Nein, es ist imho schon eine News wert, weil man tatsächlich ratlos ist.

@V8-Zulu:
Tja, kein Fan von Grundlagenforschung, was?

[ nachträglich editiert von Again ]
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23.09.2011 10:20 Uhr von kulifumpen
 
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In einer Sendung von Prof. Harald Lesch wurde das Thema mal erläutert. Es wurde dabei ein experiment erläutert, bei dem Teilchen von A nach B geschickt wurden. Diese wurden auf überlichtgeschwindigkeit beschleunigt. Das ganze war ein Erfolg und die Teilchen waren schneller als Lichtgeschwindigkeit. Das Problem dabei ist, dass durch diese Geschwindigkeit Informationen verloren gehen und somit zwar etwas am Ziel B an kommt aber eben nicht vollständig. Somit ist diese Geschwindigkeit zwar möglich aber nicht sinnvoll, da wichtige Informationen verloren gehen.

Rein rechnerisch ist so etwas ja möglich aber nach der Einsteinschen Physik eben nicht realisierbar. Wenn man sich damit beschäftigt, befindet man sich schnell auf dem Gebiet Quantenmechanik etc. und das ist einfach noch zu unerforscht und für Laien zu wenig greifbar.

@Autor: du wirkst sehr wirr aber ich finde es witzig :)
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23.09.2011 10:31 Uhr von capgeti
 
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natürlich gibt es überlichtgeschwindigkeit.
Nur lassen sich dadurch keine informationen transportieren... (siehe tunneleffekt)
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23.09.2011 11:00 Uhr von Kallepatz
 
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Möge die Macht mit uns sein: Wie überraschend und lächerlich zugleich. Wenn ich das immer höre. Sowas ist nicht möglich. Das ist gegen die Physik. Alles ist möglich...man muß es nur entdecken.
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23.09.2011 11:38 Uhr von K.T.M.
 
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"Eigentlich ist dies nach dem deutschen Physiker Albert Einstein nicht möglich, da die Geschwindigkeit des Lichts die maximal erreichbare Geschwindigkeit überhaupt darstellt."

Wirklich?

Ist es nicht so, dass die Beschleunigung eines massebehafteten Teilchens auf c unendlich viel Energie kosten würde und somit nicht möglich wird. Sprich, die Geschwindigkeit eines Teilchens ist immer kleiner als die Vakuum-Lichtgeschwindigkeit oder exakt Vakuum-Lichtgeschwindigkeit (Photonen). Was genau spricht aber gegen die Existenz von Teilchen, die sich immer mit Überlichtgeschwindigkeit fortbewegen, die man auch nicht auf Lichtgeschwindigkeit oder darunter bremsen kann?
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23.09.2011 11:58 Uhr von ash1
 
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Nicht´s ist schneller: als das Licht.Es wird sich als irgendein "Phänomen"rausstellen,an das man nicht gedacht hat.Damit ist die Aufregung-wie viele gab es nun schon um das Thema RT-beigelegt.Keiner hatte die letzen Jahrzehnte Beweise-die die These Überlichtgeschwindigkeit belegen(sollten)-die standgehalten hätten.Alle sind bestrebt Albert an´s Bein zu pissen,weil Sie sich nicht damit abfinden können.
Zum anderen muss Cern was von sich geben egal ob sinnentleert oder nicht.

ash
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23.09.2011 12:09 Uhr von Again
 
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K.T.M. "Was genau spricht aber gegen die Existenz von Teilchen, die sich immer mit Überlichtgeschwindigkeit fortbewegen, die man auch nicht auf Lichtgeschwindigkeit oder darunter bremsen kann? "
Die müssten soweit ich weiß eine imaginäre Masse haben, weil der Lorentzfaktor imaginär wird. Ansonsten müsste man zb imaginäre relativistische Impulse und Energien in Kauf nehmen.

@Kallepatz:
"Alles ist möglich...man muß es nur entdecken. "
Es ist aber eben auch möglich, dass es gewisse Grenzen gibt ;-)

[ nachträglich editiert von Again ]

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