22.09.11 20:53 Uhr
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Ministerpräsident Winfried Kretschmann für EU-Beitritt der Türkei

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann erteilt der von Angela Merkel favorisierten "privilegierten Partnerschaft" eine klare Absage und sprach sich klar für eine EU-Vollmitgliedschaft der Türkei aus. Etwa 20 Prozent der Türken in Deutschland leben in Baden-Württemberg.

Vor dem Treffen mit dem türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül machte Winfried Kretschmann auf die besondere Rolle von Abdullah Gül aufmerksam, weil viele hunderttausende Baden-Württemberger die Türkei als ihr Herkunftsland bezeichnen.

"Unsere Länder sind durch historische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Bande miteinander verbunden. Aber vor allem verbinden uns die Menschen, die aus der Türkei gekommen sind und am Erfolg, dem Wohlstand und auch der Vielfalt von Baden-Württemberg mitgewirkt haben", so Kretschmann.


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WebReporter: Konstantin.G
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Türkei, Ministerpräsident, Beitritt, EU-Beitritt, Winfried Kretschmann
Quelle: www.migazin.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.09.2011 21:23 Uhr von anderschd
 
+8 | -8
 
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Einfach unfassbar. .
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nein, nicht die News.
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22.09.2011 22:52 Uhr von quade34
 
+7 | -4
 
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kann dieser grüne: Weltverbesserer nicht abschätzen, dass er und seine Partei von Türken neimals unterstüzt werden.
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22.09.2011 23:04 Uhr von lina-i
 
+4 | -9
 
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Wie, die Partei der Multikulti und alles Pack mischt sich zur Weltelite wird nicht von den Türken unterstützt?

Das wird jeden grünen Türken mal kurz in der Kimme jucken...

[ nachträglich editiert von lina-i ]
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23.09.2011 01:53 Uhr von BoscoBender
 
+6 | -9
 
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die Türkei muss in die EU: Der wirtschaftliche aspekt ist enorm...
Dazu kommt noch das es unvermeidlich ist wenn die EU nicht zusammen brechen soll
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23.09.2011 15:24 Uhr von Speckter
 
+2 | -3
 
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mich: würde al die statistik interessieren, wieviele türken in bw strffällig sind oder wurden.

ich kome aus bw und bin türke.
hier bei mir kenne ich nicht ein türken der mutwillig randaliert oder einfach so pasanten zusammen schlägt.

kann das einer bitte beantworten, danke.
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30.09.2011 15:12 Uhr von omar
 
+1 | -0
 
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@Speckter: Wenn du eine solche Statistik findest, würde ich mich freuen, wenn du den Link uns mitteilen könntest.
Achte aber darauf, dass die Statistik die VERURTEILTEN Straftäter aufzeigt, nicht die TatVERDÄCHTIGTEN. Ausländer werden tendenziell häufiger verdächtigt und angezeigt. Die Realität liegt dann unter der vermeintlich hohen Anzahl der Verdächtigen.
Vielleicht hilft dir das aber etwas was weiter (Deutschland insgesamt):

Zahl der Verurteilten im Jahr 2010:
http://www.destatis.de/...

Ausländische Verurteilte 2010:
http://www.destatis.de/...

Auszug:
Straftaten insgesamt 687 189
Ausländische Straftäter 169 667
Verurteilte Ausländer 20,9%
darunter verurteilte Ausländer unter 25 Jahre 28,3%
in absoluten Zahlen
Jugendliche (14 bis 17 Jahre) 9 966
Heranwachsende (18 bis 20 Jahre) 13 172

