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Kaliningrad: Rückbenennungsidee in "Königsberg" löste Unmut bei Nationalisten aus

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs fielen das verlorene deutsche Gebiet Ostpreußen und dessen Hauptstadt teilweise in russische und polnische Hände. Aus Königsberg wurde Kaliningrad, nach dem damaligen sowjetischen Präsidenten Michail Kalinin benannt.

Kürzlich hatte der für Kaliningrad zuständige Gouverneur bei einer gemeinsamen Tagung europäischer und russischer Abgeordneter in Warschau vorgeschlagen, dass der frühere Name "Königsberg" wieder Gültigkeit erlangen sollte. Dies könnte man durchaus über eine Volksbefragung zur Abstimmung stellen.

Empört über diesen Vorschlag hatten jedoch russische Ultranationalisten reagiert. Aufgrund der Proteste lenkte der Abgeordnete ein und stellte das Thema Rückbenennung als doch "nicht aktuell" dar.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Name, Baltikum, Kaliningrad, Königsberg
Quelle: www.aktuell.ru

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.09.2011 19:55 Uhr von LuckyBull
 
+8 | -2
 
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Schade eigentlich, dass der alte und schönere Städtename Königsberg nicht wieder Gültigkeit erlangt. Klingt doch viel schöner als Kaliningrad...
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22.09.2011 20:37 Uhr von Klassenfeind
 
+0 | -3
 
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Ein Anfall ..!!?? von was ist das eigentlich ?

Solche Umbenennungen sind teuer, weil zb. das ganze offizielle Behördenbriefpapier neu bestellt werden müsste und das alte muß auf den Müll...usw. ...

Aber von mir aus..tut was ihr nicht lassen könnt..

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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22.09.2011 20:57 Uhr von Rechthaberei
 
+6 | -1
 
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Das Polen da nicht längst heftig protestiert, denn: Kalinin unterzeichnete die Erlaubnis für das Massaker von Katyn und andere Hinrichtungen.

http://de.wikipedia.org/...



[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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23.09.2011 00:57 Uhr von Nullachtfuffzehn
 
+3 | -0
 
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@ Rechthaberei: So ist das eben, nur die Kriegsverbrecher der Verliererseite enden am Galgen, nach den anderen Schweinehunden werden Städte benannt...

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