22.09.11 15:41 Uhr
 187
 

Wucherzinsen bei Dispokrediten: Verbraucherschützer fordern härtere Gesetze

Banken verlangen Wucherzinsen für Dispokredite von Girokonten. "Dieser Zinswucher muss ein Ende haben", sagt Gerd Billen, Vorstand des Verbraucherzentrale- Bundesverbandes. Die Spanne der Zinsen beträgt etwa 6 bis 18,25 Prozent, je nach Bank. Allerdings berechnen nur sehr wenige Banken sechs Prozent.

Die Banken argumentierten, dass das Girokonto nur in Notfällen kurzfristig überzogen werden sollte. Bei längerfristigen Bedarf solle man andere Kredite in Erwägung ziehen. Die Zeitschrift "Finanztest" hat über 600 Girokonten verglichen und bei noch mehr Banken angefragt. Viele Banken antworteten nicht.

Banken verweigern oft Umschuldungen, auch bei stark überschuldeten Kunden und beharren auf den Überziehungszinsen der Dispokredite. Da setzt die Forderung an: Banken sollen zur Umschuldung verpflichtet werden, wird der Dispokredit länger als ein Jahr genutzt.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: sleipnir67
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Zinsen, Verbraucherschützer, Girokonto, Dispokredit
Quelle: www.stern.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Über eine Million: Rekordzahl an unbesetzten Arbeitsstellen in Deutschland
US-Regierung plant Statistiken zu Handelszahlen zu manipulieren
USA: Donald Trumps Wochenenden kosten den Steuerzahlen Millionen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
22.09.2011 15:41 Uhr von sleipnir67
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Das Verhältnis ist schon Krass. Die Banken leihen sich das Geld zu einem Kurs von 1,5 Prozent (Leitzins) und berechnen dann meistens im Durchschnitt ca. 12,4 Prozent für Dispokredite. Und dann werden noch Umschuldungen verweigert. Der Kunde könnte ja wieder "liquide" werden. Es gibt viele Fälle, wo die Inanspruchnahme des Dispos kurzfristig geplant ist, dann aber doch unverschuldet länger dauern kann, etwa bei Verlängerung von Kurzarbeit, Auftragseinbrüche, offene Forderungen (Baubranche etc.).
Kommentar ansehen
22.09.2011 16:08 Uhr von artefaktum
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Bis 18,25 Prozent? Ist in meinen Augen schon sittenwidrig. Eher ein Fall für die Justiz und nicht die Verbraucherschützer.

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Fußball: Gegen Zahlung wird Mittelfingerverfahren gegen Bayern-Coach eingestellt
Fußball: Bayern-Trainer Ancelotti zahlt für Stinkefinger
Über eine Million: Rekordzahl an unbesetzten Arbeitsstellen in Deutschland


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?