Hierbei sind die Statistiken mit Vorsicht zu genießen, denn es werden einige Einflussfaktoren nicht erwähnt,
z.B:
• Straftaten die praktisch fast nur durch Ausländer begangen werden können, fließen auch in der Statistik mit ein (z.B. Straftaten nach dem Aufenthaltsgesetz, oder sowas wie "Ehren"-Morde => hierfür liegt die Anzahl unter Deutschen praktisch im Null-Komma-Bereich)
• Straftaten von Durchreisenden sind auch in der Statistik (also Ausländer ohne festen Wohnsitz in DE).
• Armut unter Migranten ist 4x so hoch wie bei Deutschen. Dass dabei nur 20,9% aller Straftaten dann von Ausländern gemacht werden, beweist, dass diese eigentlich weniger kriminell sind, als Deutsche aus den gleichen sozialen Schichten (bildungsfern und arm)
• Der soziale Hintergrund wird außer acht gelassen.
Würde man z.B. Menschen aus der "Unterschicht" untereinander vergleichen, wären die Ausländer weniger häufig kriminell, als die Deutschen.
• Die Rückläufige Entwicklung findet kaum Erwähnung.

Aus diesem Grund hinken die Vergleiche, welche Sarrazin und Co. aufführen und so schön mit Zahlen belegen...
Und wenn man berücksichtigt, welchen Hintergrund Herr Sarrazin hat, könnte man ihm hier sogar absichtliche Irreführung vorwerfen.
http://www.echo-online.de/...
"Die Berliner Sozialwissenschaftler widerlegen in allen drei Bereichen Sarrazins Thesen. Die wichtigsten Ergebnisse kurz zusammengefasst:

Bildung: Die konsequent von Sarrazin vertretene These, dass speziell bei der Gruppe der Muslime keine positive Entwicklung der Bildungssituation festzustellen sei, finde keine Entsprechung im statistischen Datenmaterial und sei empirisch nicht haltbar. Empirisch sei hingegen nachweisbar, dass bei sämtlichen Zuwanderungsgruppen mit muslimischem Migrationshintergrund die Angehörigen der zweiten Generation deutlich häufiger als ihre Eltern mit einem Abschluss das deutsche Schulsystem verlassen. Gemäß der gesellschaftlichen Situation lägen im Vergleich zu anderen Migrantengruppen die Türken zwar dabei zurück, gleichzeitig sei bei ihnen aber die größte Dynamik im Bildungsanstieg zu erkennen.

Lebenssituation: Bei Hartz IV sei die Zahl der Bezieher mit türkischem Migrationshintergrund mit 9,5 Prozent sechs Prozent höher als bei Beziehern ohne, jedoch bei weitem nicht so hoch, wie die von Sarrazin suggerierte Quote von 40 Prozent. Kopftuchtragen habe abgenommen, über 90 Prozent der muslimischen Kinder nähmen am Schwimmunterricht teil.

Kontakte: Sarrazins These von der sich vertiefenden Parallelgesellschaft sei empirisch nicht haltbar; mehr als drei Viertel der befragten Muslime hätten vielfältige Freundschafts-, Arbeits und Nachbarschaftskontakte. Wahr hingegen sei, dass Deutsche sich an letzter Stelle türkische Nachbarn wünschten, während Türken Deutsche am liebsten als Nachbarn hätten.

Kriminalität: Der von Sarrazin suggerierte Zusammenhang zwischen Islam und Kriminalität in Deutschland werde von seriösen Forschungseinrichtungen und der Polizei zurückgewiesen. Vielmehr gälten sozio-strukturelle Bedingungen und Gewalterfahrungen in der Familie als Motive für Jugendkriminalität.

Familienentwicklung von arabischen und türkischen Menschen würde die deutsche Gesellschaft in ihrer jetzigen Struktur stark gefährden, sehen die Forscher eher umgekehrt als gefährlich an: Die Nettozuwanderung aller Migrationsgruppen, aber vor allem der Türken, sei seit 2002 rückläufig. Es wäre in diesem Zusammenhang eher bedenklich, dass die Zuwanderungselite sich von Deutschland abwendet: Bei Studierenden mit türkischem Hintergrund sagen 36 Prozent, dass sie wegen besserer Chancen zum Arbeiten in das Land ihrer Eltern gehen werden."

Auch lesenswert:
http://www.swp.de/...

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